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14.01.12Kommentieren

Hama USB Travel Charger Set im Test: Wenn es um die kleinen Dinge geht...

Manche microUSB-Geräte zicken am Ladeport herum, mit dem Hama USB Travel Charger Set umgeht man dieses Problem elegant.

HAMA Ladegerät - Relativ unscheinbar aber mit enormen Mehrwert! (Bild: kaz)Strom braucht jedes Smartphone einmal - manche mehr, andere weniger. Doch wenn es dann so weit ist, muss es schnell gehen. Mit dem Energizer Duo Lader habe ich bereits eine ausgefeilte Lösung vorgestellt. Doch manche Smartphones waren außen vor: Blackberrys und Nokias sind bekannt dafür, dass sie spezielle Ladegeräte benötigen. Mit dem Hama USB Travel Charger Set gehören solche Anforderungen der Vergangenheit an.

Packungsinhalt

Hinter der Hama Artikelnummer 00 104826 versteckt sich eine Perle für alle leidgeplagten Smartphone-Nutzer. Nicht nur enthält die Verpackung ein Ladegerät mit 1A-Output, als auch ein normales USB-zu-microUSB-Kabel. Es findet sich auch ein unscheinbarer Adapter, der weder auf der Packung erwähnt wird, noch von außen gleich ersichtlich wäre. Das Ladegerät als solches hebt sich wohlwollend vom Einheitsbrei anderer Netzstecker ab, indem es eine silberfarbene Umrandung erhält. Auf mich wirkt das ungewohnt billig. Meine stilsichere Sekretärin fand es «superschick» - Geschmäcker sind eben verschieden.HAMA Ladegerät - Wegen diesem kleinen Adapter gebt ihr 15 Euro aus, Netzstecker haben wir ja schon zur Genüge... (Bild: kaz)

Unschätzbar wertvoll

Über den Standard USB-Ausgang verbindet sich jedes USB-Kabel, wenngleich das mitgelieferte robust und haltbar ausgeführt wurde. Der Knackpunkt aber, für das um die EUR 20 teure Set, ist der Adapter. Dieses kleine, schwarze, fast unkaputtbare Adapterstück erlaubt es jedem Smartphone, somit auch den wählerischen BlackBerrys und Nokias, über eine beliebige Stromquelle mit USB-Ausgang geladen zu werden. Was dabei passiert, erklärt sich schnell: Sämtliche Datenleitungen werden gekappt und nur die beiden stromführenden Adern weitergeleitet. Steckt der Adapter dazwischen erfolgt keine Datenkommunikation mehr. Ab diesem Zeitpunkt ist auch jedes mobile Akkupack in der Lage wieder Strom zu liefern. Mein Tipp gilt der Leicke Power Station mit 6 A zu einem vernünftigen Preis. Ein entsprechender Test findet sich hier.

Fazit

Natürlich kann ich mir an der Elektrotheke zwei Stecker geben lassen und die entsprechenden Kontakte miteinander verbinden. Die Kodierung sucht man schnell bei Wikipedia heraus. Doch so ein Kabel ist in meinen Augen weit umständlicher, als ein simpler Adapter, der keine beweglichen Teile nutzt und prinzipiell fast ewig hält. Dafür liegt bei mir nicht noch ein Ladegerät in der Schublade herum und ich spare minimum EUR 10. Am Ende hat zumindest bei mir die Faulheit gesiegt. Doch die entscheidende Fragen muss sich jeder selbst stellen: Will ich mein Problemgerät sorglos laden oder greife ich demnächst zum Lötkolben?

Das Hama Leicke Power Station gibt es bei Amazon.

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