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09.10.11Leser-Kommentare

Garmin Forerunner 910XT: Des Triathleten Liebling!

Der Garmin Forerunner 910XT vereint Schwimmtrainer, Radcomputer und Joggingpartner in einem. Wenn er tatsächlich so funktioniert wie beworben, kommen ernsthafte Sportler und Triathleten kaum an ihm vorbei.

Garmin Forerunner910XT - Das ist ein Riesenwurf für Garmin {Garmin;http://sites.garmin.com/forerunner910xt/#}Triathleten hergehört, hier kommt unsere Uhr schlechthin: Der Garmin Forerunner 910XT. Der neue Forerunner registriert nicht nur auf dem Rad und auf der Laufstrecke, sondern auch während des Schwimmtrainings unsere Performance. Durch einen Beschleunigungssensor kann die Armzugfrequenz bestimmt werden und ein barometrischer Höhenmesser bestimmt die Höhe - auch wenn Triathleten normalerweise in der Ebene fahren. Wenn die Uhr hält, was das Datenblatt verspricht, hat die Konkurrenz das Nachsehen. Ihr glaubt ich übertreibe? Weiterlesen!Meines Wissens nach hat es noch keine Firma geschafft, mit einer Multisport-Uhr auch Daten zum Schwimmtraining zu sammeln. Der Forerunner 910XT nimmt sich genau dieses Problems an: Er ist wasserdicht und ein integrierter Beschleunigungssensor erkennt, wann wir den Arm aus dem Wasser heben, errechnet dadurch unsere Armzuglänge, respektive die Schwimmdistanz. Nun könnte man argumentieren, dass man nicht immer gleichmässig vorankommt, deshalb hinterlegt man in der Uhr die Länge der Bahn, damit die Uhr erkennt, wann die Drehung kommt (ha, welcher Triathlet beherrscht eine Rollwende?!).

Doch auch zu Lande spielt der 910XT seine Stärken aus: Mit einem barometrischen Höhenmesser, erhält man ein viel genaueres Höhenprofil der Trainingsroute, als wenn diese Daten per GPS erfasst werden - bisher eher eine Domäne der Firma Polar. Wie bisher üblich versteht sich auch der neue GPS-Computer auf «ANT+»-Zubehör und kann auch die Leistungsdaten des Garmin Vector (Wattmessgerät) oder eines Trittfrequenz-Messgerätes verarbeiten. Sogar den Vibrationsalarm des Forerunner 610 hat der neue Spross geerbt. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass die Uhr 20 Stunden Training am Stück durchhält...

Einen Wermutstropfen hat die ganze Sache dann doch: Zum einen funktioniert die Herzfrequenzüberwachung nicht im Wasser, Polar ist da schon weiter, zum anderen gibt es die Uhr erst Mitte November und zwar für ungefähr EUR 450 inklusive Gurt. Genau dann, wenn es draussen schon eisig kalt ist, schönes Timing. All denjenigen, die nicht in Ekstase verfallen sind, sei gesagt: dank dieser Produkteinführung stehen die Chancen gut, dass der 310XT im Preis sinken wird. Somit ist das in jedem Fall ein Gewinn.

Die Produktpage zum Garmin 910XT ist schon online.

DC Rainmaker hat bereits ein englisches, ausführliches Review eines Vorserienmodells gemacht.

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Kommentare

  • Ernst

    10.10.11 (06:21:14)

    Super Update der Forerunner Serie von Garmin. Ach ja ist natürlich nicht nur für Triathleten interessant, auch für „Runner“ eine lohnenswerte Anschaffung. Bin ich froh das Garmin, nach den 410-610, wieder zu dem grossen Display ala 310 zurück gefunden hat!

  • Alain

    15.10.11 (17:32:00)

    Warum ist die Herzfrequenzüberwachung nicht im Wasser möglich und wieso ist Polar da schon weiter? Liegt es an dem Senden im Medium Wasser? Kann da nicht im Brustgurt zwischengespeichert werden? Hoffe jemand weiß mehr und dieser Forerunner steht auf meinem Wunschzettel :)

  • Kai Zantke

    15.10.11 (17:39:19)

    Wasser behindert elektromagnetische Wellen, bei wasserdichten Polaruhren der neueren Generation funktioniert die Pulsübertragung teilweise recht gut - vorausgesetzt man trägt ein Triathletenshirt, dass den Gurt an die Brust drückt. Wieso geht's bei Polar und bei Garmin nicht? Vieleicht werden die Daten schneller übertragen, vielleicht senden die Gurte mit stärkerer Leistung..

  • Samuel

    16.10.11 (12:43:33)

    Meines Wissens nach funktioniert die Datenübertragung im Wasser nur, wenn analoge Signale verwendet werden aber nicht bei digitaler Signalart. ANT+ geht also nicht im Wasser.

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