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13.08.12

Tipps für den Kaffee-Nerd: Ein Quartett brühend heißer Kaffee-Gadgets

Neben Hackerbrause ist es vor allem Kaffee, der Nerds und Geeks die langen Nächte vor dem Rechner durchstehen lässt. Wir stellen vier ungewöhnliche Gadgets vor, die bei der Zubereitung der unentbehrlichen Coffein-Lösung helfen.

Es gibt Alternativen zur Filtermethode der Melitta Bentz auf der einen Seite und zu sündhaft teuren Vollautomaten auf der anderen. Wir stellen hier fünf Gadgets zur Kaffeezubereitung vor, die bezahlbar sind und durch Design oder Technik einen Nerv im Nerd treffen.

Presso: mit Muskelkraft zur Crema

Presso ist eine Espressomaschine, die keinen Strom benötigt, um das Wasser durch das Kaffeemehl zu pressen. Das erledigt der Barista selbst per Muskelkraft. Man gibt einfach eine Tasse mit circa 90 Grad heißem Wasser in den Behälter der Maschine, und drückt die beiden Hebel zusammen, um einen Espresso mit ordentlicher Crema zu produzieren.

sündhaft teuren Vollautomaten gibt es online für knapp 120 Euro. Auf der Website zur Presso erhaltet ihr mehr Informationen, und der folgende Clip zeigt die Zubereitung.

Aerobie AeroPress: Mikrofilterung verspricht besten Geschmack

Auch bei Aerobie AeroPress drückt man das rund 80 Grad heiße Wasser durch das Kaffeemehl, allerdings nur mit einer Hand und ganz sanft durch einen Filter. Dieser mikrogefilterte Kaffee soll ganz besonders mild schmecken und kaum Bitterstoffe enthalten.

Angeblich ist dieser Kaffeezubereiter das Ergebnis langer Forschung auf der Suche nach der besten Kaffeezubereitung. Auf Amazon schwärmen denn auch viele Nutzer vom besten Kaffee ihres Lebens, allerdings gibt es auch einige wenige enttäuschte Stimmen. Wer es ausprobieren will: Die sündhaft teuren Vollautomaten kann man bei Amazon oder Green Cup Coffee inklusive 350 Mikrofiltern für unter 30 Euro erstehen.

Weiter Infos über die Aerobie AeroPress gibt es auf der Produktseite - allerdings in englischer Sprache.

Bodum Pebo: Kaffeezubereitung mit Unterhaltungscharakter

Die Bodum Pebo (die früher Santos hieß) erfordert keine manuelle Geschicklichkeit, nur einen Elektro- oder Gasherd, auf dessen Platte oder Brenner man die Bodum Pebo stellt. Induktionsherde funktionieren leider nicht, denn die Kanne ist aus Glas.

Man setzt die Kanne also mit einem etwas mulmigen Gefühl auf die Herdplatte, aber ihr Borosilikatglas verträgt die Hitze ohne Probleme. Allerdings sollte man bei der Zubereitung aus zwei Gründen in der Nähe bleiben.

     

  1. Es ist ein Erlebnis, dabei zuzusehen, wie das kochende Wasser gegen die Schwerkraft in den oberen Behälter aufsteigt und sich mit dem Kaffeemehl vermischt.

  2. Das brodelnde Restwasser verkocht irgendwann, wenn man die Bodum Pebo auf der Herdplatte vergisst. Einige Zeit ohne Füllung auf der heißen Herdplatte hält dann auch kein Borosilikatglas mehr aus, und die Anschaffung einer neuen Kanne wird nötig.

Nimmt man die Bodum Pebo aber rechtzeitig von der Herdplatte, fließt der Kaffee elegant in die Kanne und lässt den Satz im oberen Glasbehälter zurück, den man im dazugehörigen Ständer platziert, während man den Kaffee aus der Kanne serviert.

sündhaft teuren Vollautomaten kostet komplett knapp 60 Euro, eine einzelne Kanne als Ersatz ist für knapp 30 Euro zu haben. Mehr Informationen gibt es auf der Produktseite von Bodum.

Handpresso Auto: Espresso automatisch im Automobil

Die Handpresso Auto passt in den Becherhalter des Wagens und produziert auf Knopfdruck frischen Espresso. Sie bezieht ihre Energie aus der Kfz-Bordsteckdose, erhitzt die 53 ml Wasser in ihrem Tank und presst sie mit 16 Bar durch ein Kaffeepad.

Damit ist sie nichts für Freunde frischgemahlenen Pulvers, aber perfekt für Menschen, die viel mit dem Auto unterwegs sind und dabei nicht auf ihren Espresso verzichten wollen. Allerdings ist die Handpresso Auto mit einem Preis von 149 Euro nicht gerade billig, da muss der Wunsch nach einem Espresso unterwegs schon recht groß sein. Mehr Infos gibt es auf der Produktseite, auf der man die Handpresso Auto auch bestellen kann.

Mehr auf Wunsch

Wenn euch diese Sammelvorstellung gefällt, freuen wir uns über Rückmeldung in den Kommentaren. Vielleicht hat ja auch schon jemand Erfahrung mit dem einen oder anderen vorgestellten Kaffeebereiter gesammelt, die er hier mit den anderen Lesern teilen möchte. Oder jemand von euch hat einen Tipp für eine Fortsetzung?

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