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26.04.13 11:00

, von Frank Müller

Jalo Helsinki Lento Rauchmelder: Wenn’s qualmt, schlägt die Motte Alarm

Lento ist ein Rauchmelder, der anders aussieht als die üblichen schmucklosen Dosen an der Decke. Die finnische Modedesignerin Paola Suhonen hat Lento als riesige stilisierte Motte in fünf Farben gestaltet.

Rauchmelder Lento {Jalo;http://jalohelsinki.fi/}

Die finnische Designerin Paola Suhonen entwirft sonst eher Mode. Aber ihre Kreation Lento für Jalo Helsinki wird man wohl kaum auf einem Laufsteg antreffen. Denn Lento ist ein Rauchmelder - aber kein gewöhnlicher. Er sieht aus wie eine riesige Motte aus Kunststoff und ist in fünf verschiedenen Farben und mit zwei unterschiedlichen Mustern erhältlich.

Hersteller Jalo aus Helsinki stellte sich eine ganz einfache Frage: Warum nicht einmal einen Rauchmelder produzieren, der auch interessant aussieht? Schließlich ist ein Rauchmelder ein essentielles Gerät, das Leben retten kann und das darum in keinem Haushalt fehlen sollte.

Also fragte man die bekannte Designerin Paola Suhonen. Lento sieht zudem nicht nur ungewöhnlich aus, auch die Handhabung ist ungewöhnlich. Bei falschem Alarm (ich sage nur: Raclette) oder für einen Testlauf muss man keine fummeligen kleinen Knöpfe drücken, stattdessen fungiert die ganze Motte als Knopf. Zum Anbringen benötigt man zudem keinen Bohrer, sondern nur ein paar Sekunden Zeit. Lento wird mit einer starken 3M-Klebefolie geliefert, welche die rauchmeldende Motte sicher an der Decke halten soll.

Lento wiegt 200 g, ist CE-zertifiziert und entspricht der Norm für Rauchmelder EN14604:2005. Die Batterie soll fünf Jahre halten, bevor sie ausgewechselt werden muss.

Der Lento Rauchmelder kostet bei Amazon rund 35 Euro, allerdings ist er im Moment nur in weiß zu haben. Auf der Website des Herstellers Jalo gibt es mehr Infos und weitere Bezugsadressen.

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Kommentare: Jalo Helsinki Lento Rauchmelder: Wenn’s qualmt, schlägt die Motte Alarm

Endlich mal wieder ein Artikel, der eine tatsächliche Neuerscheinung thematisiert und nicht irgendein abstruses Kickstarter/Indiegogo/WeißderGeier-Projekt vorstellt. Ich habe schon fast aufgehört, diese Seite zu besuchen, so sehr langweilt die beständige Werbung für ein Produkt, in das der Autor sein Geld als Startkapital gesteckt hat.

Diese Nachricht wurde von Sherminator am 28.04.13 (22:09:19) kommentiert.

"..., in das der Autor sein Geld als Startkapital gesteckt hat" Du überschätzt die Einkünfte von Bloggern. ;)

Diese Nachricht wurde von Jürgen Vielmeier am 29.04.13 (06:45:05) kommentiert.

Danke für die Blumen, Sherminator. Aber ich muss Jürgen zustimmen. Ich habe tatsächlich noch kein einziges Crowdfunding-Projekt finanziell unterstützt, auch wenn ich die, über die ich schreibe, immer interessant finde.

Diese Nachricht wurde von Frank Müller am 04.05.13 (09:49:35) kommentiert.

Dieser Rauchwarnmelder ist "CE-zertifiziert"? Es gibt keine CE-Zeritifikate. Also Finger weg von diesem Gerät . Übrigens sind Rauchwarnmelder Bauprodukte und deshalb unterliegen sie in Deutschland der Bauproduktenordnung, Es bedeutet, dass sie nicht einfach verändert werden dürfen. Welche CE-Prüfstelle ist denn dafür namentlich zuständig? Ich bin gespannt. Dipl.-Ing.(AD)Thomas Klein Projekt-Initiator G-SRME Rauchmeldererfassung (ehrenamtlich) http://www.rauchmeldererfassung.org

Diese Nachricht wurde von Thomas Klein am 13.05.13 (19:26:32) kommentiert.

Gemeint ist das CE-Kennzeichen. Wikipedia: Die CE-Kennzeichnung bestätigt die vollständige Einhaltung der „Grundlegenden (Sicherheits-) Anforderungen“, die in EU-Richtlinien konkret festgelegt sind.

Diese Nachricht wurde von Frank Müller am 14.05.13 (07:37:51) kommentiert.

Mit der CE-Kennzeichnung e r k lä r t der Hersteller oder EU-Importeur... , dies keine Bestätigung und keine Wortspielerei. Das CE-Zeichen ist kein Qualitätsnachweis!

Diese Nachricht wurde von Thomas Klein am 14.05.13 (10:55:27) kommentiert.

Wir verkaufen den Rauchmelder bereits seit einiger Zeit erfolgreich über unseren Online-Shop connox.de - und bisher sind alle Kunden zufrieden mit dem Produkt. Selbstverständlich ist der Rauchmelder CE-zertifiziert, ansonsten dürfte er nicht in der EU verkauft werden.

Diese Nachricht wurde von Markus Abraham am 15.05.13 (06:59:16) kommentiert.

Also ich bin gelinde schon etwas verwundert über die Aussage von Thomas Klein. Abgesehen von der Kritik an der nicht exakten Bezeichnung “CE-Zertifizierung” anstelle von “CE-Kennzeichnung”, vor den Jalo Rauchmeldern so eindringlich abzuraten ist für mich nicht nachvollziehbar. In Finnland existiert die Rauchmelderpflicht bereits seit dem Jahr 1999/2000 und die gesetzlichen Anforderungen an Rauchmelder sind dort mit Sicherheit nicht “geringer” als in Deutschland. Auch die LPCB-Zertifizierung der Jalo Rauchmelder spricht hier eine deutliche Sprache, denn auch dieses Siegel wird sicherlich nicht leichtfertig vergeben.

Diese Nachricht wurde von Fabienne am 27.08.14 (13:14:18) kommentiert.
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