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01.07.13Kommentieren

Am Flughafen nie mehr anstehen: British Airways testet Kofferlasche mit E-Ink

British Airways will seinen Kunden bereits ab Juli Kofferlaschen mit E-Ink-Display anbieten. Diese lassen sich einfach selbst abscannen und mit den nötigen Informationen versorgen. Immer mehr Fluggesellschaften haben die Möglichkeit erkannt und wollen ihren Kunden damit die Warteschlange beim Einchecken ersparen.

Die Kofferlasche mit E-Ink. Einchecken wird damit zum Kinderspiel. Die Kofferlasche mit E-Ink. Einchecken wird damit zum Kinderspiel.

Langsam scheint es Abhilfe zu geben für ein weiteres "First World Problem": die Schlange vor der Gepäckaufgabe am Flughafen. Reist man nur mit Handgepäck, kann man ja mittlerweile bei den allermeisten Fluggesellschaften am Rechner oder mit dem Smartphone einchecken. Aber wehe, man muss für den Flug Gepäck aufgeben. Dann darf man sich mit Dutzenden anderen in die Schlange stellen.

Mittlerweile allerdings lesen wir häufiger über Konzepte, die dieses Problem mit eigentlich recht simpler Technik lösen wollen: Intelligente Koffer oder Kofferanhänger, die man eigenhändig mit den nötigen Informationen versieht und dann selbst eincheckt. Nach Airbus und Qantas will hier nun auch British Airways mitmischen. Es dürfte nur wenige Jahre dauern, bis die meisten Fluggesellschaften etwas Ähnliches anbieten.

Vor zwei Wochen haben wir euch an dieser Stelle von Bag2Go berichtet, dem Koffer, der sich selbst eincheckt. Airbus will hiermit schon bald auf den Markt gehen und den Koffer von Hersteller Rimowa nicht einmal viel teurer anbieten als gewöhnliche Koffer. Wer aber nicht gleich einen neuen Koffer und den damit verbundenen Luxusservice braucht, für den tut es vielleicht auch eine intelligente Kofferlasche.

Das Prinzip dürfte sich in kürzester Zeit durchsetzen

Qantas bietet die wiederverwendbaren Q Bag Tags bereits seit zwei Jahren an, die allerdings ohne Display auskommen müssen. Kooperationspartner British Airways (BA) will dem in nichts nachstehen und künftig noch einen Schritt weiter gehen: mit dem Electronic Bag Tag. Entworfen hat ihn die britische Agentur Designworks. Der Bag Tag besteht aus einem E-Ink-Display, das mit einer Akku-Ladung für gewöhnlich mehrere Wochen auskommt. Man lässt das Kofferschild einfach vom Personal am Schalter mit den notwendigen Informationen füttern, oder man befüllt es am Automaten selbt mit den notwendigen Informationen, bevor man den Koffer an der Schlange vorbei aufs Band stellt. Natürlich wäre nur letzteres Szenario ein echter Zeitgewinn.

Einmal einprogrammiert, soll auf dem Electronic Bag Tag ein Barcode erscheinen, den man mit dem Smartphone abscannen kann. Der Eigentümer des Koffers erhält dann Informationen auf das eigene Handy wie die Flugdaten und auch, wo sich der Koffer gerade befindet. Das ganze klingt nach etwas weniger Komfort als beim Bag2Go von Airbus, aber es dürfte für den kleinen Vielflieger von der Straße schon ausreichen, um deutlich stressfreier zu reisen als bisher. Die Idee bietet einen derartigen Komfortgewinn, dass sie sich in kürzester Zeit durchsetzen dürfte, ähnlich wie das Einchecken per Web. Einschlängeln muss man sich am Flughafen dann nur noch vor der Sicherheitskontrolle und beim Einsteigen. Aber vielleicht kommt auch hier eines Tages jemand auf eine clevere Lösung.

Gefunden bei gizmodo.com

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