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25.10.12Kommentieren

Hardware für Microsofts neues Betriebssystem (Teil 3/3): Für Windows 8 muss es kein Tablet sein

Wer die Welle der neuen Geräte rund um den Windows-8-Start beobachtet, könnte auf die Idee kommen, es seien nur Tablets oder Convertibles geeignet. Das stimmt natürlich nicht.

Dell Multitouch S2340T macht jeden PC Windows-8-tauglich (Quelle: pd Dell)

Apple hat in dieser Woche die neuen iMacs vorgestellt. Und obwohl es sich theoretisch um All-in-one-Computer handelt, fehlen ihnen praktisch zwei wesentliche Merkmale: das optische Laufwerk und der Touchscreen. Letzterer ist im Apple-Lager den iPads und -Pods vorbehalten. Aber genau wegen dieser zwei Merkmale könnten die vielen vorgestellten Windows-8-Computer der anderen Hersteller bei den Anwendern punkten. Denn neben Tablets mit und ohne Tastatur finden sich im Angebot der "Windows-8"-Computer auch viele "All-in-One"-PCs - sowie einen Monitor, der aus jedem PC einen Multitouch-Computer macht.

 

Samsung und Acer: Eleganz ist Trumpf

Gleich zwei Modelle gibt es von Acer neu: den Aspire 5600U mit 23 Zoll Diagonale für ca. 1300 Euro und den 7600U mit 27 Zoll für ca. 2000 Euro. Während der Anwender beim 5600 noch zwischen Windows 7 und 8 wählen kann, ist auf dem 7600 das neue Betriebssystem drauf - kein Wunder, denn nur er hat einen Multitouch-Bildschirm. Mit seinem eleganten Standfuß und der Glasfront, die sich bis unten fortsetzt, scheint er fast zu schweben. Der Fuß lässt sich übrigens so weit zurücksetzen, dass man die Oberfläche auch schräg einsehen und bedienen kann, ohne dass es zum "Touchscreen-Arm" kommt (zur Erlahmung).

Samsung Serie 5 All in One {pd Samsung;http://de.samsung.com/de/news/read.aspx?pmguid=e4a5f79e-7936-4554-9dec-e6613b4973cd}Stichwort Eleganz: Die Samsung All-in-Ones der Serie 5 bieten mit ihren vier gespreizten Füßen ein Outfit, dass sowohl im Büro als auch im Wohnraum eine gute Figur macht. Im 500A2D arbeitet ein Intel iCore i3, der seine Inhalte auf ein 21,5-Zoll-Full-HD-Display wiedergibt. Einen Preis gibt es für die brandneuen Geräte noch nicht, und eine Website zum Nachschauen auch nicht.

Dell: Alles in einem und noch mehr

Auch Dell liefert seine neuen All-in-one-Systeme XPS One 27 (ab 1.499 Euro) und Inspiron One 23 (ab 699 Euro) ab dem Start des neuen Betriebssystems wahlweise mit Windows 8 aus. Hier können beide Geräte auch mit den Fingern bedient werden, sprich: sie sind mit Touchscreen ausgestattet. Der Rest ist "branchenüblich": Intel iCore i5-Prozessor, 4 GB RAM etc. Nicht üblich ist jedoch die Auflösung des XPS One 27: sein 27-Zoll-Display hat ein "Wide-quad-HD"-Display, das deutlich in Richtung Retina zeigt und seine Fähigkeiten vor allem auch bei Bildbearbeitung ausspielen dürfte

Dell schnurloses Touchpad für MultigestenWer einen konventionellen Windows-8-PC kaufen will, also weder Notebook noch Tablet noch All-in-One, aber trotzdem auf Touch-Bedienung nicht verzichten, für den bietet Dell für 659 Euro den Multi-Touch-Monitor S2340T (siehe Einstiegsfoto) und ein schnurloses Touchpad TP713 (siehe Bild, noch nicht online).

Der Monitor bietet Full-HD-Auflösung und hat eine Diagonale von 23 Zoll. Der Clou ist: er kann nicht nur mit den Fingern bedient werden, sondern lässt sich über den Standfuß fast bis zur Waagerechte hin nach hinten neigen - auch das vermeidet den "Touchscreen-Arm". Darüber hinaus befindet sich in dem Gerät ein USB 3.0-Hub mit Ethernet-Anschluss und Display Manager - man kann also bestimmen, was wo wie angezeigt wird und den Monitor auch von anderen als dem direkt angeschlossenen PC aus nutzen.

Und wenn Windows 8 nicht dabei ist...

Wer keinen speziell für Windows 8 geeignet bezeichneten Computer besitzt - das Betriebssystem funktioniert prima auch auf allen "normalen" PCs (sogar auf Apple Mac-Systemen mit Dual-Boot-Option). Wenn diese noch mit Windows 7 ausgeliefert werden, kann man preiswert aufsteigen: Microsoft ermöglicht jedem Gerät, das zwischen Juni 2012 und Januar 2013 ausgeliefert wurde, per "Upgrade" für nur 14,99 Euro zum "Windows-8-Pro" befördert zu werden.

Teil 1: Wie gemacht für Windows 8

Teil 2: Eine Welle von Windows-8-Convertibles

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