Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

25.05.12Leser-Kommentare

Jabra Clipper Bluetooth-Headset im Test: Fruchtige Farben für Freizeit

Das Bluetooth-Headset Jabra Clipper von GN Netcom macht fast alles richtig. Guter Klang und robuster Aufbau wissen zu überzeugen. Lediglich der Verzicht auf eine extra Hörertaste ist unglücklich.

Jabra Clipper - Schlümpfe würden Jabra Clipper lauschen (Bild: kaz)Wer es bisher noch nicht wusste: Türkis ist meine Lieblingsfarbe. Das allein war schon Grund genug, sich ein Bluetooth Headset des Hersteller GN Netcom ins Haus zu holen. Aber hätte ich vor dem Test bereits gewusst, was der Jabra Clipper leistet, hätte ich dem Postboten das Paket aus den Händen gerissen!

Design

GN Netcom ist auch sehr gerissen: Im Prinzip verkleidet man den bekannten Jabra Clipper nur in neuen Farben. Das ist nichts Schlechtes, denn der Clipper ist ein grundsolides Headset. Seine gummierte Oberfläche verzeiht Kratzer und Stürze, erleichtert die Handhabung beim Sport und fühlt sich gut an. Nur drei Knöpfe bietet der Clipper, damit muss man für Telefonate und Musikwiedergabe Tastenkombinationen beherrschen.

Hinter der Gummierung sitzt ein Metallclip, der für die nötige Straffheit sorgt: Egal was der Clipper zwischen die Zähne kriegt - er verbeißt sich und lässt nicht eher locker, bis man ihn abzieht. Leider kriegt der Clip nur schwer die Zähne auseinander, weshalb man etwas Gewalt anwenden muss, um den Clipper am Hemd oder der Hose zu befestigen. Am T-Shirt dagegen ist es aussichtslos – es sei denn, man riskiert eine dicke Falte, an der man den Clipper befestigt oder nutzt den Hemdsärmel.

Die Eckdaten:

  • A2DP - für Stereosound
  • 3,5 mm Klinkenstecker
  • AVRCP - zur Fernsteuerung der Musik
  • Multi-Use - um zwei Geräte gleichzeitig zu koppeln
  • bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit - Laden über microUSB

Musik

Jabra Clipper - Harmoniert perfekt mit einem Nokia Lumia in Cyan (Bild: kaz)Die Marke "Jabra" hat eine lange Tradition im Headset Bereich - bisher getestete Modelle mit festangebrachten Kopfhörern lagen meist nur im Durchschnitt. Mit dem Clipper beweist GN Netcom, dass man die Technik dahinter gut beherrscht. Über den 3,5-mm-Klinkenstecker ersetzt man die gar nicht so schlecht klingenden In-Ears mit den guten eigenen. Ab diesem Moment merkt man dann keinen Unterschied mehr zu all den anderen auf dem Markt befindlichen Stereo-Headsets (denn noch immer klingt der SBC schlechter, als jeder verbaute Audiochip). Bei der Musikwiedergabe drückt man lange auf "Plus" um Vorzuspulen und ein Klick in die Mitte stoppt den "Lärm". Bei Anschluss an ein Ladegerät lässt sich die Musik weiterhin abspielen, so kann man die Musik aus dem Smartphone auch auf die Hi-Fi-Anlage streamen.

Telefonate

Erstaunlich gut klingen Telefonanrufe. In Ermangelung eines zweiten Mikrofons muss eine Software die Geräuschunterdrückung bewältigen, was zuverlässig klappt und für monotone Geräusche reicht. Um Telefonanrufe zu starten, drückt man zweimal etwas länger auf den mittleren Knopf. Da frage ich mich: Wieso hat man nicht eine extra Anruftaste genutzt? Das wäre nicht zu viel verlangt und hätte den Komfort enorm erhöht. Bei Wind streckt der Clipper seine Waffen: Außer Rauschen hört die Gegenseite dann nicht mehr viel.

Alternativen

Jabra Clipper - Vorteil gegenüber dem Nokia: microUSB, aber keine separate Hörertaste (Bild: kaz)Falls einen der Jabra Clipper doch nicht so recht überzeugt, gibt es Alternativen. Das etwas größere Nokia BH-111 beispielsweise nutzt den Platz geschickt und hat für jede Funktion eine eigene Taste, die auch mit Motorrad-Handschuhen bedienbar bleiben - muss aber mit einem extra Nokia-Ladegerät geladen werden und klingt etwas schlechter bei Telefonaten. Das Sony MW600 verzichtet gänzlich auf Farbe, kann jedoch mit bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit und einem OLED-Display glänzen. Auch Wind kann ihm nichts anhaben, jedoch gibt es keine Geräuschunterdrückung. Der Clipper hat hier genau seine Nische gefunden.

Fazit

Jabras Clipper ist ein richtig robuster Outdoor-Held: Guter Klang, leichte Bedienung und eine Farbe, die man lieben muss. Wer auf die Farbe verzichten kann, erhält den Jabra Clipper schon für 35 Euro statt 50 Euro. Leider ist die Anbringung mit dem Clip etwas fummelig und mir ist er einen Tick zu straff. Abgesehen davon ist es ein super Headset mit Kaufempfehlung.

Technische Daten bei Jabra.

P.S.: Wir verlosen auf unserer Facebook-Fanpage ab Montag, 28. Mai, acht Jabra-Clipper!

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

  • JamesDean

    26.05.12 (18:53:55)

    Schon mal Plantronics getestet?

  • Kai Zantke

    27.05.12 (23:55:20)

    ? !

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer