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20.03.13Leser-Kommentar

Equinox Designstudie: Modulare Kamera ist mehrere Modelle auf einmal

Unter dem Namen Equinox haben zwei Südkoreanische Designer das Konzept einer modularen Digitalkamera vorgestellt. Sie könnte sich je nach Nutzer und Aufgabe flexibel verwandeln – von der kleinen Kompakten bis zur Profikamera.

Kern der Equinox ist das Modul mit dem Sensor. Kern der Equinox ist das Modul mit dem Sensor.

Normalerweise ist es so, dass Fotofreunde und Fotografen darauf angewiesen sind, welche Modelle die Hersteller auf den Markt bringen. Darunter kann man sich dann seine Lieblingskamera aussuchen oder im Zweifel gleich mehrere. Eine für zwischendurch, eine bessere aber leichte für unterwegs und ein großes teures Modell für die wichtigsten Aufgaben – so oder ähnlich wird es bei manchen aussehen. Und wer beispielsweise seine vorhandene Kamera einfach mit einem besseren Sensor aufrüsten will, hat dazu in der Regel keine Chance. Dann wird der Kauf einer neuen Kamera fällig. Oder mal eben von Nikon auf Canon wechseln? Schwer möglich, wenn man seine bisherigen Objektive weiternutzen möchte. Das Designkonzept Equinox will alldem ein Ende bereiten.

Dabei soll nicht verschwiegen werden, dass die Idee nicht brandneu ist: So gibt es beispuielsweise die Ricoh GXR. Allerdings wollen Dae Jin Ahn und Chun Hyun Park die Idee mit der Equinox auf die Spitze treiben. Bei ihr bleibt als Kern im Prinzip nur der Sensor. Und das ist für Fotoenthusiasten aller Art natürlich an sich schon eine gute Nachricht, denn wer beispielsweise die Bildqualität seiner Spiegelreflex in einem Gehäuse für die Hosentasche haben möchte, hat es heute schwer. Zudem: Warum sollte man den teuren Sensor mehrmals kaufen? Bei der Equinox hat man den Sensor und steckt sich den Rest der Kamera mit den Modulen so zusammen, wie man es gerade braucht.

equinox-09Wie man in der Bildergalerie oben sieht, denken die beiden Designer dabei vor allem an verschiedene Gehäuse. Mal sind sie super kompakt, mal groß und griffig, mal mit Blitzschuh. Man kann aber auch das Sensormodul mit einem ausgewachsenen Teleobjektiv kombinieren und das Ganze dann auf einem Stativ befestigen.

Perfekt würde das Konzept, wenn es sich über entsprechende Aufsätze mit den Objektiven verschiedener Hersteller kombinieren ließe.

Im Moment ist das Konzept allerdings nicht mehr als ein Konzept. Und es ist die Frage, ob einer der großen Hersteller das Wagnis eingehen würde, ein so flexibles Modell auf den Markt zu bringen. Denn natürlich ist es auch sehr lohnenswert, den Kunden immer wieder eine komplette Kamera zu verkaufen und nicht nur ein neues Modul.

Auf der anderen Seite könnte dieses Konzept für viele Fotofreunde sehr interessant sein, wenn es denn in der Praxis so gut funktioniert, wie die Entwürfe nahelegen.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

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Kommentare

  • Gian Vaitl

    20.03.13 (16:51:39)

    im Professional Markt gibt's das schon zu kaufen, Sensor, Gehäuse, Verschluss, Linsen und Sucher verschiedener Hersteller, alles modular zum wechseln unter alpa.ch oder http://www.alpa.ch/de/products/FPS/FPS_body/alpa_12_fps.html nicht billig aber fantastic ! und mit schönen Holzgriffen natürlich !

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