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13.03.08

Internet-Suche der Zukunft: Die digitale Leselupe

Das kann ja nicht sein, dass wir das Netz durchsuchen können, nicht aber unsere Umwelt? Was wir sehen und (auf Papier) lesen, das müssten wir erst umständlich abtippen oder abfotografieren, um es digital abzugleichen, zu identifizieren und Zusatzinfos zu bekommen. Mac Funamizu aus Tokio denkt an eine "digitale Lupe" zur Abhilfe, die auch im "Real Life" Zusatzinformationen einblendet.

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Der Designer Mac Funamizu aus Tokio hat sich da seine eigenen Gedanken gemacht und Technologien wie Scanning und digitale Tinte mit einem mobilen Gerät verheiratet, das es uns erlauben würde, Gebäude zu identifizieren, zu sehen, in welches Stockwerk wir müssen und das uns auch Zusatzinformationen über schriftliche Informationen liefern kann. Ganz ohne Medienbruch sozusagen als mobiles digitales Fenster zur Welt.

 

Man stelle sich vor, wie sich unsere Realität darstellt, wenn man wirklich jede Zusatzinformation, die man benötigt, durch ein solches Gerät binnen Sekunden zu Verfügung hat. Ehrlich gesagt glaube ich (wahrscheinlich weil ich Brillenträger bin) eher an (3D-)Brillen als "Standardgerät" für solche Applikationen und weniger an Mobilgeräte, wie das Gezeigte, aber die Designvorschläge und Anwendungsszenarien von Mac sind einfach zu schön um sie euch vorzuenthalten.

So oder so: Es wird sicher noch ein paar Monate - wenn nicht Jahre - dauern, bis wir "eine Schicht Internet" über unsere komplette Umgebung legen können.

Alle Fotos CC Mac Funimazu.

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