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25.06.11 14:40

, von Kai Zantke

HTC ChaCha im Test (1/4): Rundum-Tour

Das HTC ChaCha bietet eine gute Tastatur, ein helles, farbenprächtiges Display und verpackt das Ganze in einer robusten und gut verarbeiteten Hülle. Im Test nehmen wir das Smartphone mit extra Facebook-Button unter die Lupe.

HTC ChaCha (Bild: kaiZa)Immer wieder liest man von High-End-Smartphones mit Dual-Core, riesigem Speicher und ebenso großem Preisschild. Dabei benötigt nicht jeder so ein mit Funktionen vollgestopftes Gerät. Wenn man auf HDMI-Ausgänge oder USB-On-The-Go-Schnickschnack keinen Wert legt, spart man viel Geld ohne etwas einzubüßen. Ein Vertreter dieser Klasse ist das HTC ChaCha - Cha?

Aller guten Dinge sind drei, HTC macht das mit seinem Firmennamen vor, doch bei der Namensgebung seines neuesten Sproßes ChaCha fehlt eine Silbe. Das ist aber auch schon alles, was man vermisst.

Tasten-Flunder

HTC ChaChaDas ungefähr 11 Millimeter flache Gehäuse ist hervorragend verarbeitet und angenehm flach. Die Spaltmaße sind fast perfekt aufeinander abgestimmt, was zusammen mit dem Gewicht von 120 Gramm zu einem wertigen Eindruck führt: Es ist schlicht und elegant. Der Übergang zwischen dem weißen Plastik und der silberfarbenen Metallumrandung weiß zu gefallen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man ein leichtes Glitzern, was gepaart mit dem gebürsteten Metall eine eindeutige Zielgruppe anspricht: designverliebte Kunden.

Links sitzen der microUSB-Port und eine Lautstärke-Wippe, oben sieht man den Einschalter und die Kopfhörerbuchse, während auf der Rückseite der Lautsprecher, die Kamera und das LED-Lämpchen hocken. Drei weitere kleine Löcher sind auf der Rückseite angeordnet, dazu später mehr.

Schreibarbeit

HTC ChaChaEntgegen dem starken Trend zu Touchscreens bietet das HTC eine willkommene Abwechslung mit dem Tastenblock. Leider müssen die Umlaute und das @-Zeichen über eine Tastenkombination aktiviert werden. Der damit gewonnene Platz wurde den Pfeil-Tasten und einem separaten Facebook-Knopf überlassen. Der Abstand ist gut bemessen und bei jedem Druck hört man ein mechanisches Klicken. In leisen Umgebungen könnte das eventuell störend auffallen, aus diesem Schlammassel behilft man sich mit dem 2,6 Zoll großen Touchscreen.

Farbenfroh

Das Display zeigt knackige Farben an, die ganz leicht überzeichnet sind. Das ist nichts was störend auffiele, doch im direkten Vergleich erkennt man es klar. Der Kontrast schlägt sich gut, die graue vier im Testbild rechts oben ist gerade noch zu erkennen. Insgesamt ein gutes Display für Foto- und Videobetrachtung - sieht man von der kleinen Diagonale einmal ab. Die Auflösung von 480 x 320 Pixel erkennt man an den scharfen, klaren Schriften. Man muss schon sehr nah herangehen, um einzelne Pixel erkennen zu können.

Haltung bewahren

HTC ChaChaDas ChaCha ist im Tastenbereich abgewinkelt, was zu einem bequemen und einigermaßen spiegelfreien Blick auf den Text führt. Damit bietet es sich regelrecht an, das Android einhändig zu bedienen. Vor allem aber rutscht das ChaCha nicht so leicht aus der Hand wie viele andere, makellos designte Smartphones, die ohne Halt mühelos aus der Hand gleiten.

Klappe auf

Hinter der Batterieabdeckung liegen der austauschbare Akku mit 1250 mAh und zwei Schlitze für SIM- und microSD-Karten. Man muss schon mit "Schmackes" die SIM hineindrücken, denn die Feder ist recht kräftig ausgefallen - aber das tut man ja normalerweise auch nicht täglich. Der SD-Slot dagegen zeigt den gewohnten leichten Widerstand. Tauschen kann man beides nur, wenn man den Akku vorher entnimmt, ein HotSwap bei eingeschaltetem Handy ist ausgeschlossen - schade.

Vorläufiges Fazit

Das ChaCha von HTC macht auf den ersten Blick einen hochwertigen und attraktiven Eindruck. Liebhaber dieser Form finden eine angenehme zu bedienende Tastatur vor, die noch Platz für einen eigenen Facebook-Knopf und rote/grüne Hörertasten hatte. Zusammen mit den vier Softtouch-Buttons kann man sich vor lauter Tasten nicht mehr retten - im positiven Sinne.

Das soll es bis hierher gewesen sein. Der nächste Teil geht der Hardware auf den Grund: Kann der 800-MHz-Prozessor für flüssige Bedienung sorgen? Wie gut sehen die Fotos mit der 5-MP-Kamera aus? Ihr werdet es im nächsten Teil lesen.

Das HTC ChaCha kostet 290€ und kann ab sofort bestellt werden.

Die Produkthomepage findet ihr bei HTC.

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Kommentare: HTC ChaCha im Test (1/4): Rundum-Tour

Bruacht das htc chacha viel energie? Also muss man es oft aufladen?

Diese Nachricht wurde von laraaaaayey am 14.09.11 (18:45:30) kommentiert.

ja es braucht eine ganze Menge.

Diese Nachricht wurde von Hans Petersen am 27.06.12 (14:50:26) kommentiert.
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