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22.02.12Leser-Kommentare

Jokey Dampfdusche Supersteam Quad im Test (1/2): Elektrisch duschen?

Entgegen manch bösen Gerüchten duschen Geeks durchaus öfters als dreimal im Jahr. Den Anreiz deutlich erhöhen kann man falls doch nötig mit einer Dusche mit «Light & Sound» wie der von neuerdings.com getesteten Dampfdusche «Supersteam Quad» von Jokey.

Jokey Supersteam Quad Dampfdusche (Bild: Jokey)Wenn der Platz für eine Heimsauna nicht reicht, ist eine Dampfdusche, die Mini-Version des römischen Dampfbads, eine mögliche Alternative: Sie kann direkt den Platz einer normalen Duschkabine einnehmen - und auch deren Funktionen. Den Dampf gibt es zusätzlich.

Ich hatte mich nach etwas Derartigem umgesehen, weil die kalte Jahreszeit mir regelmässig massive Probleme mit der Nase bereitet, die nachts nach einigen Stunden in Streik tritt, zumacht und so die Nachtruhe beendet. Da klang eine Dampfdusche interessant, da sie die erwärmende und kreislaufbelebende Funktion einer Sauna mit dem atembefreienden Effekt eines Dampfinhalators kombinieren könnte.

Als es bei einem Unternehmen, das von mir sonst aufgrund seiner Feindseligkeit bezüglich der Internetnutzung in Bayern boykottiert wird, eine solche Dampfdusche, die Jokey Supersteam Quad, für weniger als EUR 800 gab, wurde der Entschluss gefasst, die vorhandene und gegenüber einer Wanne wenig geliebte Dusche gegen ein solches Gerät auszutauschen.

So einfach wie ein IKEA-Regal aufzustellen geht das mit der Dampfdusche allerdings nicht. Zunächst muss die vorhandene Dusche ab- und dann die neue aufgebaut werden - eine Anleitung wird mitgeliefert, doch ist das normalerweise durchaus ein Job für einen Handwerker, zumal auch noch ein Netzanschluss mit 230 V /16 A notwendig ist.

Dieser ist etwas knifflig - der Bereich, in dem die Installation erlaubt ist, ist fast auserhalb der Länge des Netzanschlusses. Dafür wird ein FI-Schutzschalter mitgeliefert. Dieser Stromanschluss versorgt den Dampfgenerator mit 3 kW, ausserdem aber auch Radio und Beleuchtung sowie einen Ventilator und sogar einen Telefonanschluss.

Ausserdem ist wie bei einer normalen Dusche eine Leitung für heisses Wasser, eine für kaltes Wasser und eine für Abwasser erforderlich. Die sind natürlich schon vorhanden, wenn man bereits eine Dusche eingebaut hatte. Hinzu kommt ein Thermostat - die neue Dusche ist dann nicht wie die alte mit «Digitalregelung» der Marke «frier oder krepier», sondern angenehm temperiert. Das Wasser kommt wiederum wahlweise aus dem Duschkopf, als «Regendusche» von oben oder als Massagedusche von hinten.

Die Dusche funktioniert natürlich auch ohne Strom, allein auf Radio, Licht und Dampf muss dann natürlich verzichtet werden. Wem die Kombination aus Strom und Wasser trotz FI-Schutzschalter nicht so ganz geheuer ist, kann also zum reinen Duschen den Stecker ziehen.

Und wie duscht es sich nun elektrisch? Das beantwortet Teil II unseres Tests.

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Kommentare

  • Paddy

    22.02.12 (13:06:52)

    Sieht spannend aus. :-) Und wieder mal ist bewiesen, dass ein Boykott nur so lange hält, bis man sich selbst einen Nachteil dabei herausholen könnte.

  • jan

    22.02.12 (13:38:18)

    Wieso hat die Dusche einen Telefonanschluss??

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