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25.07.08Kommentieren

Funai B1-M110: Blu Ray für alle

Nachdem der Formatkrieg vorbei ist, rollt die Masse an Blu-Ray-Disc-Playern auf uns zu. Ganz vorne dabei ist die preiswerte Marke Funai, die mit dem B1-M110 ein Gerät für unter 300 Euro vorstellt.

Funai B1-M110 ist ein schlichtes Gerät, das trotzdem alle derzeit gängigen Formate abspielt

Der Funai B1-M110

Funai räumt bisher vor allem bei Kombigeräten mit integriertem Videorecorder ab: Wer noch VHS-Kassetten hat, bekommt bei Saturn & Co. meist keine andere Marke mehr, um diese wiederzugeben (oder darauf aufzunehmen). Jetzt engagiert der Hersteller sich auch im Segment der preiswerten Blu-Ray-Disc-Player und stellt zur Funkausstellung in Berlin seinen erstes Abspielgerät vor:

 

Der Player spielt die Blu-Ray-Formate BD-ROM, BD-RE und BD-R sowie alle bekannten DVD- und CD-Formate, MP3, WMA (ohne DRM) und JPEG. Das tote Konkurrenzformat HD DVD unterstützt das Gerät nicht.

Zur Bildausgabe stehen die üblichen Ausgänge HDMI 1.3, Komponentensignal oder S-Video zur Verfügung. Ein SD-Card-Steckplatz dient der Wiedergabe von Fotos, damit man sich die Ergebnisse der Fotoorgien des letzten Urlaubs direkt anschauen kann, ohne dass sich die Familie vor dem Computermonitor knubbelt. In welcher Auflösung das Gerät die Bilder anzeigt, ist nicht bekannt.

Als Markteinführungsdatum für den B1-M110 nennt Funai "Herbst" - wenn die Fabrikation nach der IFA erst mal anläuft, werden die Geräte in schöner Eintracht neben den Videorecordern bei Saturn & Co. stehen.

Wer sich sowieso einen neuen DVD-Player kaufen wollte, könnte damit liebäugeln, direkt auf BD umzusteigen. Da DVD-Player jedoch schon ab 50 Euro erhältlich sind, wird es trotz vergleichsweise günstigem Preis des B1-M110 (die ersten BD-Geräte kosteten über 2.000 Euro) nicht zum Run auf die Geräte kommen.

Es ist wie bei HiFi: Den Menschen ist nicht direkt zu vermitteln, wieso Blu Ray im Vergleich zu DVD ein so viel besseres Bild bieten soll, dass sich ein sechmal höherer Anschaffungspreis lohnt, und auch die Filme sind mit Preisen jenseits der 20-Euro-Marke noch deutlich zu teuer.

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