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05.11.13Leser-Kommentare

Fünf Kindertablets auf einen Blick: Hightech-Spaß zu Weihnachten?

Vor ziemlich genau einem Jahr stellten wir bereits fünf Kindetablets vor, die vielleicht bei dem einen oder anderen unter dem Weihnachtsbaum lagen. Ganz so schnell wie bei „normalen“ Tablets entwickelt sich die Technik für den Nachwuchs offenbar nicht, denn die Neuheiten 2013 sind zum Teil nicht auf der Höhe der Zeit. Ein aktualisierter Überblick.

Eine Alternative? Das Kindle Fire HDX. (Foto: Amazon) Eine Alternative? Das Kindle Fire HDX. (Foto: Amazon)

Klar, man könnte der Auffassung sein, dass ein Kind keinen Unterschied macht, ob im Tablet ein langsamer Singlecore-Prozessor mit 512 MB RAM werkelt oder ein flotter Quadcore mit 2 GB RAM. Oder wozu braucht es eine 5-Megapixel-Kamera, wenn es auch 2 Megapixel tun? Alles richtig, und doch nur kurzfristig gedacht. Denn die Ansprüche steigen schneller, als es die Eltern vielleicht glauben. In Zeiten, in denen Kids mit 13 Jahren mit ihren Freunden über Whatsapp kommunizieren und bei Instagram ihre Outfits der Welt zeigen, dürfte aus der Freude schnell Ernüchterung und Langeweile werden. Und mal ehrlich: Wer schon einmal ein Android-Gerät mit wenig Arbeitsspeicher, betagter CPU und einer 08/15-Kamera verwendet hat, kennt die Schwächen: Mit einer trägen Benutzeroberfläche, verzögerten Eingaben und ruckeligen, mies aufgelösten Videos sollen Kinder also ihren Spaß haben? Es ist gewiss sinnvoll, hier einige Euro mehr zu investieren und auf die verbauten Komponenten sowie natürlich die Möglichkeiten des Tablets zu achten. Ein Android 4.x als Betriebssystem harmoniert nicht besonders gut mit 512 MB oder eben einem Einkern-Chip. Das mag sich mit Android 4.4 Kit Kat aufgrund eines verbessertes Ressourcenmanagements ändern, doch bis dieses den Weg auf Kindertablets findet, steht vermutlich Weihnachten 2014 an.

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt: die Software. Hat ein Hersteller eine eigenes, kinderfreundliches Interface parat? Sind geeignete Programme - für Eltern und Kinder - schon vorinstalliert? Von einem Rundum-Sorglospaket bis hin zu lieblosem Android-Standard wird heutzutage alles geboten. Folglich ist es nötig, darauf zu achten.

Oregon Scientific Meep X2

Optisch hat sich beim neuen Meep nichts geändert. (Foto: Oregon Scientific) Optisch hat sich beim neuen Meep nichts geändert. (Foto: Oregon Scientific)

Letztes Jahr stellte Oregon Scientific mit dem Meep ein vollwertiges und vielseitiges Tablet für Kinder vor. Jetzt, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, gibt es den knapp 160 Euro kostenden Nachfolger. Das Meep X2 erhielt einen 1,2 GHz schnellen Dualcore-Prozessor mit 1 GB RAM, 4 GB Flash-Speicher und microSD-Kartenslot. Wi-Fi und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls dabei. Interessant: Das mit Android 4.2 ausgestattete Gerät kann auch auf Google Play zugreifen, Eltern erhalten hier einen speziellen Zugang. Ansonsten findet man im Meep Store über 800 kinderfreundliche Apps zum Downloaden und Kaufen. Das Zubehör des Vorgängers, der auch hierzulande angeboten wird, kann ebenfalls verwendet werden. Unter anderem sind Lenkräder, Gamepads und ein Schlagzeug erhältlich. Mit seinem 7 Zoll großen Display und dem stabilen Gehäuse scheint das X2 ein Begleiter zu sein, der auch mal etwas mitmacht.

Neu ist ferner die 2-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, auf der Vorderseite ist eine VGA-Cam für Videotelefonie vorhanden. Hier wären wir wieder bei einem Standard, der wohl die angehenden Hobbyfotografen nicht lange begeistern wird.  Ob die beim Vorgänger bemängelte Performance durch den etwas flotteren Prozessor besser geworden ist, muss sich erst noch beweisen.

Erhältlich ist Meep X2 bei Toys’R’Us und ausgewählten Händlern. Weitere Details auf der offiziellen Webseite.

Samsung Galaxy Tab 3 Kids

An sich ein normales Galaxy Tab 3 mit stabilem Cade und angepasstem Interface. (Foto: Samsung) An sich ein normales Galaxy Tab 3 mit stabilem Case und angepasstem Interface. (Foto: Samsung)

Für jede Zielgruppe das passende Gerät: Bei Samsung wird alles hergestellt, was potentiell Geld bringen könnte. Und so ist wohl auch das Galaxy Tab 3 für Kids herausgekommen. Technisch gibt es konventionelle Hardware, kein Vergleich zu den Spitzengeräten des Unternehmens. Verbaut wird ein 1,2 GHz schneller Dualcore-Prozessor, dem 1 GB RAM und 8 GB Flash-Speicher zur Seite stehen. Ein microSD-Kartenslot, Wi-Fi, Bluetooth 3.0 und USB sind eine Selbstverständlichkeit. Der Touchscreen besitzt eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten - wohl der Standard im Bereich der 7-Zoll-Kindertablets. Dezent interessanter klingen die zwei Kameras: Auf der Rückseite ist die Cam mit 3,2 Megapixeln aufgelöst, mit 1,3 Megapixeln auf der Vorderseite dürfte man schon qualitativ gute Videotelefonate führen können.

Samsung bietet im Grunde alles, was auch die Mitbewerber im Angebot haben: Kinderapps im speziellen Store, eine individualisierte Benutzeroberfläche, Schutzmechanismen und Zugangskontrolle für Eltern und ein stabiles Case sind dabei. Ein sogenannter C Pen ermöglicht sogar das Verwenden von Malprogrammen.  Wer möchte, nutzt das Galaxy Tab 3 als ganz normales, dann etwas farbenfroheres Tablet. Es ist also ein Alleskönner für die Familie.

Dank Samsung-typischer Verarbeitung und einem Preis von rund 200 Euro dürfte sich das Galaxy Tab 3 Kids dieses Weihnachten prima verkaufen. Es macht - ohne es bisher getestet zu haben - einen runden Eindruck.

Ergänzende Fakten auf der offiziellen Webseite.

Tabeo e2

Der Händler Toys'R'Us hat ein eigenes Tablet. (Foto: Toys'R'Us) Der Händler Toys'R'Us hat ein eigenes Tablet. (Foto: Toys'R'Us)

Der Spielwarenhändler Toys’R’Us hat nicht nur Kindertablets anderer Hersteller im Angebot, sondern setzt künftig auch auf ein eigenes Gerät. Der Tabeo e2 ist in den Staaten bereits für rund 150 US-Dollar erhältlich, im deutschsprachigen Bereich kann er noch nicht gekauft werden. In Anbetracht der technischen Angaben ist das vielleicht auch nicht tragisch. In das fröhliche Gehäuse wurden ein 1 GHz Dualcore-Prozessor mit Quadcore-Grafikchip, 1 GB RAM, 8 GB Flash-Speicher und ein 8 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten gesteckt. Mittels microSD-Kartenslot kann der interne Speicher um 64 GB erhöht werden. Bluetooth, HDMI-Ausgang und WLAN gehören dazu, genauso die beiden Kameras (0,3 Megapixel vorn, 2 Megapixel hinten). Android 4.2 ist die Software-Basis, Zugriff auf Google Play bekommen nicht einmal Eltern. Die finden im Tabeo App Store Lernprogramme und Spiele für ihre Kinder.

Das Tabeo e2 könnte attraktiv sein, sofern es für den umgerechneten Preis von 120 Euro angeboten wird und das App-Angebot - auch mit lokalisierter Software - reichhaltig ist. Nur letztlich serviert Toys’R’Us hier Hardware, die bereits 2012 veraltet war.

Archos 80 Childpad

Das Childpad. (Foto: Archos) Das Childpad. (Foto: Archos)

Apropos veraltet. Mit dem Archos 80 Childpad hat der französische Hersteller ebenfalls die Kinder im Visier. Die sollen sich an einem Singlecore-Prozessor mit 1 GHz, einer Dualcore-GPU, 1 GB RAM, 4 GB Flashspeicher und dem 8 Zoll großen Display (1.024 x 768 Bildpunkte) erfreuen. Android 4.1 kommt als Basis zum Einsatz, ein Vollzugriff auf Google Play wird versprochen. Zusätzlich bekommt man die so genannte KidsZone serviert, bei der für Sohnemann und Töchterlein ungeeignete Inhalte ausgeblendet werden. Vorinstalliert ist ein Mobile Parental Filter, mit dem Eltern sechs Monate lang ihr Kind überwachen und Internetseiten freigeben bzw. sperren dürfen. Nach dem halben Jahr  muss man auf diesen Dienst verzichten, möchte man nicht monatlich Geld bezahlen.

Das Archos 80 Childpad besitzt eine VGA-Frontkamera und eine 2 Megapixel Rückseiten-Kamera, genauso einen microUSB 2.0-Anschluss, einen Mini HDMI-Ausgang und einen microSD-Slot (maximal 64 GB).  Das Gehäuse sieht ganz attraktiv aus, ist jedoch auch nicht speziell für jüngere Benutzer ausgelegt. Gleiches gilt für die Benutzeroberfläche, die nicht einmal an die Zielgruppe angepasst wurde. Besonders kinderfreundlich wirkt das Konzept jedenfalls nicht, dafür stimmt der Preis. Rund 130 Euro kostet das Tablet.

Weitere Details bei Archos.com.

Clementoni Clem Pad 6+

Da lernen die Kinder noch was... (Foto: Clementoni) Da lernen die Kinder noch was... (Foto: Clementoni)

Ein Blick auf die Verpackung des Clem Pad des Spielzeugherstellers Clementoni versprüht regelrecht ein gutes Gefühl. Da ist von einem „edukativen Tablet für Kinder“ die Rede. Dahinter stecken etliche Lern-Programme für Kinder, genauso aber auch zahlreiche Schutzmechanismen. Eltern können schwarze sowie weiße Listen für Inhalte erstellen und so definieren, was ihr Nachwuchs konsumieren darf. Ein integrierter Appstore (so nennt es Clementoni) ermöglicht Spiele- und Software- Nachschub. Praktisch: Bei mehr als einem Kind im Haushalt werden mehrere Profile angelegt - Streit um das Tablet soll so nicht aufkommen. Wichtig ist den Verantwortlichen die E-Book-Funktion für ältere Kids. Sowieso ist das Clem Pad 6+ für Jungs und Mädels ab 6 Jahren gedacht, für noch kleinere Kinder gibt es das ebenfalls auf Android basierende "Mein erstes Clempad" (3-6 Jahre).

Technisch müssen sich Kinder mit unterem Durchschnitt zufrieden geben. Vorhanden sind ein Cortex A9-Chip mit 1,2 GHz, ein 7 Zoll LCD-Multitouch-Display mit einer leider recht niedrigen Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten, 1 GB RAM und 8 GB Flash-Speicher. HDMI-Ausgang, microSD-Kartenslot, Wi-Fi, USB und zwei Kameras (2 Megapixel / 0,3 Megapixel) runden das Tablet ab.

Bezogen auf das Software-Angebot, die konsequente Kinderfreundlichkeit und das Angebot an von Clementoni entworfenen EduApps klingt das Clem Pad 6+ trotz angestaubter Hardware attraktiv. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man es schon für um die 120 Euro kaufen kann. Ob man auf Google Play zugreifen darf, ist uns leider nicht bekannt. Android 4.1.1 kommt übrigens als Betriebssystem zum Einsatz.

Weitere Informationen, auch zum Kleinkind-Tablet von Clementoni auf der Hersteller-Seite.

Alternativen?

Vermutlich lässt sich die Liste an aktuellen Kindertablets beliebig fortsetzen. Am Schluss stünde die Erkenntnis, dass sich die meisten Geräte nur unwesentlich voneinander unterscheiden. Vor allem dann, wenn sich Hersteller wenig Gedanken über kindgerechte Inhalte machen (Archos), braucht man gar nicht erst über den Kauf nachzudenken. Wozu auch, sind nicht einmal die verbauten Komponenten auf der Höhe der Zeit. Reizvoller klingen hier in der Theorie schon Samsungs Galaxy Tab 3 Kids, das aufgrund des Namens und der gewohnten Qualität wohl punkten dürfte. Nur wie sieht es beim Content für die Jungs und Mädels aus? Hier haben die Angebote der Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, die Nase vorn.

Wie schon vergangenes Jahr steht wieder die Frage im Raum: Wieso nicht gleich ein Tablet für die ganze Familie kaufen? Als gemeinsames Weihnachtsgeschenk, als Spaß für Groß und Klein? Auch wenn Amazons Kindle Fire HD(X) trotz Android-Basis seinen eigenen Store mitbringt, könnte dieses Tablet eine reizvolle Alternative darstellen. Mit Kindle FreeTime führt der Händler bald via Update passende Features ein. Mami und Papi können Zeitlimits festlegen, es ist möglich, für jedes Familienmitglied Profile anzulegen und Inhalte zur Verfügung stellen. Schon jetzt hat Amazon ein reichhaltiges Angebot an Kinderfilmen, E-Books und Apps am Start. Und: Der Kindle Fire mit 8 GB, 1,5 GHz schnellen Dualcore und 7-Zoll-Display (1.280 x 800 Bildpunkte) beginnt bei 129 Euro. Dafür gibt es zwar keine Kameras, aber in dieser Preisklasse erhält man ohnehin in den wenigsten Fällen eine ordentliche – das beweisen die Konkurrenten ja deutlich.

Es ist in jedem Fall keine Leichtigkeit, das optimale Tablet für das eigene Kind zu finden. Denn mal ehrlich: Was spricht dagegen, sich ein beliebiges Tablet zuzulegen und genau darauf zu achten, was das Kind mit dem Gerät anstellt? So oder so sollte es nie unbeaufsichtigt und zu lange mit diesem spielen. Denn unverändert gilt: Ein Tablet ist kein Babysitter. Aber auch das hatten wir ja schon letztes Jahr gesagt...

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Kommentare

  • Fabian

    05.11.13 (18:05:07)

    So etwas würde mir niemals in Haus kommen, meinen Kindern zuliebe.

  • Sven Wernicke

    05.11.13 (18:08:15)

    :D Hihi. Musste schmunzeln. Persönlich würde ich auch ein reguläres Tablets (ggf. mit geeigneten Cases) favorisieren. Das Clem Pad klingt dennoch ganz gut, da explizit für Kinder ausgelegt. Aber die Technik ....

  • Thomas

    06.11.13 (11:09:29)

    Nachdem das ein Jahr alte Childpad bei meiner Tochter (4) in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist, wir aber über die erweiterte Garantie, den kompletten Kaufpreis zurückerhalten haben, konnten wir ihr nun das ASUS MEMO PAD HD holen und wir sind rundum zufrieden. Ich halte nichts von einer Child-UI, das Kind lernt intuitiv gleich mit einem richtigen System (hier jetzt Android 4.2.2). Wir achten allerdings darauf, welche Programme installiert werden und wie oft dieses Gerät benutzt wird.

  • Dan

    19.11.13 (10:11:50)

    Sehr interessanter Artikel. Ich vermisse allerdings ein Urteil zur pädagogischen Wirkung der Tablets und könnte jetzt nicht von vornherein genau sicherstellen, ob das Tablet für die Kinder geeignet ist oder nicht. Ich verstehe natürlich auch die Ablehnung der Eltern gegenüber Tablets für Kinder. Doch auch bei Kinder Tablets gelten die gleichen Regeln wie beim Fernseher. Nach Absprache und Erlaubnis sollten die Geräte zur Nutzung freigegeben werden. Und das im beschränkten und kontrollierten Maß! Wer seine Kids stundenlang vor den Rechner sitzen lässt, handelt auf pädagogischer Ebene nicht ideal. Und da sind die Erwachsenen als Eltern in der Pflicht. Ich habe mir auch das Kinder Tablet auf http://www.imaginarium.de/kindertablet-sicherer-umgebung-58833.htm mal genauer angeschaut. Das Tablet kostet knapp 250 Euro, enthält aber sehr nützliche Funktionen für die pädagogische Erziehung. Darunter sind Lernprogramme, ausgewählte Programme, Kamera- und Videointegration und kontrollierter Internetzugang. So ein Kinder Tablet würde ich den Kindern ohne Bedenken in die Hand reichen, wenn sie nicht die ganze Zeit an dem Gerät hängen. Wenn die Geräte so darauf eingestellt sind, dass sie förderlich für die Erziehung sind, dann sind auch solche Geräte willkommen.

  • Eric

    21.11.13 (02:40:32)

    Hi Sven, danke für die Übersicht. Ich bin im moment noch am hin-und her überlegen, welches Tablet das preiswerteste ist. Bislang hatte mir das Odys Pedi Plus ( http://www.kids-tablets.de/test-odys-pedi-plus/ ) am besten gefallen, auch weil es nur ca 100€ kostet. Allerdings fehlt es hier in der Übersicht, weshalb ich jetzt doch wieder stutzig bin.

  • Sven Wernicke

    21.11.13 (09:14:06)

    Hi Eric! Gern geschehen. :) Nun, die hier aufgelisteten sind sozusagen exemplarisch für viele andere Kindertablets. Dein genanntes Odys Pedi ist da keine Ausnahme: Dualcore-CPU, 1GB RAM, 8GB Flash-Speicher - das ist der Standard bei Tablets für Kinder. Was mir, ohne das Gerät getestet zu haben, nicht wirklich gut gefällt: Das ist die Standard-Android-Oberfläche mit noch passenden Apps dazu. Elternkontrolle und vermutlich kindgerechte Programme sind einfach vorinstalliert. Ich sehe da kein kinderfreundliches Interface oder zumindest eine gewisse liebevolle Präsentation der Inhalte. Und es gibt nicht einmal ein geschütztes Case? Ja, billig ist das Tablet schon, aber letztlich ist es ein 08/15-99-Euro-Tablet, das als kindertauglich verkauft wird. Das ist jetzt mein Eindruck von den Informationen, die ich sehe. Würde ich jetzt ein geeignetes Gerät kaufen wollen, würde ich nicht in erster Linie (klar, ist nicht unwichtig) für den Preis entscheiden, sondern schauen, was die Hersteller für Inhalte anbieten. Genau aus dem Grund gefallen mir die Ansätze vom Meep und auch vom Clempad sehr gut. Vom zweitgenannten Unternehmen kann ich die Qualität leider gar nicht einschätzen - mir war die Firma bisher nicht bekannt. Wenn du noch Fragen hast - lass es mich wissen. :)

  • Thomas

    13.12.13 (11:03:58)

    Hi Eric, ich habe meiner Tochter (5 1/2 Jahre) ein Clempad zu Weihnachten gekauft. Habe es jetzt schon mal vorinstalliert und getestet, so daß sie an Weihnachten gleich loslegen kann. Also für den Preis von 115.-Euro kann ich nichts negatives sagen. Lernspiele und normale Spiele lassen sich leicht und Kindgerecht bedienen und die nicht ganz so hohe Pixelanzahl fällt gar nicht so ins Gewicht. Von der Handhabung und Bedienbarkeit, von Elternteil (quasi Administrator) und Kinderteil (Benutzer) bin ich auch begeister, weil man wirklich einstellen kann. Auch wann das Pad von den kleinen benutzt werden darf. (Z.B. Uhrzeit). Da mir der Hersteller unbekannt ist kann ich nichts über die Haltbarkeit sagen, aber es ist auch mit einer guten Schutzhülle ausgestattet. Alles andere werden wir sehen

  • Juliett

    29.05.14 (12:20:08)

    interessant wäre auch in den Vergleich die Apps mit ein zu beziehen. Ich habe letztes Jahr meiner Großen ein Tablet von V-Tech gekauft, weil es hieß die Apps seien so gut. Nun nervt sie allerdings, dass wir wirklich nur die Apps von V-Tech drauf spielen können und es bestimmte Formate nicht liest. (Mich persönlich würde die Miese Qualität bei Fotos auch noch stören) Nun such ich nach einem in einer ähnlichen Preisklasse für meine Mittlere lese aber bei den Rezensionen selten wie sinnvoll die Apps sind.

  • Sonja Hofmann

    29.06.14 (11:45:16)

    Wir können uns dem ganzen wohl dieses Jahr auch nicht entziehen und müssen ein Tablet kaufen. Eigentlich finde ich es besser wenn Kinder richtig miteinander spielen und draussen sind. Aber in der Schule verpasst unsere Tochter sonst wirklich den Anschluss denn dort wird schon viel mit Tablets gearbeitet - natürlich auch mit Computern aber die Anwendung müssen die Kinder Jobbedingt irgendwann drauf haben. Wir haben halt auch geschaut ab wann sollten/können/müssen Kinder http://kindertablets.net/allgemein/technik-im-kinderzimmer-ab-wann-sind-tablets-fuer-kinder-sinnvoll.html mit diesen Geräten in Kontakt kommen. Aber nach Sichtung der artikel im Netz müssen wir feststellen dass wir doch eher Spätzündern sind… Denn die Kleine ist ja schon fast 9.

  • Alexander Susdorf

    16.02.16 (05:10:21)

    Gibt es bei diesen Kinder Tablet eine Kontrollfunktion für die Eltern? Wie sehen diese Kontrollfunktionen aus? Ich finde, dass man mit dem Kindertablet die Entwicklung des Kindes fördern und dem Kind die Multimediawelt näher bringen kann. Klar sind auch die technischen Faktoren bei der Auswahl wichtig, aber mit einem Kindertablet müssen wir Eltern die Möglichkeit haben bestimmte Informationen zu filtern. Einige Medieninhalte sind sehr fragwürdig können nicht bedenkenlos konsumiert werden. Auf http://www.imaginarium.de/superpaquito.htm habe ich ein Kindertablet entdeckt was einige wichtige Funktionen abdeckt. z.B gibt es eine Kindersicherung bei dem die Eltern bestimme Seite sperren können. Desweiten ist es möglich zwischen Benutzerprofilen (Eltern (mit Passwort), Kinder (ohne Passwort)) zu wählen. Der Download von Apps kann nur über die Freigabe des Elternprofils erfolgen. Wenn Kindertablets verglichen werden, dann finde ich es gut dass man verstärk auf die Kindersicherung eingeht.

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