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06.11.14

Fizzly: Leuchtender Motion-Tracker für Freizeit, Spiel und Spaß

Ein kleines Gadget möchte das eigene Leben auf vielfältige Weise bereichern. Fizzly ist ein Motion-Tracker für Spaß, Sport, Spiel und was einem noch so einfällt.

Winzig und vielseitig. (Foto: Fizzly) Winzig und vielseitig. (Foto: Fizzly)

Fizzly ist ein recht kleines Gerät, das an beliebigen Orten befestigt wird. Am Skateboard und an den Schuhen zum Beispiel. Vielleicht sogar im Tennis- oder Fußball? Wie wäre es mit einem Schlüsselanhänger mit Auffindfunktion? Letztlich sollen hier der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Fizzly verfügt über Bewegungssensoren, eine farbig leuchtende LED und ein Bluetooth Low Energy (BLE)-Modul, über das es Verbindung zum Smartphone oder Tablet aufbaut.

 

Tracken und mehr

Letztlich möchte man mit Fizzly eine neue Art des Spielens ermöglichen, die wohl Richtung Gamification des Alltags geht.  Wer möchte, zählt seine Schritte beim Tanzen, nutzt den Winzling als Fernauslöser für die Smartphone-Kamera oder gar als simple Alarmanlage für die Wohnung.  Den integrierten Akku lädt man via USB auf, bei Nichtgebrauch hält dieser ein Jahr. Wer Fizzly häufig verwendet und auch die RGB-LED und den integrierten Buzzer einsetzt, muss das Ding häufiger an die Streckdose - logo.

Apps für iOS und Android sind geplant. (Foto: Fizzly) Apps für iOS und Android sind geplant. (Foto: Fizzly)

Interessant ist sicherlich, dass die Macher eine offene API für Entwickler anbieten, sodass Programmierer ihre eigenen Apps und Anwendungen für Fizzly erstellen können. Von Anfang an stehen bereits diverse Anwendungen für iOS und Android zur Verfügung, um so einen Einblick in die Möglichkeiten zu erhalten. Komplexere Funktionen wären ebenfalls denkbar, beispielsweise durch die Verwendung mehrerer miteinander gekoppelter Fizzly-Exemplare.

Ein paar Optionen, was mit Fizzly gar kein Problem sein soll, zeigt das offizielle Video:

Wie gewohnt: Noch nicht fertig

Auch Fizzly möchte erst einmal finanziert werden, bevor die Verantwortlichen mit der Herstellung des finalen Produktes beginnen. 49.000 US-Dollar sollen bei Kickstarter zusammenkommen, ein Exemplar kann man sich bereits für 35 US-Dollar (rund 25 Euro) sichern. Der Standardpreis soll später bei 60 US-Dollar (zirka 45 Euro) liegen, wenn das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Im April 2015 soll eventuell mit der Auslieferung begonnen werden.

Apps für iOS und Android sind geplant. (Foto: Fizzly) Apps für iOS und Android sind geplant. (Foto: Fizzly)

Letztlich stellt sich - wie immer - die Frage nach dem Mehrwert. Ist Fizzly nur ein Spielzeug, das kurzfristig Spaß bereitet? Oder steckt hier noch mehr Potential dahinter? Am Schluss entscheiden das die verfügbaren Apps und die Ideen der Anwender. Mich persönlich erinnert das Gadget unter anderem an den Dice-Würfel, der zumindest technisch recht ähnlich ausgestattet ist. Ein wirklicher Erfolg ist dieser gute Ansatz auch nicht geworden....

Weitere Details - bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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