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23.03.12

Kuriose Statistik: Deutsche verlegen alle drei Jahre ihr Handy (Berliner sogar jährlich)

Bevor du weiterliest: Wo ist eigentlich dein Handy? Viele werden den routinemäßigen Kontrollgriff zum Handy kennen, denn gerade in Zeiten der Smartphones ist ein Verlust richtig schmerzhaft. Eine Statistik zeigt: Handy-Vergesser sind in bester Gesellschaft.

 

Verlorene Handys könnten sich in diesem Jahr allein in Deutschland auf einen Schaden von 700 Millionen Euro summieren, sofern sie nicht wiedergefunden werden. Das jedenfalls sagt das Unternehmen Lookout und verweist dabei auf die eigene Handy-Verlust-Studie. Auf dieser Website könnt ihr euch die Ergebnisse selbst anschauen. Beim Herumspielen mit den Grafiken erfährt man auch einiges über die Unterschiede weltweit oder in welcher US-amerikanischen Stadt besonders häufig Handys verloren gehen.

Weitere interessante und kuriose Zahlen aus den Ergebnissen habe ich euch einmal im Folgenden aufgelistet.

Berliner Handynutzer sind deutlich schusseliger als Zürcher

  • Im Schnitt müssen Deutsche alle drei Jahre nach ihrem Handy suchen.
  • Berliner suchen sogar einmal jährlich nach ihrem Mobiltelefon und damit doppelt so häufig wie Münchner, Kölner und Hamburger.
  • Während des Kölner Karnevals 2011 war die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts noch einmal 30 Prozent höher als sonst. Während des Karnevals in Paris stieg die Wahrscheinlichkeit gar um 72 Prozent.
  • Im Gegensatz dazu verlegen Zürcher ihr Handy nur alle vier Jahre.
  • Am häufigsten geht ein Mobiltelefon im Hotel verloren. Danach folgen auf Platz 2 Bars/Kneipen und auf Platz 3 Clubs/Discos.
  • Zwei Drittel aller Handys gehen zwischen 21.00 Uhr und 2.00 Uhr verloren oder werden gestohlen.
  • Allein an den Weihnachtsfeiertagen kamen weltweit Handys im Wert von 11 Millionen US-Dollar (rund 8,3 Millionen Euro) abhanden.

Hintergrund: Für die Studie hat Lookout nach eigenen Angaben anonymisierte Daten von 15 Millionen Nutzern weltweit ausgewertet, davon mehrere hunderttausend in Deutschland. Insgesamt ortete Lookout vergangenes Jahr neun Millionen Smartphones im Auftrag seiner Kunden, wie aus dieser Pressemitteilung hervorgeht.

"Verloren" meint im Zusammenhang dieser Zahlen also: Ein Lookout-Kunde hat den Dienst genutzt, um sein Handy zu lokalisieren. Diese Zahlen wurden dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Da hohe Zahlen im Sinne des Unternehmens sind, muss man die Angaben logischerweise mit einer gewissen Grundskepsis betrachtet. Aber interessant sind sie dennoch.

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