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19.06.12Leser-Kommentare

IK Multimedia iRig MIC Cast im Test: Kleines Mikro, große Wirkung

Das aufsteckbare Kondensatormikrofon iRig MIC Cast ist das neueste Produkt von IK Multimedia, einem internationalen Unternehmen, das Musik-Software und Hardware speziell für iPhone, iPad und iPod touch entwickelt. Wir haben das iRig MIC Cast getestet.

iRig MIC Cast (Bilder:frm)iRig MIC Cast ist nur rund 3 x 3 cm groß und circa 1 cm dick. Damit passt das aufsteckbare Kondensatormikrofon sogar in die Uhrentasche der Jeans.

Und so oder ähnlich muss man es wohl auch transportieren, denn IK Multimedia liefert zwar netterweise einen praktischen Ständer für iPhone oder iPod touch mit, ein Transportbeutel (oder noch besser: eine kleine Plastikbox) ist aber nicht dabei.

Schade, denn das leichte iRig MIC Cast wirkt nicht ganz so solide wie das Handmikrofon iRig Mic, das IK Multimedia im letzten Jahr herausgebracht hat: iRig MIC Cast besitzt ein Plastikgehäuse und das Metallgitter, das das eigentliche Mikro schützt, besteht aus dünnem Blech.

Aber lassen wir einmal die Äußerlichkeiten beiseite. Wie klingt das iRig MIC Cast? Ich habe den folgenden Clip mit der Frontkamera meines iPhone 4S gedreht, um den Klang des integrierten Mikros mit dem iRig MIC Cast in den Stellungen Hi und Lo zu vergleichen und zu demonstrieren. Der Ton ist darum in keiner Form bearbeitet.

Wie man hört (am besten über Kopfhörer), macht das iRig MIC Cast einen echten Unterschied.

iRig MIC Cast in der Stellung Lo

Hält man das iRig MIC Cast in einem geringen Abstand vom Mund, bis höchstens dreißig Zentimeter entfernt, verwendet man am besten die Stellung "Lo". Die Stimme kommt auf die kurze Entfernung sehr laut und deutlich rüber, Hintergrundgeräusche hört man fast gar nicht.

iRig MIC Cast in der Stellung Hi

Im normalen Abstand, wenn iPhone oder iPod touch auf dem mitgelieferten Ständer platziert werden, stellt man den kleinen Hebel auf "Hi". Gegenüber dem Originalmikrofon verbessern sich Klang und Verständlichkeit deutlich, bei guter Ausrichtung des Mikrofons treten auch Hintergrundgeräusche zurück.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Das iRig MIC sollte eigentlich mit allen Aufnahme-Apps zusammenarbeiten. Allerdings kann es sein, dass nicht alle die Möglichkeit bieten, die Aufnahme gleichzeitig über Kopfhörer zu kontrollieren. Hardwareseitig ist das kein Problem, denn so klein das iRig MIC auch ist, so besitzt es doch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse an der Seite, an der man einen Kopfhörer anschließen kann. Das ist ziemlich praktisch, wenn man sich nicht nur auf die Pegelanzeige verlassen will. Sowohl die App von IK Multimedia als auch die von Apple unterstützen das Monitoring über Kopfhörer.

Aufnehmen mit iRig Recorder, Garageband und diversen anderen Apps

Von IK Multimedia gibt es die kostenlose App [itunes itunes.apple.com/de/app/irig-recorder-free/id426702477 Recorder free [/itunes], die für erste Aufnahmen gut geeignet ist, und die Möglichkeit bietet, für 3,99 Euro Aufnahmen schnell nachzubearbeiten. Leider nerven auch nach dem Kauf aller zusätzlichen Optionen immer wieder aufpoppende Kaufaufforderungen für andere Produkte von IK Multimedia.

Auch mit Apples eigener Aufnahme-App [itunes itunes.apple.com/de/app/garageband/id408709785] funktioniert das iRig MIC Cast, die kostet allerdings sofort 3,99 Euro. Bei der Fülle an Apps für Tonaufnahmen sollte aber jeder etwas finden, um das iRig MIC Cast optimal einzusetzen. Besser als das integrierte Mikrofon des iPhone 4S ist es auf jeden Fall. Und der finanzielle Aufwand hält sich in Grenzen. 29,99 Euro kostet das iRig MIC Cast derzeit auf Amazon.

Auf der Produktseite von IK Multimedia gibt es weitere Informationen zum iRig MIC Cast.

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Kommentare

  • Jürg Vollmer

    19.06.12 (21:24:52)

    Ein Vergleich mit dem Fostex AR-4i Audio Interface wäre an dieser Stelle interessant...

  • Frank Müller

    20.06.12 (08:42:16)

    So ganz gerecht wäre der Vergleich ja nicht, immerhin kostet das Fostex rund das fünffache des iRig MIC Cast. Ich frage aber mal an, ob ich ein Testgerät bekommen kann. Falls ja, dann gibt es hier einen Bericht.

  • Jürg Vollmer

    20.06.12 (09:04:53)

    Das Preis-Argument stimmt natürlich. Aber wenn ich mit dem iPhone Videos drehe, dann sind Investitionen in ergänzende Hardware unausweichlich. Das Fostex ist ja zusätzlich noch Vorverstärker und Handgriff/Stativhalter.

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