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10.04.17

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HP Deskjet 3636: Ein guter Drucker für den Einsatz zwischendurch


HP Deskjet 3636(Bild: Hewlett Packard)

Eigentlich sollte das modern Büro papierlos sein. Das wird zumindest seit vielen Jahren gefordert. Doch in der Praxis ist das trotz zunehmender Digitalisierung vieler Geschäftsprozesse (leider) nicht möglich. Am Ende des Tages müssen immer noch einige Dokumente und Geschäftsbriefe ganz klassisch gedruckt werden. Somit müssen sich Selbstständige und Unternehmen weiterhin Drucker-Geräte zulegen. Wer jedoch wirklich nur wenige Blätter pro Tag zum Ausdrucken hat, braucht keinen teuren Business-Printer. Am Ende reicht ein günstiges Angebot wie der HP Deskjet 3636.

Ausprobiert: Das kann der HP Deskjet 3636

Dieses Angebot klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Die unverbinliche Preisempfehlung (UVP) des HP Deskjet 3636 lag bei rund 80 Euro, aktuell kann man den Drucker für zirka 54 Euro kaufen (zum Beispiel bei www.notebooksbilliger.de ).

Dafür erhält man einen Tintenstrahl-Drucker mit Scan-Einheit, wodurch er auch als Kopierer eingesetzt werden kann. Würde der HP Deskjet 3636 noch eine Fax-Funktion besitzen, wäre es ein vollwertiges Multifunktionsgerät. So aber ist der günstige Deskjet ein „MuFu Light“ – was bei diesem niedrigen Preis in Ordnung geht.

Ebenso dürfen Sie keinen Geschwindigkeitsrekord erwarten. Schrauben Sie die Druckqualität herunter, schafft der HP Deskjet 3636 zirka fünf (Farbdruck) und acht Blätter (Schwarz-Weiß) pro Minute. Bei einer höheren Qualität (zum Beispiel bei bis zu 4800x1200 dpi) läuft der Vorgang verständlicherweise langsamer ab.

Praktisch: Melden Sie sich beim Online-Dienst HP Instant Ink an, bestellt Ihr Drucker automatisch Farbe nach, bevor diese komplett zur Neige geht. Über dieses Abonnement-System (das jederzeit kündbar ist) können Sie auch ihre verbrauchten Patronen entsorgen, indem Sie sie zurückschicken.

Funktionen wie bei teureren Druckern

Trotz des niedrigen Preises bietet der HP Deskjet 3636 Funktionen, die man auch von teureren Produkten kennt. Zum Beispiel können Sie das Gerät per USB-Kabel (ein 1m langes Exemplar liegt in der Verpackung) oder mittels drahtloser Verbindung mit Ihrem PC vernetzen. Zudem ist es möglich, Druckaufträge per Smartphone zu starten.

Der integrierte Scanner leistet gute Dienste – zumindest für den normalen, alltäglichen Einsatz. Grafik-Designer und andere „Pixelschubser“ sollten verständlicherweise auf ein professionelles Scan-Gerät setzen. Gut gefallen hat uns die Möglichkeit, Kopien in Schwarz-Weiß oder in Farbe mit einem Tastendruck anzufertigen. Auch das kennt man von teureren Multifunktionsgeräten.

Einfache Installation

Der HP Deskjet 3636 ist nicht nur günstig und kompakt, sondern auch sehr einfach zu bedienen. Das fängt bei der Installation an: Packen Sie das Gerät aus, ziehen Sie die Transport-Klebestreifen ab, stecken Sie das Strom-Kabel ein (evtl. das USB-Kabel), fügen Sie die Druckerpatronen wie in der bebilderten Beschreibung ein, und starten Sie den Treiber-Download von der angegebenen HP-Seite. Innerhalb weniger Minuten ist alles installiert und eingerichtet – los geht’s.

Die Menüs der mitgelieferten Programme sind verständlich strukturiert und dementsprechend auch für Laien gut zu verstehen. Wer möchte, kann jederzeit die Einstellungen (beispielsweise die Druck-Qualität) anpassen.

Was uns nicht so gut gefällt

Ein Drucker mit Scan-Funktion für rund 50 Euro – wo ist da der Haken? HP hat logischerweise an ein paar Stellen gespart. Zum Beispiel verwendet der HP Deskjet 3636 nur zwei Druckpatronen, nämlich für die drei Grundfarben und Schwarz. Geht mal eine Farbe zur Neige (zum Beispiel Gelb), dann müssen Sie die komplette Farbpatrone ersetzen. Das ist schlecht für die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Zudem fällt das Fach für den Papiereinschub kompakt aus, hier können Sie nur rund 50 Blatt einlegen, dann ist es voll. Der Einzug von mehreren Dokumenten zum Scannen oder Kopieren ist ebenso wenig möglich wie ein doppelseitiger Druck. Und alle Dokumente und Papiere dürfen nicht größer als DIN A4 sein.

Was ebenso fehlt: Ein Anschluss, um USB-Sticks einzustecken. Hierüber kann man zum Beispiel bei anderen HP-Modellen  direkt Druckaufträge vom kleinen Massenspeicher starten oder gescannte Dokumente abspeichern.

Fazit

Möchten Sie pro Tag dutzende Seiten drucken oder ebenso viele Dokumente einscannen? Dann ist der HP Deskjet 3636 keine gute Wahl für Sie. Legen Sie sich in diesem Fall ein Profi-Gerät zu.

Haben Sie dagegen das fast perfekte papierlose Büro, in dem kaum noch etwas zu Papier gebracht wird, dann könnte der günstige HP-Drucker eine gute Wahl für Sie sein.

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