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18.01.15

Esto Move LED-Lese-Tischlampe im Test: Warm oder kalt umschaltbar

Wer eine Leselampe sucht, musste sich bislang entscheiden: Tageslicht oder Glühlampenlicht? Jetzt kann er beides haben.

Am Abend hat man gerne gemütliches, warmes Licht, wie es bislang Glühlampen lieferten. Das Licht von Energiesparlampen war hier nie wirklich zufriedenstellend, mit LEDs bekommt man es dagegen durchaus hin.

Tagsüber allerdings ist solches Warmtongefunzel eher lästig, hier benötigt man etwas, das sich mit dem mitunter unzureichenden Tageslicht von draußen verträgt und einen nicht müde macht. Abends würde einen so ein Licht dagegen vom späteren Schlaf abhalten.

Will man eine Lampe, die sowohl tagsüber als auch abends von Nutzen sein soll, so waren bislang zwei verschiedene Exemplare notwendig. Doch nun gibt es ein Modell zum Umschalten:

Die Esto Move 9722028 aus Österreich ist in Baumärkten für etwas über 60 € zu finden. Sie hat einen relativ kurzen Arm - zum Zeitungslesen ist sie also nur bedingt geeignet, doch immerhin, da die LEDs nicht stark bündeln, zum Zeitschriftenlesen am Schreibtisch, und natürlich für Bücher. Im Gegensatz zur üblichen Büro-Deckenbeleuchtung lässt sie sich dabei so einstellen, daß Hochglanz-Zeitschriften nicht das Licht spiegeln und unlesbar werden.

Das Interessante ist aber, daß sich nicht nur die Helligkeit in vier Stufen, sondern auch die Lichtfarbe der Leuchte umschalten läßt: Zwölf warmweiße und 24 kaltweiße Chips erlauben die Wahl zwischen 5880, 4200 und 3160 K Lichttemperatur.

Wie bei vielen LED-Leuchten ist auch bei dieser leider ein Steckernetzteil (12 V/1 A) ständig unter Strom, auch wenn die Leuchte aus ist. Allerdings ist der Leerlaufverbrauch unter 0,1 W. So ergibt sich bei jeweils Maximalhelligkeit ein akzeptaber Verbrauch von knapp 4 W bei kaltem Lichtton, knapp 4 W bei warmen Lichtton und etwa 8 W bei Zuschalten aller Lichtfarben. Bei minimaler Helligkeit reduziert sich dies auf unter 1 W, allerdings ist diese eher als Nacht-Licht denn als Leselicht geeignet - so hell ist die Lampe dann auch wieder nicht.

Tatsächlich gibt es von diesem Hersteller eine ganze Familie solcher Leuchten und es ist zu hoffen, daß diese Option, die Lichtfarbe anpassen zu können, zukünftig Standard wird, sodaß diese ebenso als Leselicht am Abend wie auch als Unterstützung an trüben Tagen geeignet sind. Sie ist auch bei Monitoren sehr nützlich, wo man sich zuvor nur mit Tricks und dem Spyder-Farbmanagement behelfen konnte.

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