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25.07.12 09:22

, von Jan Tißler

Drobo Mini, Drobo 5D: Blitzschnelle Speicherriesen

Wer viel Speicherplatz, Sicherheit für die Daten und dabei möglichst wenig Stress mit der Konfiguration haben will, hat vielleicht schon mit einem Drobo geliebäugelt. Jetzt sind zwei neue Modelle vorbestellbar, die vor allem auf eins setzen: mehr Geschwindigkeit. Der Drobo Mini ist zudem das erste portable Modell.

Die Festplatten lassen sich im Drobo Mini so leicht wie eine SD-Card tauschen.Während man vor etlichen Jahren Festplatten noch in Megabyte maß und das unfassbar viel fand, sind wir bei der Maßeinheit bekanntlich längst beim Millionenfachen angekommen. Trotzdem gilt damals wie heute: Man kann kaum genug Speicherplatz haben. Ob es nun um Backups geht oder ausgelagerte Dateien, die auf dem Laptops keinen Platz finden: Externe Speicherlösungen sind weit verbreitet. Mit dem Drobo ist dabei seit einiger Zeit eine Produktfamilie auf dem Markt, die dem Nutzer möglichst viel abnehmen und dabei auch noch gut aussehen möchte. Die Gehäuse fassen gleich mehrere Festplatten, was man auch von anderen Systemen kennt. Der Drobo punktet aber damit, dass man als Nutzer nicht darüber nachdenken muss, wie man das alles konfiguriert. Der Drobo nimmt, was man ihm gibt und macht das Beste draus. Die Firma nennt das stolz "BeyondRAID" und sieht sich somit im Vorsprung gegenüber anderen Lösungen.

Mit dem Drobo 5D ist nun ein neues Modell vorbestellbar, das vor allem mehr Tempo bringen soll. So ist neben USB 3.0 auch Thunderbolt als Schnittstelle verbaut. Und mit dem optionalen Caching per mSATA-SSD-Laufwerk soll auch lahmen Platten Beine gemacht werden. Für die SSD gibt es einen eigenen Port, so dass alle fünf Laufwerks-Slots für die Daten frei bleiben.

In eine andere Richtung geht der Drobo Mini: Er ist das erste Modell, der für Festplatten im kompakten 2,5-Zoll-Format gedacht ist. Entsprechend ist er deutlich kleiner als seine Familienmitglieder und bietet sich entsprechend als portable Lösung an. Konsequenterweise wird ein Case mitgeliefert, in dem zugleich Netzteil und Kabel Platz finden. Auch er lässt sich per mSATA-SSD beschleunigen. Auch er bringt USB 3.0 und Thunderbolt mit. In seinem Gehäuse kann man immerhin vier Platten verwenden.

Preise und Verfügbarkeit

Das Design und die bequeme Konfiguration muss man sich allerdings auch bei diesen beiden Modellen wortwörtlich erkaufen: über den Preis. Der Drobo 5D wird in den USA mit 849 US-Dollar (umgerechnet gut 700 Euro) angeboten und der Drobo Mini mit 649 US-Dollar (rund 540 Euro). In beiden Fällen sind die notwendigen Kabel bereits enthalten, was gerade bei Thunderbolt keine Selbstverständlichkeit ist.

Als ich mich Anfang 2012 über solche Geräte informiert hatte, war letztlich das Synology DS411Slim NAS-System auf meinem Wunschzettel gelandet, das ebenso wie der Drobo Mini vier Festplatten im 2,5-Zoll-Format aufnehmen kann. Für rund 265 Euro bekommt man hier allerdings beispielsweise nur das inzwischen überholte USB 2.0 und kein Caching per mSATA-SSD. Da es bei mir allerdings nur fürs Backup gedacht ist, brauche ich nicht das letzte Bisschen an Geschwindigkeit und die einmalige Konfiguration ist vielleicht nicht so komfortabel, aber sicherlich ebenfalls machbar.

Die beiden neuen Drobos findet man noch nicht beim deutschen Amazon, aber sowohl den Drobo Mini als auch den Drobo 5D bereits in den USA. Sie sollen beide im September ausgeliefert werden.

Weiterführende Infos auf der Produktseite zum Drobo 5D und zum Drobo Mini.

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Kommentare: Drobo Mini, Drobo 5D: Blitzschnelle Speicherriesen

Sieht gut aus. Kenne ich noch nicht in einer solchen Ausführung. Verstehe ich das richtig das man mit dem Drobo SD eine "kleine", redundante, externe Festplatte bekommt?

Diese Nachricht wurde von Tilo am 25.07.12 (14:45:56) kommentiert.

Ja, du steckst da bis zu vier oder fünf Festplatten rein (je nach Modell) und der Drobo organisiert sie so, dass sich der Speicherplatz bis zu einem gewissen Maß kombiniert und zugleich Sorge für den Fall getragen ist, dass eine Platte ausfällt.

Diese Nachricht wurde von Jan Tißler am 25.07.12 (15:31:44) kommentiert.
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