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02.08.15

Electrified World Record 2015: Weltrekordfahrt mit Elektroauto geplant

Elektroautos sind zwar schnell, doch etwas für Kurzstrecken. Doch nun soll auf Veranlassung eines Kopfhörerherstellers eine Strecke von Spanien bis zum Nordkap mit einem Elektroauto zurückgelegt werden und damit ins Guiness Buch der Rekorde kommen. Hoffentlich hat der Fahrer eine Reservebatterie dabei...

Ja, elektrisch fahren macht Spaß und ist auch ökologisch, wenn die Versorgung mit Strom aus nicht fossilen Quellen gesichert ist und die Batterieproblematik weitere Fortschritte macht. Bislang allerdings ist es eher etwas für die Kurzstrecke, auch wenn zumindest ein Tesla mehrere 100 km mit einer Akkuladung schafft.

Der Kopfhörerhersteller Ultrasone nutzt bereits einen Tesla S als Firmenwagen und Michael Willberg, Vorstand der Ultrasone AG, hat nun einen Rekordversuch inittiert: Eben solche Tesla S - insgesamt vier Fahrzeuge - sollen ab dem 7. August im spanischen Tarifa starten und nach bereits 96 Stunden am Nordkap ankommen. Dazu müssen die Ladestopps auf den insgesamt 6600 km Fahrstrecke so kurz wie möglich gehalten werden.

 

Sie sind deshalb an "Tesla Superchargern", also Tesla Schnelladestationen, vorgesehen. Dort können Interessierte auch die Fahrer treffen.

Die Chancen, die Strecke tatsächlich in dieser Zeit zu schaffen, stehen gar nicht so schlecht: 4000 km in 48 Stunden und 11 Minuten hat Michael Willberg bereits in seiem Tesla S geschafft - mit 18 "Ladestopps", vermutlich wenig Schlaf und hoffentlich ohne ungeplante "Rekordfotos". Insgesamt sollen 14.000 km in 14 Tagen gefahren werden. Damit soll das Thema Elektroauto populärer gemacht werden, neben Ultrasone untersützen auch noch Polohemden.de, Tesla Fahrer und Freunde e.V., rtfm | public relations, mdm medien und Hansjörg von Gemmingen den Rekordversuch.

Wer sich nicht selbst ins Auto setzen will, kann die Weltrekordfahrt auch auf einer Facebook-Seite (bereits aktiv) und einem Blog (noch nicht aktiv) verfolgen. Außerdem soll es nach der Weltrekordfahrt noch Partys in Oslo, Hamburg und Starnberg geben.

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