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15.03.16

Test

Smarter iKettle 2 ausprobiert: Der Wasserkocher fürs ganze Büro?

Ein Gadget für Bürogemeinschaften: iKettle ist ein Wasserkocher des Unternehmens Smarter, der sich mit dem WLAN verbindet und über eine App steuern lässt. Wir haben ausprobiert, welche Vorteile das mit sich bringt.


iKettle (Bild: Smarter)

Ideal bei längeren Wegen und mehreren Benutzern

Steht der Wasserkocher in der Nähe und ist man der einzige Benutzer, dürfte ein integriertes WLAN-Modul überflüssig sein. Ganz anders aber sieht es aus, wenn man sich zum Beispiel in einer Bürogemeinschaft oder in einem kleinen Unternehmen eine Küche teilt.

Oft genug muss man die Erfahrung machen, dass ein Kollege den Kessel geleert hat, ohne wenigstens neues Wasser aufzusetzen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man dreimal Wasser kochen muss, um endlich die eigene Teekanne aufgießen zu können. Verhindern lässt sich so etwas nur, indem man neben dem Kessel stehenbleibt. Oder mit dem Smarter iKettle Wasserkocher.

Erst einmal ein Konto eröffnen

Bevor es mit dem iKettle losgehen kann, muss man die kostenlose App „Smarter 2.0“ im App Store oder im Google Play Store laden. Beim ersten Öffnen der App wird man dazu aufgefordert, sich bei Smarter zu registrieren und ein kostenloses Konto zu erstellen.

Erst, wenn das erledigt ist, kann es weitergehen und alle Vorteile des iKettle 2.0 lassen sich nutzen. Das ist ein bisschen schade und meiner Meinung nach unnötig. Kann schon sein, dass es die Verbindung mit Wasserkocher und WLAN vereinfacht, aber ich hätte gern darauf verzichtet.

Einbinden des iKettle 2 ins WLAN oder per Direktverbindung

Zunächst muss man sein Smartphone mit dem WLAN verbinden, dass der iKettle 2 aufbaut. Steht diese Verbindung, wählt man sein heimisches WLAN, in das der Wasserkocher dann eingebunden wird. Ohne ein bestehendes WLAN kann man sein Smartphone direkt mit dem iKettle 2 koppeln.

Sobald die Verbindung zum iKettle 2 steht, kann es losgehen. Die Temperatur lässt sich von Fall zu Fall direkt wählen und man kann den Wasserkocher auch einfach per Tapp starten und stoppen. Aber es lassen sich über die App auch diverse Voreinstellungen tätigen.

Wasserkochen per GPS


iKettle App (Bild: Smarter)

Möchte man, dass sich der Wasserkessel morgens einschaltet, wenn man gerade aus der Dusche kommt? Im Aufwachmodus kann man das zeitgesteuert einstellen. Oder soll das Wasser für den Feierabendtee schon heiß sein, wenn man zur Tür hereinkommt? Beziehungsweise morgens, wenn man das Büro betritt? Über die GPS-Funktion des Smartphones erkennt iKettle 2 wann man an einer vorgegebenen Adresse ankommt und schaltet sich automatisch ein.

Oder wie es in der App heißt: »Stellen Sie Ihre Heimadresse, damit Ihre Wasserkocher können bereit und warten, wenn Sie nach Hause zurückkehren können.« Wie man sieht, besteht zumindest bei der Übersetzung der App noch Optimierungsbedarf.

Nützliche Benachrichtigungsfunktion

Sobald das Wasser kocht, schaltet sich iKettle2 automatisch ab und schickt eine Benachrichtigung auf das verbundene Smartphone. Man kann sich also auf den Weg in die Küche machen, um zu verhindern, dass ein Kollege sich das heiße Wasser sichert.

Ist noch genug Wasser im iKettle? Ein Blick auf die App genügt. Vorher muss der iKettle natürlich kalibriert werden, aber das ist eine Sache von Sekunden.

So praktisch die Wasserstandsanzeige per App ist, so schade ist es, dass es keine Anzeige direkt am iKettle gibt. Die undurchsichtige Edelstahlhülle besitzt keine Anzeige und verrät nicht, wieviel Wasser im Kessel ist. Man muss schon den Deckel öffnen. Aber auch im Inneren finden sich keine Markierungen außer der Anzeige der maximalen Füllmenge. Man muss sich in diesem Fall auf sein Augenmaß verlassen, wenn man nicht die App öffnen will.

Im sogenannten Rezeptur-Modus kann man Wasser zum Kochen bringen und wieder auf eine bestimmte Temperatur abkühlen lassen. Ist diese erreicht, erhält man eine Nachricht auf sein Smartphone. Dadurch ist man sicher, dass das Wasser abgekocht ist. Ansonsten kann man natürlich auch einfach direkt eine niedrigere Temperatur wählen, bei denen Erreichen sich der iKettle 2 automatisch abschaltet.

Fazit: Äußerst praktisch bei vorhandenem WLAN und längeren Wegen zwischen Büroküche und Schreibtisch.

Der iKettle 2 ist ein solider Metallwasserkocher mit einigen praktischen Features, die besonders dann zum Tragen kommen, wenn sich mehrere Benutzer ein WLAN und einen Wasserkocher teilen und zudem so weit weg sitzen, dass sie ihn nicht alle im Blick haben. Ideal also für kleine Unternehmen und Bürogemeinschaften.

Bei Amazon kostet der Smarter iKettle 2.0 Wassserkocker mit WLAN rund 140 Euro.

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