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05.04.15

Leef iBridge ausprobiert: Praktischer USB-Stick als Speichererweiterung für iPhone, iPad und Co.

iBridge von Leef ist ein USB-Stick, der am anderen Ende mit einem Lightning-Stecker für aktuelle iOS-Geräte wie iPhone und iPad ausgestattet ist. Raffiniert ist auch die gebogene Form. Wir haben ausprobiert, wie gut sich der Stick als Speichererweiterung einsetzen lässt.

Leef iBridge 07

Das Design des Leef iBridge unterscheidet sich von allen anderen Sticks dieser Art. Beide Stecker, sowohl Lightning als auch USB, zeigen in dieselbe Richtung, denn das Ende, an dem der Lightning-Stecker sitzt, ist umgebogen. Und das mit voller Absicht.

Auf diese Art steht der Stick nicht so abbruchgefährdet hervor wie andere. Stattdessen wird der größte Teil hinter das iPhone geführt, so dass man das Gerät mit oder ohne Stick annähernd gleich gut in der Hand halten kann. Da hat sich der Designer etwas bei gedacht. Auch eine iPhone-Hülle ist in der Regel kein Problem, wie man auf den Bildern sehen kann.

Blackmagic Disk Speed Test: Nicht der schnellste

Beim [itunes itunes.apple.com/de/app/blackmagic-disk-speed-test/id425264550] Blackmagic Disk Speed Test [/itunes] erweist sich der Leef iBridge nicht als der Schnellste. Gerade mal 10 MB/s beim Schreiben und 14,4 MB/s beim Lesen zeigt die Tachonadel an. Nun hatte ich das Modell mit 16 GB, da ist das zu verkraften. Will man aber einen Stick mit 128 GB füllen, muss man schon ein Weilchen warten, falls das Modell nicht schneller ist.

Leef iBridge DiskSpeedTest

Kostenlose App managt Dateien

Die [itunes itunes.apple.com/us/app/leef-ibridge/id943862952] kostenlose App zu iBridge [/itunes] erkennt, wenn ein Stick angesteckt wird. Man kann Fotos direkt aus der App heraus schießen und auf dem Stick speichern, man kann Bilder, Videos, Musik und Dokumente zwischen iOS-Gerät und iBridge kopieren oder verschieben.

Leef iBridge 11

Leef iBridge unterstützt viele Formate

Laut Leef spielt die App jede Menge Formate ab. Bei Bewegtbild sind das Dateien mit den Endungen mp4, m4v, mpv, mov, mpg, wmv, flv, 3gp, gif und avi. Bei Musikdateien sind es .wav, .aac, .aif, .aiff, .caf, .m4a und .mp3. Allerdings können nach Apples Richtlinien keine DRM-geschützten Songs gespielt werden. Neben Fotos (jpg, tiff und gif) können auch Dokumente betrachtet werden.

Leef nennt doc und .docx (Microsoft Word); .htm und .html (web pages); .key (Keynote); .numbers (Numbers); .pages (Pages); .pdf (Vorschau und Adobe Acrobat); .ppt and .pptx (Microsoft PowerPoint); .txt (text); .rtf (rich text format); .vcf (Kontakte); .xls and .xlsx (Microsoft Excel); .zip sowie .ics.

Vier Versionen mit Speicher von 16 GB, 32 GB, 64 GB und 128 GB.

Die Version des Leef iBridge mit 16 GB kostet auf Amazon rund 57 Euro, für 32 GB zahlt man circa 75 Euro, für 64 GB ungefähr 110 Euro und für 128 GB satte 182 Euro.

Fazit: praktische Möglichkeit, den Speicher seines iOS-Geräts zu erweitern.

Wer mit dem Platz auf seinem iPhone nicht hinkommt, erhält mit dem Leef iBridge eine relativ günstige Möglichkeit, Dateien auszulagern. Auch für den Austausch größerer Dateien zwischen iOS-Geräten und auch Rechnern ohne WLAN ist iBridge gut geeignet.

Weitere Infos über den Leef iBridge gibt es auf der Produktseite des Herstellers.

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