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29.11.11

Iomega TV mit Boxee: Und der Fernseher wird smart

TV mit Boxee ergänzt ältere und preiswertere Fernseher um Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet und das Heimnetzwerk.

Nach «16:9» und «flach» gehört zu den Eigenschaften, die offenbar jeder Fernseher heutzutage haben muss, dass er «smart» ist. Das bedeutet: via Netzwerk ist er sowohl mit dem Internet verbunden als auch mit Festplatten, auf denen Multimediadateien darauf warten, abgespielt zu werden.

Smart sind aber nur neuere Fernseher und solche, für die man mindestens eine erkleckliche Summe ausgegeben hat. Wer seiner preiswerteren oder älteren Glotze gerne «Smartness» angedeihen lassen will, braucht dafür ein Gerät wie den iomega TV mit Boxee. Er streamt - eine entsprechend schnelle Breitbandverbindung vorausgesetzt - alles aus dem Internet auf den betagten Fernseher. Dabei kann sogar ein alter Röhrenfernseher genutzt werden, Voraussetzung ist allein eine Videobuchse – ob man unbedingt einen «smarten» Fernseher haben will, der weder «16:9» auf dem Kasten hat, noch schön «flach» ist, sei mal dahingestellt.

Iomega TV mit Boxee lässt den Couchpotatoe auf alle Inhalte des Heimnetzwerks zugreifen, die entsprechend freigegeben worden sind. Das Medien-Wiedergabegerät wird für die ganzen Aktionen entweder über die eingebaute Ethernet-Schnittstele oder via WLAN drahtlos mit dem PC und dem Internet verbunden.

Natürlich braucht man eine «richtige» Tastatur, um an all die Inhalte zu kommen. Die Fernbedienung hat ein kleines QWERTY-Keyboard auf einer Seite und erlaubt so die einfache Bedienung ohne übermässige Knopfdrückorgien und ohne eine Volltastatur auf dem Schoss.

Iomega ist vor allem Hersteller von Festplatten für die externe Verbindung an USB und Netzwerk. So ist es kein Wunder, dass sie TV mit Boxee auch mit integrierter Festplatte anbieten, auf die man die öfter genutzten Filme direkt spielen kann (erspart auch, dass der Junior seinen Computer anlassen muss, damit man sich abends die ganz harten Filme ansehen kann...)

Iomega lobt in der Presseankündigung, man könne «alle Arten digitaler Online-Inhalte» nutzen, nämlich «Sendungen der grossen Rundfunkanstalten und Kabel-Sender…», wobei diese natürlich in Form einer entsprechenden Mediathek von den Sendern bereitgestellt werden müssen - einen TV-Empfänger enthält es nicht, und es verschafft dem Besitzer auch kein IP-TV. Die Produktbezeichnung ist insofern etwas irreführend.

Clients gibt es zudem für YouTube, Facebook, Twitter, Openfilm, MUBI, Revision 3, TED, AOL HD, Moviefone, Headweb und weitere Anbieter. Der Mediaplayer im TV mit Boxee frisst «alle gängigen» Dateitypen und Codec-Varianten, verspricht iomega, also H.264, WMV, MKV und viele andere.

Iomega TV mit Boxee gibt es in drei Versionen: Ohne Festplatte kostet sie circa EUR 250, Ohne Festplatte circa EUR 360 und Ohne Festplatte circa EUR 400 (Angaben des Herstellers, die teilweise höheren Preise bei Amazon sind wohl der aktuellen Festplattenkrise wegen des Hochwassers in Thailand geschuldet). Ausführlich informieren kann man sich auf einer eigens geschaffenen Website . Folgendes Werbefilmchen stellt Iomega TV mit Boxee vor:

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