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06.05.13 11:00

, von Sven Wernicke

FitBark: Wie fit ist dein Hund?

FitBark ist ein kleiner Plastikknochen fürs Hundehalsband, mit dem man bis zu zehn Tage ohne Aufladung in Echtzeit erfahren kann, was der tierische Kumpel so treibt. Möglich wird dies durch einen integrierten Drei-Achsen-Beschleunigungssensor, einen Mikrocontroller, etwas Arbeitsspeicher und Bluetooth 3.0.

Mehrere Knochenfarben sind vorgesehen. (Foto: FitBark) Mehrere Knochenfarben sind vorgesehen. (Foto: FitBark)

FitBark erfasst ähnlich wie Fitbit & Co. für Menschen die Bewegungen des Vierbeiners. Sie werden schnurlos an ein Smartphone mit iOS geschickt. Eine entsprechende App wertet die Daten aus und stellt diese abhängig vom Tag, der Woche oder des Monats sowie im Bezug zu den Eigenschaften des eigenen Hundes statistisch dar. Aber was, wenn der Hund alleine daheim bleiben muss? Dann kommt die sogenannte Home Base zum Einsatz. Ein Gerät, das sicher nicht zufällig wie eine Hundehütte aussieht, schickt Informationen über das heimische Netzwerk ins Internet. Dank einer Online-Plattform der Erfinder können Besitzer auf die Messergebnisse über eine Internetseite oder besagte App zugreifen.

Soweit die Theorie. Bei längerer Überlegung klingt FitBark, auch nach dem Schauen des offiziellen Kickstarter-Videos unten, nicht mehr ganz so toll. Letztlich werden tatsächlich einzig und allein die Bewegungen des Hundes registriert - über die Körpertemperatur, den Puls und andere womöglich sinnvollen Messwerte gibt das Gadget hingegen keinen Aufschluss. Nüchtern betrachtet besitzt das Produkt kaum Mehrwert und funktioniert aufgrund eines fehlenden GPS-Moduls nicht einmal im Ansatz so vielseitig wie teils kostenlose Smartphone-Apps wie Moves (iOS) oder gar Runtastic. Diese sind bekanntlich in erster Linie für Menschen gedacht und setzen ein Smartphone voraus, zeigen aber auch, was mit „einfachen Mitteln“ möglich ist.

Am Hund. (Foto: FitBark) Am Hund. (Foto: FitBark)

Hoher Preis

FitBark ist für den verhältnismäßig geringen Nutzen ziemlich teuer: Umgerechnet rund 80 Euro kostet der Knochen, für die Home Base wird die gleiche Summe fällig. Als Bundle wird es beide Geräte für 130 Euro geben. Für den Versand nach Europa kommen noch einmal 30 Euro hinzu. Zwischenzeitlich war sogar von einer Nutzungsgebühr von knapp 8 Euro pro Monat die Rede - das wurde allerdings von den FitBark-Erfindern zurückgenommen.

Noch werden 100.000 US-Dollar benötigt, die bei Kickstarter zusammenkommen sollen. Bisher wurde noch nicht einmal ein Viertel der anvisierten Summe erreicht. Womöglich sind andere Hundebesitzer ebenfalls der Auffassung, dass für den Preis mehr möglich wäre. Vielleicht aber wird das Ziel noch erreicht, dann soll FitBark im September 2013 weltweit ausgeliefert werden.

Alle Informationen auf der Kickstarter-Projektseite zum FitBark und der offiziellen Webseite.

FitBark im Video

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Kommentare: FitBark: Wie fit ist dein Hund?

Lach, wenn ich wissen will was mein Köter macht hebe ich den Kopf und seh ihn faul rumliegen. Mit etwas Glück bewegt er noch den Schwanz und tut so als ob er sich freut. Meist schläft er ruhig weiter. Aktiv wird er nur wenn er das Geräusch von Futternäpfen oder die Kinder am Kühlschrank hört. Die Kinder sind so laut, dass auch dies kein Geheimnis ist und wenn er dann mal um den Block wandert dann zieht es ihn immer in die Kneipe und ich armer Mensch muss mit. Nein, dieses Gadget brauch ich nicht.

Diese Nachricht wurde von Jochen Hoff am 06.05.13 (11:58:09) kommentiert.
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