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07.03.12Kommentieren

Bubblescreen: Multi-Touch-Wand mit Kinect-Bewegungssensoren

Microsofts Kinect ist nur zum Spielen auf der Xbox 360 zu gebrauchen? Keinesfalls, wie der Redmonder Konzern und etliche Hobbybastler schon bewiesen haben. Aktuell kann man sich auf der CeBIT ein weiteres Beispiel beeindruckender Bewegungssteuerung anschauen - den Bubblescreen.

Die Display-Wand wird von Kinect unterstützt. (Quelle: Multitouch Ltd.)Die Multi-Touch-Wand von MultiTouch Ltd. und EIT ICT Labs kann man derzeit in Halle 26 am Stand F50 auf der Hannoveraner Computermesse erleben. Und tatsächlich ist die Technologie spannend: Der Bubblescreen besteht aus acht modularen 55-Zoll-Touchdisplays, die neben- bzw. übereinander angeordnet sind. Alle Bildschirme können mehrere Eingaben gleichzeitig verarbeiten. Zusätzlich verbauten die Techniker vier Kinect-Sensoren, die in der Lage sind, die Eingaben und Positionen der Benutzer auszuwerten. Eigentlich ist der Bubblescreen in erster Linie für wissenschaftliche Zwecke gedacht, doch die Einsatzmöglichkeiten dürften vielseitig sein. Die interaktiven Displays zeigen auf der CeBIT eher die verspielten Elemente: Die Messebesucher können Blasen auf der Displaywand verändern und verschieben. Überraschenderweise reagiert die Technik, speziell Kinect, zumindest auf einem Promovideo des Herstellers sehr schnell und ohne nennenswerte Verzögerungen:

Multitouch Ltd. zufolge kann man die Displays modular kombinieren. Es heißt, dass eine unbegrenzte Anzahl an Berührungspunkten erfasst werden kann, sodass viele Benutzer parallel das Gerät bedienen können.

Die Schöpfer des Bubblescreens bzw. der Idee dahinter sind der Auffassung, dass das Konzept in vielerlei Hinsicht Verwendung finden kann. Gut vorstellbar wäre ja der Einsatz zum Beispiel in der Erlebnisgastronomie.

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