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22.12.14

Hengedocks Vertical Dock ausprobiert: Einfache Docking Station für MacBook

Das Unternehmen Henge Docks produziert Docking Stations für Apple-Laptops. Die schlichten Kunststoffständer werden mit (fast) allen nötigen Kabeln geliefert und sind innerhalb weniger Minuten montiert. Wir haben ein Vertical Dock von Henge Docks ausprobiert.

Henge Docks Vertical Dock

Ein Laptop ist schon eine feine Sache. Transportabel und unabhängig von Steckdosen, kann man den Rechner auch einfach als Mediacenter für den Fernsehabend nutzen oder als vollwertigen Rechner, wenn man ihn an einen externen Monitor und eine vernünftige Tastatur anschließt.

Damit man nicht jedes Mal Strom, Ethernetkabel, USB-Kabel für externe Festplatten oder Tastatur und Monitorkabel gesondert ein- und Ausstöpseln muss, biete sich eine Docking Station an. Bei MacBooks ist die Auswahl da eher klein. Ich habe das Vertical Dock des Herstellers Henge Docks ausprobiert.

Bei diesen Docks wird das MacBook senkrecht in geschlossenem Zustand in das Dock eingesetzt. Dadurch steht zwar der interne Monitor nicht zur Verfügung, aber es spart Platz und der Rechner muss nur einen Bildschirm mit einem Bild versorgen.

Die Version für das MacBook Pro besteht aus weißem Kunststoff. Die meisten Kabel, alle Schrauben und der nötige Imbusschlüssel werden mitgeliefert.

Was nicht im Paket ist: ein Adapterkabel für den MiniDisplay-Port sowie ein Netzteil. Die Kabel werden - wie die anderen auch - fest verschraubt, man kann also das Netzteil nicht einfach abziehen und einstecken. Es empfiehlt sich, zusätzlich zum Original-Netzteil ein zweites anzuschaffen, das nur für das Vertical Dock gedacht ist.

Auch ein Adapterkabel für den MiniDisplay-Port muss angeschafft werden, entweder ein Mini DisplayPort auf DVI Adapter für den Computer-Monitor oder ein Mini DisplayPort auf DVI Adapter zum Anschluss an ein TV-Gerät.

Hat man alle Kabel parat, führt man das MacBook in das Vertical Dock ein und steckt die Kabel in die entsprechenden Anschlüsse. Beim Ethernet-Kabel muss man darauf achten, die richtige Seite - ohne Sperre - ins MacBook einzuführen. Dann alle Kabel mit den beiliegenden Madenschrauben und dem Imbusschlüssel fixieren. Für die unterschiedlichen Netzteile werden von Henge Docks kleine Kunststoffadapter mitgeliefert. Beim Festziehen der Schrauben, insbesondere beim Mini DisplaPort-Adapter, aufpassen. Wenn es knackt, ist die Schraube schon etwas zu fest angezogen. Das Ganze dauert nur wenige Minuten, dann ist das Vertical Dock einsatzbereit.

Beim Herausziehen des Rechners auf dem Dock sollte man möglichst nicht hin- und herwackeln, um die Ports nicht zu beschädigen. Am besten, man fixiert das Dock mit einer Hand auf dem Tisch, greift mit der anderen beherzt zu und zieht das MacBook heraus. Das ist zunächst nicht ganz einfach, gelingt aber mit ein wenig Übung ganz gut. Ich klappe den Rechner kurz auf, bevor ich ihn in das Sock setze, um sicherzugehen, dass sich das MacBook nicht im Tiefschlaf befindet und eventuell nicht durch das Einsetzen ins Dock aufwacht.

Das Vertical Dock ist eine einfache, aber meiner Meinung nach gut umgesetzte Idee, die für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch sorgt und es einfacher macht, das MacBook an verschiedenen Arbeitsplätzen einzusetzen oder als Mediacenter am Fernseher zu verwenden.

Das Vertical Dock für MacBook Pro mit 13 Zoll Bildschirmdiagonale kostet 69,99 Euro. Bei Mini DisplayPort auf DVI Adapter. Weitere Infos und Docks für andere MacBooks gibt es auch auf der Seite von Henge Docks.

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