Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

12.10.10

HTC 7 Mozart: Musikalische Kamera

Auch HTC hat für die neue Windows Phone 7 Plattform ein Handy parat, das vor allem Fotofreunde ansprechen soll.

HTC war lange ein Hersteller, der fast ausschließlich auf Windows Mobile gesetzt hat. Doch dann kam Android - und der Konzern stellte sein Portfolio um. Die Zusammenarbeit mit Google ging so weit, dass man dem Suchmaschinengiganten im Auftrag sogar ein eigenes Handy, das Nexus One, herstellte. Doch auf einem Bein kann man nicht stehen, so ist also nur nachvollziehbar, dass HTC auch beim Start der neuen Windows Phone 7 Plattform mitmachen möchte. Das HTC 7 Mozart benamste Gerät wird in Deutschland exklusiv über die Telekom vertrieben.

Dort muss man den Verlust der exklusiven iPhone-Rechte ja irgendwie kompensieren, aber ob das mit Windows befeuerten Handys gelingt, ist eine andere Frage.

Das Mozart hat, wie fast alle Handys, die mit Windows laufen, einen 1 GHz Prozessor von Snapdragon, der dem Betriebssystem Beine machen soll. Es ist schon auffällig, dass alle bisher bekannten Windows-Geräte mit einem hochgetakteten Prozessor laufen, darunter scheint die Software nur schwerfällig zu laufen. Natürlich hat das Smartphone alles, was man so braucht: WLAN, Bluetooth (2.1), GPS, UMTS und 16 GB Speicher. Allerdings muss man auf einen eigenen Speicherslot verzichten. Das Display misst 3.7 Zoll und hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln.

Die Kamera sticht etwas raus. Neben den 8 Megapixeln bekommt man auch einen Xenon-Blitz, der einem LED-Blitz deutlich überlegen ist. Dazu kann die Kamera auch Videos im 720p Format aufnehmen. Allerdings werden aufnahmefreudige User dann wohl ziemlich schnell an die Grenzen des auf 16GB begrenzten Speicher stossen.

HTC gibt an, dass das HTC 7 Mozart im UMTS-Modus etwa sieben Stunden Sprechzeit bietet, was außergewöhnlich lang wäre. Die Telekom hat bisher weder einen Preis noch ein Veröffentlichungsdatum genannt, aber der November dürfte wohl ein realistischer Zeitpunkt sein.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer