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29.11.11Leser-Kommentare

Iomega TV mit Boxee: Und der Fernseher wird smart

TV mit Boxee ergänzt ältere und preiswertere Fernseher um Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet und das Heimnetzwerk.

Iomega TV mit Boxee {pd Iomega;http://www.flickr.com/photos/iomega/sets/72157625615550949/}Nach «16:9» und «flach» gehört zu den Eigenschaften, die offenbar jeder Fernseher heutzutage haben muss, dass er «smart» ist. Das bedeutet: via Netzwerk ist er sowohl mit dem Internet verbunden als auch mit Festplatten, auf denen Multimediadateien darauf warten, abgespielt zu werden.

Smart sind aber nur neuere Fernseher und solche, für die man mindestens eine erkleckliche Summe ausgegeben hat. Wer seiner preiswerteren oder älteren Glotze gerne «Smartness» angedeihen lassen will, braucht dafür ein Gerät wie den iomega TV mit Boxee. Er streamt - eine entsprechend schnelle Breitbandverbindung vorausgesetzt - alles aus dem Internet auf den betagten Fernseher. Dabei kann sogar ein alter Röhrenfernseher genutzt werden, Voraussetzung ist allein eine Videobuchse – ob man unbedingt einen «smarten» Fernseher haben will, der weder «16:9» auf dem Kasten hat, noch schön «flach» ist, sei mal dahingestellt.

Iomega TV mit Boxee lässt den Couchpotatoe auf alle Inhalte des Heimnetzwerks zugreifen, die entsprechend freigegeben worden sind. Das Medien-Wiedergabegerät wird für die ganzen Aktionen entweder über die eingebaute Ethernet-Schnittstele oder via WLAN drahtlos mit dem PC und dem Internet verbunden.

Natürlich braucht man eine «richtige» Tastatur, um an all die Inhalte zu kommen. Die Fernbedienung hat ein kleines QWERTY-Keyboard auf einer Seite und erlaubt so die einfache Bedienung ohne übermässige Knopfdrückorgien und ohne eine Volltastatur auf dem Schoss.

Iomega ist vor allem Hersteller von Festplatten für die externe Verbindung an USB und Netzwerk. So ist es kein Wunder, dass sie TV mit Boxee auch mit integrierter Festplatte anbieten, auf die man die öfter genutzten Filme direkt spielen kann (erspart auch, dass der Junior seinen Computer anlassen muss, damit man sich abends die ganz harten Filme ansehen kann...)

Iomega lobt in der Presseankündigung, man könne «alle Arten digitaler Online-Inhalte» nutzen, nämlich «Sendungen der grossen Rundfunkanstalten und Kabel-Sender…», wobei diese natürlich in Form einer entsprechenden Mediathek von den Sendern bereitgestellt werden müssen - einen TV-Empfänger enthält es nicht, und es verschafft dem Besitzer auch kein IP-TV. Die Produktbezeichnung ist insofern etwas irreführend.

Clients gibt es zudem für YouTube, Facebook, Twitter, Openfilm, MUBI, Revision 3, TED, AOL HD, Moviefone, Headweb und weitere Anbieter. Der Mediaplayer im TV mit Boxee frisst «alle gängigen» Dateitypen und Codec-Varianten, verspricht iomega, also H.264, WMV, MKV und viele andere.

Iomega TV mit Boxee lässt sich auch an Cinch-Video anschließen

Iomega TV mit Boxee gibt es in drei Versionen: Ohne Festplatte kostet sie circa EUR 250, Ohne Festplatte circa EUR 360 und Ohne Festplatte circa EUR 400 (Angaben des Herstellers, die teilweise höheren Preise bei Amazon sind wohl der aktuellen Festplattenkrise wegen des Hochwassers in Thailand geschuldet). Ausführlich informieren kann man sich auf einer eigens geschaffenen Website. Folgendes Werbefilmchen stellt Iomega TV mit Boxee vor:

Kommentare

  • Sebastian

    29.11.11 (09:55:45)

    Nette Idee, aber für 400 EUR gibt es bereits "smarte" Fernseher... Ich hatte bei der Einleitung eher an 49,00 EUR gedacht. Für den Preis in meinen Augen: Mumpitz

  • Andreas

    29.11.11 (11:41:49)

    Die D-Link Boxee Box dürfte in diesem Zusammenhang eine günstigere Alternative darstellen. Sofern auch deutsche Apps hierfür angeboten werden. Oder eine Apple TV 2 mit Jailbreak und den dann möglichen Anwendungen wie XBMC etc.

  • jan

    29.11.11 (14:38:00)

    eine kleine box, die nix weiter kann als netzwerk-dateien und internet-videos abspielen? naja und "surfen", sofern man das bedienungstechnisch hinbekommt. Und das für 250 €... ein Netbook mit TV-Out kriegt das gleiche hin und ist dabei deutlich flexibler...

  • fex

    29.11.11 (19:37:25)

    Nur muss man das Netbook dabei haben und dann mit quer über den Boden verlaufenden Kabeln anschliessen. Und das jeden Abend? Natürlich geht das, keine Frage. Jeder, wie er will... ;-)

  • Frank

    01.12.11 (20:51:28)

    Ich habe mir vor zwei Wochen einen Phillips mit NetTV gekauft. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich nicht noch eine extra Box im Wohnzimmer haben wollte. Wer damit allerdings klar kommt das noch ein zusätzliches Gerät im Schrank steht, für den ist eine externe Box eine günstigere alternative.

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