Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

15.05.12

HTC Desire C: Billig, aber voll ausgestattet

Trotz eines geringen Preises schafft es HTC seinem Desire C das neueste Android 4.0 aufzudrücken und dabei alles in das Gerät zu stopfen, was technisch möglich ist. Nur der Prozessor mit lediglich 600 MHz macht etwas Kopfschmerzen...

Der Sommer wird im Zeitungsjargon "saure Gurkenzeit" genannt - wenig Neues, alle im Urlaub. HTC passt sich da an und serviert dem Kunden ebenfalls eine "saure Gurke": Das HTC Desire C mit 600 MHz ist alles andere als eine Rakete, düst der Konkurrenz mit Android 4.0 jedoch trotzdem davon.

Ein wenig geschockt bin ich, denn obwohl die Gigahertz-Taktzahl nichts über eine flüssige Bedienung aussagt (bestes Beispiel ist hier das HTC One X mit Quadcore und Rucklern), klingen 600 MHz für Android 4.0 doch enorm langsam. Andererseits erinnern wir uns an das ChaCha oder das Salsa, die nicht höher getaktet sind und das betagte Android 2.3 spielend gestemmt haben. HTC tut dies mit Bedacht, immerhin will man einen Preis von 220 Euro UVP erreichen.

Trotzdem verzichtet man nicht auf den Komfort der Zukunft:

  • 3,5-Zoll-Display bei 320x480 px
  • 512 MB RAM, 4 GB Speicher plus microSD-Slot
  • GPS, HSPA, WLAN, Bluetooth 4.0
  • NFC
  • Beats-Audio, Radio
  • 5-Megapixel-Kamera bei VGA-Videoaufnahmen
  • Akku mit 1.230 mAh

Jetzt hängt mir doch die Kinnlade herunter: Trotz des kleinen Preises stopft HTC alles hinein, was technisch machbar ist. Ich fühle mich an Nokias Strategie erinnert. Und bis auf die schwache Grafikeinheit, kann man mit dem HTC Desire C eine Menge anstellen. Ganz klar: Hier hat HTC einen Kassenschlager erschaffen, der super laufen wird – wenn die 600 MHz keine Stocker provoziert.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer