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20.08.15

Firefox 40: Unterstützung für Windows 10 inklusive

Pünktlich zum Start des neuen Microsoft Betriebssystems Windows 10 hat Mozilla seinen Browser Firefox auf den neuesten Stand gebracht. Auf den ersten Blick hat sich gegenüber der Vorgängerversion nicht viel verändert. Statt etwas komplett Neuem gab es eher ein Facelift des Altbekannten.

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Zunächst einmal ist der Firefox 40 optimiert für die Anwendung unter Windows 10. Der „Alte“ läuft unter dem neuen Betriebssystem zwar genauso gut, einige spezielle Änderungen fehlen dem Anwender dann jedoch.

Die Benutzeroberfläche kommt optisch leicht verändert daher

Mozilla schwimmt im Strom des Flat Designs mit. Die Adresszeile wirkt unter Windows 10 größer. Ansonsten sind andere optische Veränderungen auch unter anderen Betriebssystemen erkennbar. Beispielsweise wurde der Add-on-Manager überarbeitet. Die Kategorien-Leiste ist nun eher schwarz als das gewohnte Grau. Damit ist deren Look mit dem Einstelldialog vereinheitlicht worden, die schon mit Firefox 38 ihr jetziges Aussehen verpasst bekam. Punkten wird der Browser künftig bei seinen Nutzern auch mit einer besseren Auflösung seiner Symbole.

Mehr Sicherheit beim Herunterladen von Add-ons

Mit Add-ons kann man den Funktionsumfang seines Browsers erweitern. Daran wird sich auch mit der neuen Version nichts ändern. Allerdings hatten User in der Vergangenheit das Problem, dass sie sich mit dem Add-on zugleich Schadsoftware heruntergeladen haben. Um diesem Problem zu begegnen, führt Mozilla mit dem Firefox 40 die Add-on-Signierung ein. In diesem Zusammenhang werden die erhältlichen Add-ons auf bestimmte Kriterien überprüft. Beispielsweise müssen sie sich einfach deaktivieren und deinstallieren lassen. Hierdurch dürfen keine Abstürze verursacht werden.

Werden die Add-ons nun von einer Drittanbieter-Downloadseite aus heruntergeladen und nicht von der offiziellen Bezugsseite, erscheint ein Warnhinweis, der dem User mitteilt, dass das betreffende Add-on nicht lizenziert sei. Darüber hinaus enthält der neue Browser einen Schutz gegen unerwünschte Downloads. Der User scrollt jetzt ruckelfreier und die Ladezeiten für Bilder wurden verringert. An die Geschwindigkeit von Googles Chrome kommt der Firefox 40 dennoch nicht ran.

Werbekacheln auf vormals leeren Seiten

Bei einer Veränderung dürften Nutzer, die sich mit dem Schutz ihrer Daten beschäftigen schlucken. Öffnete man früher einen neuen Tab, erschien zunächst eine leere Seite, die sich nach und nach mit Kacheln bereits besuchter Seiten füllte. Diese leere Seite will Mozilla nun mit Werbekacheln versehen. Die Werbung wird, entsprechend des Suchverlaufs des jeweiligen Nutzers, geschaltet. Keine Bange, die Werbekacheln kann man ausblenden und durch die vormals besuchter Seiten ersetzen.

Mozilla verspricht, seine User hierfür nicht auszuspionieren. Da die Firma sich lediglich über Spendengelder finanziert, ist es mehr als verständlich, dass man sich nach einer weiteren Einnahmequelle umsieht. Mehr Infos zum neuen Firefox 40 gibt es hier. Weitere Meldungen zu den Themen Digital und Internet, sowie Neuigkeiten aus der Welt findet man im Newsbereich der Süddeutschen .

Bildquelle: © Kaboompics_com (CC0 1.0) - Pixabay

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