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22.04.13 10:57

, von Frank Müller

Grove und Maple XO SkateBack für iPhone: iPhone-Rückseite aus Skateboard-Resten

Grove produziert Hüllen für iPhone und iPad, Maple XO stellt Schmuck aus Skateboard-Resten her. Das gemeinsame Produkt ist eine Rückseite für iPhone 4(S) und jetzt auch iPhone 5, die sowohl schmückt als auch schützt - und natürlich auch aus Abfällen der industriellen Skateboard-Produktion stammt.

Skateback  für iPhone (Bilder: Frank Müller)

Schmuck oder Schutz? SkateBack ist von beidem ein bisschen. Es handelt sich nicht um eine Hülle, die das iPhone ganz umschließt, sondern um eine Rückseite, die aufgeklebt wird und rückstandsfrei wieder abgelöst werden kann. So bleiben zwar die Vorderseite und der Rand frei, die Rückseite aber wird von einer rund 2 mm dicken Schicht Holz geschützt, das von Abfällen aus der Skateboard-Produktion des Herstellers PS Stix stammt.

Die schmalen Abfallstreifen werden zu neuen, bunten Brettern verleimt, diese dann präzise zugeschnitten und ausgefräst. Den fertigen Rückseiten-Rohlingen wird von Hand der letzte Schliff verpasst, und zum Schluss brennt ein Laser dezent die Firmenlogos ein. Der folgende Clip zeigt die Produktion eines SkateBack.

Das Ergebnis dieser Resteverwertung kann sich sehen lassen. Die saubere Verarbeitung der aus schmalen Streifen zusammengesetzten Skatebacks zeugen von solider Handwerkskunst. Schmuckvoll sind diese iPhone-Rückseiten auf jeden Fall. Allerdings sind sie nicht für jeden etwas.

Blitzlicht-iPhoneographen aufgepasst

Grove warnt ambitionierte iPhoneographne davor, dass das Skateback (wie alle etwas dickeren Hüllen) beim Fotografieren mit Blitzlicht Störungen hervorrufen kann. Der Blitz ist sehr weitwinkelig angelegt und kann vom Rand des Ausschnittes für das Blitzlicht reflektiert werden.

Nichts für häufige Hüllenwechsel

SkateBack haftet mit einer Klebefolie von 3M, die sich beim ersten Anbringen noch wieder lösen lässt, falls das Skateback nicht perfekt sitzt. Allerdings ist sie nicht dazu gedacht, immer wieder entfernt und angebracht zu werden.

Man sollte seine iPhone-Rückseite reinigen, um sie so staub- und fettfrei wie möglich zu bekommen. Dann die Schutzfolie am Skateback abziehen und auf das iPhone kleben. Mit Hilfe der beiliegenden Plastikklinge kann man später das Skateback leicht wieder entfernen.

Plastikfrei verpackt

Die Verpackung für das iPhone 4(S) ist raffinierter gestaltet und mit Hochglanzfotos aufgepeppt, die des iPhone 5 schon deutlich schmuckloser, dafür aber ressourcenschonender gehalten. Sie besteht aus einfachem Wellpappekarton.

Fazit: Für Liebhaber individuellen Designs

Skatebacks dürften polarisieren und sind wahrscheinlich nichts für genau kalkulierende, rational denkende Menschen. Es gibt dünneren Rückseitenschmuck aus Klebefolie und besser schützende Cases, die das ganze iPhone umschließen.

Skatebacks sind für Menschen, die ihr iPhone individualisieren und einen Hauch weniger technisch machen wollen. Die lieber organisches Holz unter den Fingern spüren als glattes Glas.

Infos und Bestellmöglichkeit

Mehr Infos über die Skateback-Rückseiten für iPhone 5 und iPhone 4(S) findet ihr bei Grove. Eine Rückseite kostet 39 US-Dollar (30 Euro). Es gibt drei Ausführungen, vibrant, calm und neutral. Allerdings sind das nur grobe Richtungen; da die Rückseiten aus vielen kleinen Streifen verleimt werden, ist kein SkateBack genau wie das andere.

Bei Maple XO im Katalog sind die SkateBacks gerade ausverkauft, dafür kann man hier einen Blick auf den Skateboard-Schmuck werfen, den Designerin Lindsay Jo Holmes anbietet.

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