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23.06.09

Hagenuk fono DS 300: Zweimal ist besser

Das Hagenuk fono DS 300 gehört zu jenen Handys, die gleich zwei SIM-Karten schlucken können.

Die Firma Hagenuk hat man in Sachen Handys nicht so wirklich im Gedächtnis. Dabei hat die Firma in Sachen Telefonen eine durchaus ruhmreiche Vergangenheitl. In den 70er Jahren stellte sie für die Deutsche Post das Standart Telefon FeTAp 611 (Fernsprechtischapparat 611) her, also dieses schrecklich grüne, orangene oder graue Ding mit Wählscheibe. In den 90er verliert sich die Spur der Firma, die nach mehreren Insolvenzen und Inhaberwechseln komplett zerfiel. Dieses Handy soll zumindest die Marke Hagenuk wieder etwas besser da stehen lassen

Ob das gelingen wird, ist allerdings so eine Sache. Die Idee mit den zwei, parallel funktionierenden SIM-Karten ist zwar nicht schlecht, aber beide Karten laufen allerhöchstens im GSM-Betrieb. Das ist nicht mehr so ganz zeitgemäß, gibt es doch auch die ersten Geräte, bei denen zumindest eine SIM per UMTS funktioniert:

Auch ansonsten ist die Ausrüstung eher dünn. Bluetooth gibt es, auch einen mp3-Player und ein Radio. Aber damit hat es sich auch schon in Sachen Technik. Die eingebaute Kamera liefert eine nun wirklich nicht mehr zeitgemäße Auflösung von 0,3 MP. Die wird man also eher nicht gebrauchen können.

Dafür ist das Gerät billig. Wenn es im Juli auf den Markt kommt, soll es ca. 99 Euro kosten. Man bekommt also ein sehr günstiges Handy zum telefonieren. Für seine Daten wird man dann ein weiteres benötigen. Aber geht der Trend schon zur dritten SIM-Karte?

Update: Das Gerät ist jetzt bei Amazon verfügbar.

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