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20.02.12 12:30

, von Kai Zantke

Kodak Hero 9.1 und Officehero 6.1 im Test (1/2): Drucken von jedem Ort aus

Die beiden Drucker Kodak Hero 9.1 und Officehero 6.1 müssen sich unter Beweis stellen - lohnt sich der Kauf eines Komplettdruckers?

 

Kodak Officehero 6.1 - Guter Drucker ohne große Schwächen {Kodak;http://shop.kodak.de/store/ekconseu/de_DE/pd/HERO 9.1_All-in-One Drucker/productID.235649100}Das papierlose Büro ist dank Laptop und Tablet ein bisschen realer geworden. Doch noch immer hält Papier einige Trümpfe im Ärmel: Auf einem Ausdruck kritzelt man beliebig herum, faltet, verschenkt und vergisst es auch manchmal... Was kostet schon ein Blatt Papier verglichen mit einem Tablet?! Und so gehört ein Drucker noch immer in jedes anständige Büro, um Briefe oder Fotos zu drucken. Dieser Test wird gleich zwei Vertreter dieser Gattung unter die Lupe nehmen: Den Kodak Drucker Hero 9.1 und den technisch fast baugleichen Officehero 6.1.

Rundum-Tour

Obwohl aus der gleichen Serie stammend, unterscheiden sich die Helden enorm: Der Hero 9.1 favorisiert ein eckiges Design mit flachen nicht hervorstehenden Seiten. Nur der grosse 4,3-Zoll-Touchscreen durchbricht das Design, wenn er herausgeklappt wird. Der Officehero dagegen gibt sich weniger markant und setzt auf runde, moderne Formen. Zudem muss er auf einen Touchscreen verzichten, wird über eine Vielzahl von Knöpfen bedient und zeigt den Status auf einem 2,4-Zoll-Display an.

Die beiden Büroanwärter sind platzhungrig: 445 x 432 x 231 mm der 9.1, 462 mm x 432 mm x 260 mm der 6.1. Der Officehero präsentiert sich hier etwas bodenständiger, die ausziehbare Lade fürs Papier ist breiter ausgeführt und macht einen stabileren Eindruck, als das schmale Gegenstück am 9.1er. (Beide habe ich «versehentlich» angerempelt und sowohl das dünne Plastikschieberchen, als auch die dicke Lade gaben schadlos unter dem Druck nach.) Zudem ist der Officehero 6.1 mit einem Reservoir für 200 Blätter ausgestattet - im Hero 9.1 teilt sich das Papierfach auf eine Etage mit 40 Stück Foto- und 100 Blätter Normalpapier auf - ohne die Chance das Fotofach zu entfernen. Die Möglichkeit das Fach zu entfernen und so die Papierkapazität zu verdoppeln, wäre sehr willkommen gewesen, umgekehrt hätte es dem Officehero gut gestanden ein einsetzbares Fotofach mitzuliefern.

Kodak Officehero 6.1 - Guter Drucker ohne große Schwächen {Kodak;http://shop.kodak.de/store/ekconseu/de_DE/pd/OFFICE_HERO 6.1_All-in-One Drucker/baseProductID.235649500/productID.235649600}

Zusatzfunktionen

Neben der normalen Druckfunktion, verfügen beide noch über die Möglichkeit doppelseitig zu drucken, Dokumente vollautomatisch einzuscannen, Faxe zu verschicken, sowie Flashspeicherkarten zu lesen und Bilder über PictBridge direkt auszudrucken. Als besonders interessant könnte sich die Google-Cloud-Print-Funktion herausstellen: Dokumente in Google Docs werden online in die Druckerschleife eingereiht und über die Ethernet- oder WLAN-Verbindung des Druckers ausgedruckt. Solange man Google seine geschäftlichen oder privaten Dokumente anvertraut - was man durch Nutzung des Google Docs-Services ja ohnehin schon tut - gestaltet sich dies sehr einfach. Als Alternative bietet Kodak einen Email-Dienst an, jedes Emaildokument wird an den heimischen Drucker weitergeleitet und ausgedruckt. Mit dieser Rundum-Sorglos-Ausstattung kann der Büroalltag beginnen.

Lärmentwicklung

Je schneller ein Drucker Papier mit Tinte bekleckert, desto lauter ist die Gerräuschkulisse. Acht Schwarzweiss beziehungsweise fünf Farbausdrucke pro Minute sorgen entsprechend für das gewohnt laute, aber erträgliche Büroklima. Störender dagegen zeigen sich die beiden beim Einschalten: fast eine geschlagene Minute wartet der Ungeduldige, bis der Drucker einsatzbereit ist. Diese Zeit erinnert an den Start eines Windows-PCs und genau darum brauchen auch die Heroes solange, immerhin sollen sie autark eine Verbindung ins Netz aufbauen und sich über Google mit Druckdaten versorgen lassen. Zudem müssen der Druckkopf gereinigt, der Scanner kalibriert und die Rollen überprüft werden, das dauert und sorgt gefühlt für ein kleines Erdbeben.

Vorläufiges Fazit

Beide Drucker machen einen guten Eindruck, sind robust verarbeitet und bieten alles, was das Herz begehrt. Sie könnten etwas kompakter gebaut sein, die Startzeit kürzer und der Lärm beim Einschalten geringer sein. Dafür überzeugen der Cloud-Service und die Email-Funktion, sowie der Druck übers W-LAN mit einem Android-, Blackberry- oder iOS-Smartphone. Wie die Qualität der Ausdrucke und des Scanners ist, wird der zweite Teil des Tests zeigen.

Der Hero 9.1 kostet UVP EUR 300, der Hero 9.1 EUR 200.

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