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09.01.13Leser-Kommentar

Hapifork: Die Gabel mit Smartphone-Anschluss

"Hapi Revolution" heißt es bei der derzeit laufenden Technikmesse CES in Las Vegas: Jacques Lepine will uns mit seinen "Hapi"-Gadgets zu besseren und gesünderen Menschen machen. Ganz vorn mit dabei ist die Hapifork - eine Gabel, die jeden Bissen misst und so ein bewussteres Essverhalten lehren soll. Das und mehr präsentiert der aus Frankreich stammende Erfinder mit seinem Team bei der diesjährigen CES.

Die Hapifork, die wohl erste Smart-Gabel.Gesundheits-Gadgets sind bereits in viele (Nerd-)Haushalte eingezogen und dürften 2013 auch weiter in das Bewusstsein einer größeren Nutzergemeinde rücken. Doch die neuen Gadgets aus den französischen Hapilabs gehen weiter als Bewegungssensoren und Bio-Rhythmus-Erfasser - sie sind Erziehungshelfer.

Falls ihr es verlernt habt oder nie so wirklich darauf geachtet habt: Mit Hapifork lernt ihr langsames und bewusstes Essen. Die Gabel ist ein kleines technisches Wunderwerk und misst dabei Daten wie das Intervall zwischen den einzelnen Häppchen.

Leider (oder Gottseidank) kann sie aber nicht erkennen, ob ihr gerade schlimmstes Fast-Food oder das perfekte, leicht gedämpfte Bio-Gemüse essen wollt.

Der Mitbegründer und Hapilabs-CEO Fabrice Boutain erläutert im Video von SlashGear, was die Gabel kann:

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Hapitrack

Als zweites Gadget hat Boutain einen Bewegungssensor dabei. Der Hapitrack misst wie ähnliche Sporttracker zurückgelegte Distanzen, zeichnet Workouts und verbrauchte Kalorien auf. Ausgewertet werden die Daten hierbei über Apps für Smartphones oder über die Online-Plattform Hapilabs.com, die mit Verfügbarkeit der Geräte kostenlose Nutzeraccounts anbieten wird.

Hapiwatch

Hapiwatch nennt sich das dritte Gerät im Bunde. Es sieht aus wie eine Armbanduhr und misst kontinuierlich den Herzschlag. Dazu werden Schlafphasen aufgezeichnet und analysiert. Viel ist zu der Uhr noch nicht bekannt, sie hat auch noch keinen eigenen Bereich auf der Webseite der Hapilabs.

Kickstarter

Wann die einzelnen Gadgets in den Handel kommen, ist noch nicht klar. Die Hapifork soll in der USB-Variante 99 US-Dollar kosten, was umgerechnet rund 75 Euro wären. In ihrer Pressemeldung nennt Hapilabs die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, aber bislang ist keines der Projekte dort eingestellt. Vielleicht wird das im Nachgang der CES passieren. Zumindest erklärt Hapilabs, das die Kickstarter-Unterstützer ihre Gabel im zweiten Quartal 2013 erhalten werden.

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Kommentare

  • Hans Dampf

    22.01.13 (14:12:08)

    Hm...die Idee ist abgefahren. Aber da es bei der Ernährung zu 90% darauf ankommt was man ist und nicht wie viel oder wie schnell ist der Nutzen gleich 0. Was ich dann schon wieder irgendwie schade finde, weil es für mich in die Kategorie "Resourcenverschwendung" fällt.

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