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03.09.08Kommentieren

Hama Induktions-Ladepad: Hinlegen zum Aufladen

Ohne direkten Stromanschluss können Kleingeräte mit dem Hama Ladepad aufgeladen werden - einfach drauflegen. Naja, fast.

Das Hama-Universal-Ladepad bietet Strom ohne direkten Kontakt via Induktion: Drauflegen und gut ist. Oder fast: Die Geäte brauchen einen Adapter. (Bild Hama)Induktion - die kontaktlose Weiterleitung eines Stroms via Magnetfeld - verspricht das Aufladen von Batterien und Akkus durch die Luft. Der Science-Fiction-Traum ist längst Realität und steht in Form kontaktfrei aufgeladener Elektro-Zahnbürsten in vielen Wohnungen.

Leider müssen die Geräte aber über eine "Antenne" für den Strom verfügen. Hama prescht vor und bringt die kontaktlose Strom-Lade-Platte für allerlei Kleingeräte, noch bevor die Hersteller sich auf einen Standard für den "Stromabnehmer" geeinigt haben:

 

Das Hama-Ladepad besteht aus einer harmlosen, elektrisch geladenen Platte, auf welche die Geräte daraufgelegt werden. Damit sie den Strom des Ladegeräts übernehmen, müssen sie allerdings mit dem Umwandler ausgestattet werden, der mit den Kontakten zum Akku verbunden wird. Hama bietet dazu eine ganze Reihe spezieller Adapter oder - fürs iPhone zum Beispiel - vorgefertigter Silikon-Hüllen mit integriertem Stromabnehmer und Kontakt an der Schnittstelle:

 

Das iPhone beispielsweise wandert in eine Silikonhülle, der iPod wird über einen Klinkenstecker verbunden und das Handy bekommt eine kleine Platte, die direkt mit der Ladebuchse des Handys verbunden wird. Allen gemeinsam sind die magnetischen Kontaktpunkte auf der Rückseite, über die der Stromfluss hergestellt wird.

Auch wenn wir uns freuen, dass das Konzept endlich Realität wird - so umgesetzt halte ich es nicht für sehr alltagstauglich. Denn die meisten Geräte verfügen über eine einzige Schnittstelle, die für Strom- und andere Anschlüsse zugleich genutzt wird. Und wenn die durch den Induktions-Stromgeber besetzt ist und man das iPhone unterwegs zuerst "ausziehen" muss, um den Kopfhörer einzustöpseln - oder umgekehrt das Handy mit einem Dongle bestücken, um es auf der Platte aufzuladen - schmelzen die Vorteile der "Ladeplatte" schnell dahin. 25 Euro für einzelne Geräte-Adapter, auf deren Verfügbarkeit noch dazu gewartet werden muss, sind ebenfalls kein Pappenstiel.

Immerhin können auf dem 15 Volt-Universal-Ladepad bis zu fünf Geräte gleichzeitig aufgeladen werden. Das bietet mein iGo-Ladegerät mit Hunderten von Steckadaptern und angepassten Ladeströmen dann doch nicht.

Das Universal-Ladepad von Hama ist demnächst für 60 Euro im handel erhältlich.

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