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03.07.13 06:30

, von Ricarda Riechert

Hyrel: 3D-Drucker nutzt Kinderknete und Ton statt Kunststoff

Der Hyrel 3D-Drucker unterscheidet sich von seiner zahlreichen Konkurrenz vor allem durch einen Punkt: Er druckt statt des üblichen Kunststoff-Filaments mit weichen Materialen wie Kinderknete oder Ton.

Enginehomepage2_zpse61f6aee 3D-Drucker inklusive Computer

3D-Drucker sieht man in den Medien immer häufiger und auch über Kickstarter und ähnliche Crowdfunding-Plattformen werden immer mehr Modelle realisiert, die neue Funktionen mitbringen. In mehreren Videos zeigen die Macher des Hyrel, dass ihr 3D-Drucker seinen Platz in der Riege der Drucker-Modelle verdient hat. Die in einem Video als Druckmaterial gnutzte Knete mit dem Markennamen Play Doh basiert auf Wasser und Stärke sowie natürlichen Ölen als Weichmachern. In einem anderen Video druckt Hyrel mit Ton. Dieser könnte sich später brennen lassen, sodass man selbstgemachte Tongefäße ebenfalls aus dem Drucker bekommt. Mit einer mittleren Größe von 20 x 20 x 20 cm wäre die ein oder andere selbstgemachte Tasse sicher drin.

In einem weiteren Video zeigen sie, dass der Drucker sogar sogenanntes „Sugru“ zum Druck verwenden kann. Sugru ist ein Silikongummi, das formbar ist, aber an der Luft über Nacht aushärtet. Aufgrund seiner Eigenschaften ist es für den Druck mit dem Hyrel ebenfalls geeignet. Objekte, die so hergestellt wurden, sind dann unempfindlich gegen Temperaturen bis 180 Grad und formstabil.

Hyrel wurde über Kickstarter finanziert und kann nun über die Seite vorbestellt werden. Die Preise beginnen bei 1.995 US-Dollar (rund 1.530 Euro). Hierbei handelt es sich um einen Vorbestellerpreis, der wegfällt, sobald das Modell über den Shop verfügbar ist. Die teureren Modelle verfügen über einen eingebauten PC inklusive LVDS-Screen. Mit ihnen bekommt man ein All-In-One-Paket zum 3D-Druck, ohne dass man einen weiteren PC bräuchte.

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