Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

19.10.12Leser-Kommentar

GoPro Hero3: Actioncameras für Aufnahmen in HD und 4K

Für seine neue Actioncamera-Reihe Hero3 hat Hersteller GoPro wieder seinen persönlichen Dreikampf gewonnen: kleiner, leichter und zugleich besser. Nun sind Aufnahmen beispielsweise auch in 4K ("Ultra HD") möglich. Allerdings ist dieser Punkt in der Featureliste wohl hauptsächlich fürs Marketing relevant und weniger für den Käufer.

GoPro Hero3Hat GoPro einst mit der Zielgruppe Surfer im Kopf angefangen, ist die Firma inzwischen vielen Sportlern ein Begriff. GoPro hat sich in seiner Nische der Actioncams bestens eingerichtet: kleine und widerstandsfähige Kameras, die man auf seine zahlreichen Sportabenteuer zu Lande, zu Wasser und in der Luft mitnehmen kann. Man braucht heutzutage schließlich Videobeweise.

Deshalb ist es auch nicht einfach nur Marketinggeklingel, wenn die neuen GoPro Hero3-Modelle kleiner und leichter wird. In diesem Markt ist es wichtig, dass die Geräte das Maximum an Funktion in ein Minimum an Größe packen. Und dass die Hero3-Kameras einiges können, zeigt die Marketingabteilung von GoPro im folgenden Video. Das ist zwar ein Werbespot, aber er ist so mitreißend gemacht, dass wir ihn einfach zeigen müssen.

Wer sich dieses Video anschaut und sich nicht sofort mit Fahrrad, Surfbrett und Fallschirm einen Abhang hinunter in die Meeresfluten stürzen will, dem ist wahrscheinlich auch nicht mehr zu helfen...

Zu den Fakten: Es gibt drei Editionen – White, Silver und Black, wobei Schwarz das Topmodell ist. Technisch gesehen sind White und Silver im Prinzip die Vorgängermodelle im kleineren Gehäuse mit einigen Verbesserungen wie beispielsweise Wi-Fi. Über Wi-Fi lassen sich die Kameras fernbedienen. Dazu nutzt man entweder die entsprechende App oder die Fernbedienung von GoPro selbst, die dem Topmodell auch beiliegt.

Die weiße Edition kann Videos bis hin zu 1.080p mit 30fps aufnehmen. Die Fotofunktion greift auf 5 Megapixel zurück und kann drei Bilder pro Sekunde schießen. Die silberne Edition hat dieselben Video-Möglichkeiten, macht Fotos aber mit 11 Megapixel und im "Burst"-Modus 10 Stück pro Sekunde. Das Topmodell kann wie bereits erwähnt Videos auch in 4K aufnehmen, das dann aber nur mit 12fps, was gerade bei Sportaufnehmen wenig sinnvoll erscheint. Dreht man die Auflösung auf 2,7K runter, bekommt man seine 30fps. Angesichts der geringeren Framerate, den vermutlich riesigen Dateien und der bislang an allen Ecken fehlenden 4K-Unterstützung, ist dieses Feature vor allem auf dem Papier interessant. Aber die Videofunktion kann dafür auch 1.080p mit 60fps aufnehmen, wofür sich schon eher ein heute praktikabler Anwendungsfall findet.

Fotos nimmt die Black Edition mit 12 Megapixel auf und kann im Schnellschussmodus rasante 30 Bilder pro Sekunde machen. GoPro verspricht zudem, dass die Performance bei geringem Licht verbessert wurde.

Die drei Editionen kosten 199,99, 299,99 und 399,99 US-Dollar. Zu welchen Preisen und wann die Kameras hierzulande auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt. Weitere Informationen auf der Produktseite zu den GoPro Hero3 Actioncameras.

Tipp zum Weiterlesen: Hier hatten wir das Vorgängermodell ausführlich getestet.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

  • Cori

    26.10.12 (17:55:55)

    Warum die Black 12MP Bilder in 30fps machen kann, aber 4k-Videos (ca 8MP) nur in 12fps wissen die Entwickler vermutlich auch nicht. Es soll wohl noch was für die Hero4 übrig bleiben?

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer