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17.06.15Leser-Kommentare

Fredbox: So bleiben Hemden und Blusen bei Reisen knitterfrei

Gut und schick verpackt: Mit dieser schwäbischen Erfindung müssen Hemden oder Blusen nach einem Transport im Rucksack nicht neu gebügelt werden, denn sie sollen dank Fredbox die Reise knitterlos überstehen.

Fredbox (Bild: Josef Schwellinger) Fredbox (Bild: Josef Schwellinger)

Diese Situation kennt sicher jeder: Man fährt spontan zu einem geschäftlichen Termin, für den man ein Hemd benötigt - das sollte natürlich flecken- und knitterfrei sein. Deswegen zieht man es am besten erst kurz vor knapp an.

Die große Frage ist: Wie kann man das Hemd transportieren, damit es so frisch wie aus dem Schrank gezogen bleibt? Gerade, wenn man mit Bus, Bahn oder per Pedes unterwegs ist? Der schwäbische Tüftler Josef Schwellinger hat dafür eine Lösung. Diese nennt er „Fredbox – Dein persönlicher Butler“.

Kein virtueller Diener, sondern eine haptische Transportlösung

Den Slogan finde ich persönlich etwas „too much“. Denn Fredbox ist keine App, die einem jeden Wunsch erfüllt, und auch kein Gadget, das die Dienste eines Dieners übernimmt. Stattdessen handelt es sich bei Fredbox um eine Transportbox aus Holz.

Damit ist keine unhandliche Kiste gemeint, sondern um zwei dünne, leicht biegsame Holzflächen, die zusammen nur 0,3 Zentimeter dick sind. Zwischen diese legt man sein zusammengefaltetes Hemd, verschließt die Erfindung mit einem Steck-Mechanismus – fertig.

Praktisch: Damit die Hemden und Blusen optimal in die Fredbox passen, liegt eine Faltschablone bei. Eine Wollfilz-Einlage sorgt dann dafür, dass sie beim Transport nicht verrutschen.

Geld der Crowd benötigt

Die Fredbox gibt es in drei verschiedenen Holzvarianten: Esche, Kirsche und Eiche. Das rund 300 Gramm leichte und 29 x 39 Zentimeter messende Transportmöglichkeit kostet rund 100 Euro. Sofern es in die Serienproduktion geht.

Aktuell bittet Josef Schwellinger auf der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext.de um finanzielle Unterstützung seiner Erfindung. Mindestens 15.000 Euro sollten bis Ende Juni zusammenkommen.

Wer dem Schwaben etwas mehr Geld zukommen lassen will, für den gibt es bei Startnext verschiedene Pakete zur Auswahl. Zum Beispiel erhält man für 150 Euro eine individualiserte Box, für 175 Euro gibt’s einen Bügelkurs in Stuttgart inklusive und für 1.850 Euro erhält man 20 persönlich designte Fredboxen.

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Kommentare

  • Uwe

    17.06.15 (11:03:04)

    Ich war begeistert und wollte kaufen - bis ich den Preis sah. Danke nein, da bin ich zu sehr Schwabe :)

  • Ojemine

    17.06.15 (15:04:05)

    Hmm und was kann diese Box besser als eine Hemdentasche von A...... für ca. 12€?

  • SCORPiON

    17.06.15 (17:14:41)

    Abwarten. Bald bekommt man die Dinger im 1€-Shop von den Asiaten um die Ohren geschmissen - kostengünstig aus PVC produziert.

  • jan

    18.06.15 (06:49:17)

    Ich glaube sowas kann ich mir aus 3 Stück Pappe selbst basteln :-)

  • Jürgen Kroder

    18.06.15 (06:54:44)

    Ich denke mal, bei dem Preis geht es nicht um die Erfindung an sich, sondern ums Design. Das ist wie bei Apple: das iPhone ist ja auch "nur" ein Smartphone, trotzdem deutlich teurer als die meisten Mitbewerber.

  • Olaf Barheine

    18.06.15 (10:38:44)

    Möglicherweise tun es große Briefumschläge ja auch. Hosen rolle ich übrigens zusammen, seitdem mir mal jemand den Tipp gegeben hat.

  • SCORPiON

    19.06.15 (20:35:53)

    Ach, nur weil man beide teure Stücke sowieso nur in der Hose trägt, und somit vom bezahlten Design sowieso nur wenig bis nichts zu Gesicht bekommt? :D Schlingel! :P

  • Diana

    20.06.15 (22:10:56)

    Hallo! Eine sehr praktische und hilfreiche Idee so bleiben endlich meine Sachen knitterfrei :) Werde das bei meinen nächsten Wellnessurlaub Last Minute beherzigen bzw. anwenden :) LG

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