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08.02.15Leser-Kommentare

GhostArk: Praktisches (?) Gadget für Hobby-Geisterjäger

Fake oder ernsthaftes Produkt? Im Fall GhostArk ist das gar nicht so leicht zu beantworten, schließlich soll dieses Gerät Geister aufspüren. Die Erfinder betonen, dass der Apparat, der aus einem „Ghostbusters“-Film stammen könnte, wirklich existiert und im Sommer erscheint.

Ein handliches Gerät für Geisterjäger. (Foto: GhostArk) Ein handliches Gerät für Geisterjäger. (Foto: GhostArk)

Bei GhostArk soll es sich um einen handlichen Begleiter handeln, den man in mysteriösen Orten anwendet. Mit allerlei Technik darf man so paranormale Situationen wahr- und aufnehmen können. Und was steckt dahinter?

 

Das steckt drin

Laut Angaben der Macher wurde GhostArk von „paranormalen Ermittlern“ erfunden – egal, was das heißen mag. In jedem Fall kommen zwei sehr empfindliche Mikrofone zum Einsatz, die Stimmen-Phänomene registrieren können. Die integrierte Ghost Box scannt hierbei sämtliche relevanten Frequenzbereiche, mit EVP+ Noise wird sogar weißes Rauschen festgestellt. Und mit einem EMF Meter erkennt GhostArk bzw. der Nutzer elektromagnetische Felder. Das zusammen mit einem Thermometer soll das Erkennen von Anomalien und potentiell Geistern ermöglichen bzw. erleichtern.

Nüchtern betrachtet klingt es weitgehend nachvollziehbar, die eingesetzte Technik ist vermutlich kein Hexenwerk. Die eigentliche Frage ist: Wer braucht so etwas? Das können vermutlich nur Hobby-Geisterjäger beantworten, die mit dieser Peripherie explizit angesprochen werden.  Für den Skeptiker dürfte das alles nur großer Quatsch sein, wobei sicherlich auch andere Einsatzgebiete denkbar wären.

Recht teuer

Sowieso machen einige Aspekte skeptisch. So soll zwar laut offiziellen Aussagen ein Prototyp existieren, auf den Pressefotos ist GhostArk allerdings nur als Rendergrafik zu sehen. Vielleicht ist es aber auch nur zu früh für ein finales Design, schließlich soll die Ghostbusters-Peripherie erst im Sommer für regulär 250 US-Dollar verkauft werden. Wer sich auf der Hersteller-Webseite anmeldet, kann sogar 50 US-Dollar sparen.

Schicke Rendergrafik. Mehr nicht. (Foto: GhostArk) Schicke Rendergrafik. Mehr nicht. (Foto: GhostArk)

Irgendwie klingt GhostArk dennoch nach einem (teuren) Spaß. Das Display mit Nachtsicht-Funktion sowie die farbigen Lampen auf der Oberseite, mit der potentielle Erscheinungen angezeigt werden, hinterlässt etwas „Ghostbusters“-Feeling und könnte bei der Suche nach dem nächsten Geocache noch etwas mehr Unterhaltung für Outdoor- und Mystery-Fans bringen. Nur ernsthaft Geister finden können? Zumindest mir fehlt dafür einfach der Glaube daran, dass es so etwas überhaupt gibt.

Seht das anders? Was haltet ihr von GhostArk?

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Kommentare

  • GunnarSocial

    09.02.15 (12:00:53)

    Wäre spannend, sich die zukünftigen Verkaufszahlen mal anzusehen. Irgendjemand wird das Gerät kaufen, auch wenn ich es persönlich für schwachsinnig halte.

  • Tom

    10.02.15 (10:09:29)

    Also aus der Sicht eines aktiven und rational denkenen Ghosthunters stößt mir die integrierte "Ghost Box" mal wieder auf :-) Ich halte diese Ghost Box, die die Frequenzen abscannt für eine Quelle für Fehlinterpretationen und diese GB (auch SpiritBox genannt) wird von mir und meinem Team abgelehnt. Ich selber habe vor einem halben Jahr so eine Spirit/Ghost Box live erlebt und man fängt überwiegend Silben/Wörter von Radiomoderatoren ein. Aber zurück zum Gerät: So ein All-In-One muss nicht schlecht sein, aber es stellt sich schon die Frage, ob es qualitativ wirklich taugt.

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