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15.08.11Leser-Kommentare

LaCie CloudBox im Test Teil 1: NAS mit Cloudanschluss

LaCie stellt mit der CloudBox einen kleinen Network Attached Server (NAS) vor, der alle Daten automatisch in der Cloud sichert. Wir haben ihn für Euch getestet.

LaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-Sicherung

LaCie stellt schon lange externe Speicherlösungen für Apple her. Die langjährige Erfahrung merkt man auch der externen Festplatte CloudBox von LaCie an, die wir vor einiger Zeit hier vorgestellt haben. Nicht nur das schlichte Design passt gut, auch der Gedanke dahinter entspricht der Philosophie von Apple: „It just works.“

Die CloudBox ist eine echte Black Box. Ein kleines schwarzes Kästchen mit einem Anschluss für das Netzkabel, einer Ethernet-Buchse und einem An-/Ausschalter. Betätigt man diesen, leuchtet eine verborgene blaue LED auf und zeigt an, dass die CloudBox startet.

Zuerst muss man allerdings die Software installieren, die LaCie jeder CloudBox auf CD beilegt: den LaCie Network Assistent, der den Zugriff auf die CloudBox vereinfacht sowie als Backup-Programm den Intego Backup Assistant, der aber nur mit LaCie-Festplatten zusammenarbeitet.

Außerdem muss man natürlich die Cloudbox mit dem beiliegenden Ethernet-Kabel an seinen Router anschließen. Denn Lacies CloudBox ist ein reiner NAS und kann nicht als USB-Festplatte direkt an einem Rechner verwendet werden. Das Anschließen dauert nur ein paar Sekunden: Netzstecker rein, Ethernetstecker rein, Einschaltknopf drücken.

Geschwindigkeit

Dafür kann es dann ein bisschen dauern, bis die Daten vom Rechner auf der CloudBox landen. Bei meinem WLAN z.B. brauchen gute 5 GB eine knappe Stunde für den Weg von der Festplatte zur CloudBox.

Noch einmal deutlich mehr Zeit vergeht dann, bis nach der Registrierung beim Online-Speicher die Daten in der Cloud gespeichert sind. Ich habe zwar kein Upload-Limit eingestellt, trotzdem beträgt die erwartete Backup-Geschwindigkeit, die mir von der Software angegeben wird, 7.0 GB/Tag. In der Realität brauchten sogar schon die genannten 5 GB über 24 Stunden, wie mir die Mail vom 09.08 um 19:50 h zeigte.

Ihre Online Sicherung startete um 2011-08-08 18:17 und wurde vollständig 
auf CloudBox ausgeführt. Bitte melden Sie sich auf Ihrem Gerät an,
um weitere Informationen zu erhalten

Also nichts für Ungeduldige - es sei denn, man hat keinen lahmen ADSL-Anschluss mit 16 MBit (wie ich), sondern verfügt über einen schnellen VDSL-Anschluss.

Letztlich tut der langsame Upload der Nützlichkeit der CloudBox aber keinen Abbruch, solange man nicht die ganzen 100 GB auf einmal füllt. Schließlich dient die Online-Sicherung nur als Backup für den Fall der Fälle. 1 Jahr Online-Speicher ist bereits im Preis der Cloudbox enthalten. Dazu gibt man den mitgelieferten Code ein und registriert sich. Ab da läuft die Zeit.

Entscheidet man sich nach einem Jahr gegen eine Verlängerung, hat man nur einen kleinen schwarze Box, die, an einen Router angeschlossen, den angemeldeten Teilnehmern eines LAN 100 GB Speicher zur Verfügung stellt.

Will man also den eigentlichen Vorteil der automatischen Online-Sicherung nutzen, zahlt man pro Jahr ca. 99 EUR für die Sicherheit seiner Daten.

Im zweiten Teil widmen wir uns der Software. Hier gibt es zwar mehr als nur einen Ein- und Ausschaltknopf, aber auch die Verwaltung der Nutzer und die Wiederherstellung der Daten erfordern keine besonderen IT-Kenntnisse.

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Kommentare

  • Martin (MacMacken)

    15.08.11 (13:28:34)

    Dafür kann es dann ein bisschen dauern, bis die Daten vom Rechner auf der CloudBox landen. Bei meinem WLAN z.B. brauchen gute 5 GB eine knappe Stunde für den Weg von der Festplatte zur CloudBox. Eher langsam, selbst für WLAN-Verhältnisse. Hast Du allenfalls noch die Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Datenübertragung per Gigabit-Ethernet auszuprobieren, und dabei auch unterschiedliche Daten zu übertragen (z.B. viele kleine Dateien)?

  • Frank Müller

    15.08.11 (14:09:41)

    Ist bei mir baulich schlecht machbar, aber kleine Dateien waren es sowieso. Alles Fotos von 3-4 MB.

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