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12.04.15

Gigs2Go: USB-Sticks "to go" - und das mit Öko-Touch

Abreißen und mitnehmen: Gigs2Go verpackt USB-Sticks in praktische Recycling-Hüllen. Eine interessantes Konzept, das aber recht teuer ausfällt.

Gigs2Go (Bild: BOLT group) Gigs2Go (Bild: BOLT group)

Obwohl Daten zunehmen in der Cloud gespeichert werden, gibt es immer noch unzählige Situationen, in denen wir Speichermedien benötigen. Wer seinen Verwandten schnell ein paar Urlaubsfotos oder Geschäftspartnern wichtige Powerpoint-Präsentationen überreichen will, greift in der Regel zum USB-Stick.

Heutzutage sind USB-Sticks reine Massenware, die meist für wenige Euro an den meisten Supermarktkassen gekauft werden können. Wer mehrere davon benötigt, muss diese einzeln in dickem Plastik verpackt mitnehmen. Das ist unpraktisch und ökologisch zweifelhaft.

Als eine Art Gegenbewegung will sich Gigs2Go etablieren. Hierbei handelt es sich um einen Viererpack USB-Sticks, die an einer Pappkarton-Halterung befestigt sind. Wer mal schnell ein paar „Gigs“, also Gigabyte, benötigt, reißt sie einfach ab.

Bei der Verpackung handelt es sich um 100 Prozent recyceltes Papier. Und die Flash-Chips der USB-Sticks sind in Recycling-Plastik eingefasst. Den Entwicklern ist also der ökologische Gedanke wichtig. Nichtsdestotrotz bleibt unterm Strich ein Produkt, das aufgrund seines Innenlebens nicht in den Bio-, sondern auf den Sondermüll gehört.

Ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt 

Hinter Gigs2Go steckt kein namhafter Anbieter wie beispielsweise SanDisk, sondern die US-amerikanische Design-Firma "BOLT group". Sie stellte bereits 2013 ihre Idee für ihren To-Go-USB-Speicher vor, Anfang 2014 wurde das Konzept erfolgreich über Kickstarter finanziert.

Mittlerweile hat Gigs2Go den Prototypen-Status verlassen und kann in verschiedenen Varianten gekauft werden. Die Auswahl reicht vom „The Creative“-Pack, welches vier 1GB-Karten umfasst, bis hin zum „The Diplomat“-Angebot mit jeweils 16GB.

Die außergewöhlichen USB-Speicher sind kein günstiges Vergnügen: Der Viererpack mit den 1GB-Modulen kostet im Onlineshop rund 25 US-Dollar, das Diplomaten-Pack 70 US-Dollar. Dazu kommen noch 25 Dollar für den Versand nach Deutschland.

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