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04.04.12Kommentieren

Equinux tizi+ im Test (1): Mobiler DVB-T-Empfänger mit Videorekorder

tizi+ ist der neueste DVB-T-Empfänger der tizi-Familie. Das "+" steht für ein Plus, das tizi+ seinen Verwandten voraus hat: Videoaufzeichnung auf microSD-Karte. Ich stelle euch diesen mobilen DVB-T-Empfänger mit Videorecorder in unserem zweiteiligen Test vor.

tizi+ DVB-T-Empfänger und Videorekorder (Bilder: frm)DVB-T wird gerne als Überallfernsehen angepriesen, mit dem tizi+ wird dieser Spruch wieder ein bisschen wahrer. Denn der DVB-T-Empfänger ist nur 9 x 5 x 1,2 cm groß und wiegt nur 70 g. Dafür ermöglicht er aber Fernsehempfang mit Mac, iPhone und iPad.

Sogar aufzeichnen kann man die Sendung. tizi+ verfügt über einen Schacht für eine microSD-Karte. Equinux empfiehlt die Verwendung einer Karte mit 32 GB oder sogar 64 GB Speicherkapazität, aber auch eine 16 GB reicht für gute 10 Stunden Aufzeichnung. Pro Stunde sollte man mit knapp 1,5 GB Speicherplatz rechnen. Zum Wechseln der Karte muss man den Akkus des tizi+ entnehmen, das ist ein bisschen umständlicher als nötig, dauert aber auch nur ein paar Sekunden.

Überhaupt ist erfreulich wenig dran am tizi+: ein Ein- und Ausschalter, ein miniUSB-Anschluss für die Stromversorgung sowie eine kleine Antenne, die, voll ausgezogen, ungefähr doppelt so lang ist wie tizi+. Sie ist zwar so dünn, dass man sich kaum traut, sie anzufassen, besteht aber aus einer sehr flexiblen Metalllegierung, die nicht so schnell verbiegt.

Funktioniert auch mit Macs

Die Batterieanzeige signalisiert mit Ampelfarben, wie lange tizi+ mit der Restenergie einsatzfähig bleibt. Ein voll aufgeladener Akku mit einer Laufzeit von bis zu 3,5 Sunden wird durch ein grünes Leuchten angezeigt. Bleiben noch ungefähr 1,5 Stunden, wechselt die Farbe zu orange, wenn die LED rot wird, bleiben noch höchstens 30 Minuten. Laden und Entladen geht ungefähr gleich schnell, es dauert ungefähr 3 Stunden, bis der leere Akku wieder voll ist.

Damit man tizi+ nutzen kann, braucht man ein iPhone, iPad oder einen Mac. Der Code für das Mac-Programm The Tube befindet sich auf dem dünnen Handbuch zu tizi+. Ich habe ihn zuerst übersehen, weil ich der Meinung war, tizi+ wäre nur für iOS verfügbar. Um so schöner, dass es auch mit dem Mac funktioniert.

Gibt man den Code bei tizi.tv ein, erhält man den Download-Link zum Programm The Tube. Man kann es auf verschiedenen Rechnern installieren, aber nur einer lässt sich jeweils zur Wiedergabe nutzen. Will man den Rechner wechseln, muss man sich am alten Rechner ab- und am neuen anmelden.

Die [itunes itunes.apple.com/de/app/tizi.tv/id393392310] iOS App[/itunes] dagegen ist sowieso kostenlos und lässt sich auf iPad, iPhone und iPod touch nutzen.

Ein bisschen hat es allerdings gedauert, bis ich das Prinzip verstanden habe. Man starrt auf die Meldung, dass man mit seinem normalen WLAN verbunden ist, und wundert sich, warum denn tizi+ nicht erscheint. Ganz einfach: weil man sich mit dem WLAN verbinden muss, dass tizi+ aufbaut.

Im Hotspot- oder @home-Modus

Zumindest beim ersten Verbinden muss man also das WLAN in den Systemeinstellungen wechseln. Hat man sich einmal mit tizi+ im Hotspot-Modus verbunden, kann man in der App seine Standard-Netzwerke eingeben. Nach einem tizi+-Neustart bleibt man dann im tizi@home-Modus trotz tizi+-Empfang auch mit dem Rest der Welt verbunden.

Allerdings starrt man dann gerade beim Ansehen aufgezeichneter Sendungen schon mal ein Weilchen auf das Ladezeichen. Im Hotspot-Modus, bei dem man sich direkt am tizi-WLAN anmeldet, läuft das flüssiger.

Wie sich tizi+ im Alltag auf iPhone, iPad und Mac schlägt, steht im zweiten Teil des Tests.

[postlist "tizi+ Test"]

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