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06.02.14Leser-Kommentare

HyperDrive iUSBport 2 im Test: Festplatten, USB-Sticks und Micro-SD-Karten im WLAN

Der neue HyperDrive iUSBport 2 ist die aktualisierte Version des Vorgängers, der auch noch unter dem Namen CloudFTP lief. Wir haben uns angeschaut, was sich alles verbessert hat.

HyperDrive iUSBport 2 (Bilder:Frank Müller)

Vor einem guten Jahr haben wir hier den Vorgänger des HyperDrive iUSBport 2 vorgestellt, damals noch unter dem Namen CloudFTP. Viel auszusetzen gab es nicht, aber ein paar Punkte waren doch verbesserungswürdig. Jetzt ist das neue HyperDrive iUSBport 2 auf den Markt gekommen, und ich hatte Gelegenheit, es zu testen.

HyperDrive iUSBport 2 baut ein eigenes WLAN auf oder verbindet sich im Infrastruktur-Modus mit einem bestehenden. Über zwei USB-Anschlüsse und einen Micro-SD-Kartenanschluss kann man Festplatten, Micro-SD-Karten und USB-Sticks mit ihm verbinden. Die Dateien auf diesen Datenträgern stellt der iUSBport dann über verschiedene integrierte Server kabellos zur Verfügung.

Man kann via FTP, DLNA, WebDAV und Samba auf diese Daten zugreifen. Das Display ist hintergrundbeleuchtet und zeigt die IP-Adresse an, unter der man auf den iUSBport Zugriff hat. Im "Accesss Point Modus", bei dem der iUSBport ein eigenes WLAN aufbaut, ist das 199.0.0.1. Verbindet man sich per Infrastruktur-Modus mit einem bestehenden Netz, wird die Adresse angezeigt, die der DHCP-Server dem iUSBport zugewiesen hat.

Verbesserung Nr. 1: Laden per MicroUSB-Kabel

Na also, warum nicht gleich so. In meinem Test des Vorgängers hatte ich das proprietäre Ladekabel bemängelt. Das gibt es jetzt nicht mehr. Wie es sich gehört, kann man das iUSBport 2 über ein ganz normales Micro-USB-Kabel laden. Der 3.300-mAh-Akku hält dann rund acht Stunden.

Verbesserung Nr. 2: zwei USB-Anschlüsse mit je 5 W

Nicht nur eine Festplatte oder einen Stick kann man mit dem iUSBport 2 für das Netz freigeben, sondern gleich zwei. Und zwar mit den Formaten FAT32, NTFS, HFS, HFS+, exFAT und EXT 2/3. Nur für einige Sonderfunktionen (die ich weiter unten erwähne), sollte es FAT32 sein.

Verbesserung Nr. 3: integrierter Kartenleser

Eine prima Sache für Nutzer, die es kompakt lieben. Man muss nicht unbedingt eine Festplatte oder einen USB-Stick an das iUSBport koppeln, sondern kann einfach eine MicroSDXC-Karte mit bis zu 128 GB in den integrierten Schacht schieben.

Verbesserung Nr. 4: 50 Prozent mehr Geschwindigkeit

Der neue iUSBport schafft jetzt 4,5 MB/s, während der Vorgänger nur auf 3 MB/s kam. 50 Prozent höhere Geschwindigkeit ist schon ganz ordentlich.

Weitere Eigenschaften: praktische Zusatzfunktionen

HyperDrive iUSBport 2 ermöglicht nicht nur den kabellosen Zugriff auf Filme, Musik, Fotos und Dateien aller Art, die auf externen Festplatten, USB-Sticks und Micro-SD-karten gespeichert sind. Darüber hinaus kann man auch seine SD-Speicherkarte ohne einen Rechner auf eine externe Festplatte sichern. Man schließt einfach die externe Festplatte (die leider in FAT 32 formatiert sein muss) an den iUSBport 2 an und wartet, bis dieser die Festplatte erkannt hat. Dann kommt ein SD-Kartenleser mit der SD-Karte an den zweiten Anschluss des iUSBport 2. Im Display erscheint die Frage: Copy Card? Wenn man jetzt kurz den Power-Knopf drückt, kopiert der iUSBport selbstständig alle Dateien von der Karte auf die Festplatte und schaltet sich danach aus.

Des weiteren kann man den iUSBport 2 auch als Ladegerät für andere mobile Gadgets verwenden. Einfach das Gerät anschließen, den Power-Knopf für drei Sekunden gedrückt halten, und das Laden beginnt. Laut Handbuch beträgt die Ausgangsleistung 5 V 1000 mA an den beiden USB-Buchsen.

Den HyperDrive iUSBport 2 gibt es bei Amazon für etwas über 100 Euro. Angesichts der Funktionsvielfalt ein fairer Preis, wie ich finde. Reserveakku, Micro-SD-Kartenleser und WLAN-Server, der Festplatten und USB-Sticks per FTP, DLNA, WebDAV und Samba ins Netz bringt - das sind eine ganze Menge Funktionen, die in dem kleinen Kasten stecken.

Weitere Informationen gibt es auch auf der englischsprachigen Seite von HyperDrive und auf Deutsch beim deutschen Vertrieb Klaus Stephan GmbH , von dem ich auch mein Testexemplar erhalten habe.

Kommentare

  • Pascal

    06.02.14 (18:37:55)

    Platten grösser als 2TB funktionieren aber nach wie vor nicht, richtig ?

  • Frank Müller

    10.02.14 (14:44:00)

    Sorry Pascal, dazu kann ich nichts sagen. Meine größte Platte hat nur 2TB. Falls ich einen Kollegen mit einer Festplatte jenseits der 2 TB finde, probiere ich es mal. Bei Hyperdrive konnte ich dazu keine Angaben auftreiben

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