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01.02.15

Doxie Go Plus und Doxie Go Wi-Fi: Mobile Einzug-Scanner digitalisieren überall

Doxie hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit kleinen, transportablen Scannern dem papierlosen Büro zum Durchbruch zu verhelfen. Neueste Ergänzungen der Produktreihe sind zwei Doxie Go-Modelle, der Doxie Go Plus und der Doxie Go Wi-Fi. Beide können dank integriertem Akku bis zu 300 Seiten digitalisieren, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen. Ein Rechner ist dazu nicht erforderlich.

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Wer es ernst meint mit dem papierlosen Büro, der hat am besten immer einen Scanner dabei, mit dem er Papiere digitalisieren kann. Doxie hat vor kurzem gleich zwei neue Scanner vorgestellt, die mit 26.7 cm x 4.35 cm x 5.6 cm so klein sind, dann man sie einfach in den Rucksack oder die Umhängetasche stecken und mitnehmen kann. Doxie Go Plus wiegt nur 424 g, Doxie Go Wi-Fi 9 g mehr, am Gewicht scheitert die Mitnahme also auch kaum.

Beide Modelle brauchen zum Digitalisieren von Rechnungen, Quittungen oder Meeting-Notizen noch nicht einmal ein Rechner, denn sie besitzen einen integrierten Speicher, der bis zu 1.800 Seiten fasst und zudem noch über Micro-SD-Karten erweitert werden kann.

Auch eine Steckdose ist verzichtbar. Erst nach rund 300 Seiten scannen macht der eingebaute Akku der beiden Doxie Go-Modelle schlapp und muss wieder aufgeladen werden.

Beide sind auf einfachste Bedienung hin konzipiert und besitzen nur den Ein- und Ausschaltknopf, mit dem man auch zwischen 300 dpi und 600 dpi Auflösung umschalten kann. Die Texterkennungs-Software, mit deren Hilfe Doxie Go als PDFs mit editierbaren und durchsuchbaren Texten speichert, stammt vom OCR-Spezialisten ABBY.

Da beide Modelle von Doxie Go Einzugsscanner sind, kann man sie natürlich nicht verwenden, um Bücher oder geheftete oder sonstwie gebundene Unterlagen zu digitalisieren. Aber dafür sind die beiden Scanner auch gar nicht gemacht. Sie sollen eher immer dabei sein, um Papiere schnell zu digitalisieren. Doxie Go Plus und Doxie Go Wi-Fi kann man mit Visitenkarten ebenso füttern wie mit Quittungen und Papieren bis hin zu 21,5 cm x 38 cm. Einfach immer rein in den Einzug.

Die sogenannte Auto Adjust Funktion soll dabei dafür sorgen, dass Kanten erkannt, Verzerrungen begradigt und Kontraste optimiert werden sollen. Auch das jeweilige Papierformat sollen die Doxie Go Scanner automatisch erkennen. Die Scans können in 300 dpi angefertigt werden, dann braucht eine DIN A 4-Seite ungefähr acht bis zehn Sekunden. Mit der 600-dpi-Einstellung dauert es etwas länger und die Dateien werden größer.

Doxie Go Plus überträgt die Dateien per USB-Kabel an Mac und PC, beim Doxie Go Wi-Fi kann das auch kabellos erfolgen, und vor allem kann man auch auf iPad und iPhone scannen.

Mit stolzen Preisen von umgerechnet knapp 160 Euro für den Doxie Go Plus und sogar 203 Euro für den Doxie Go Wi-Fi sind die Doxie Go-Modelle nicht gerade preiswert. Dafür kann man sie wirklich überallhin mitnehmen und muss sich keine Gedanken um Steckdosen oder Kabel machen. Die Stand-Alone-Scanner scheinen mir wirklich eine Hilfe für alle diejenigen zu sein, die möglichst wenig Papierkram auf dem Schreibtisch wollen und lieber so viel Unterlagen wie möglich digitalisieren. In Deutschland bekommt man sie momentan nur über die Website von Doxie. Bei Amazon findet sich nur der etwas ältere Vorgänger Doxie Go.

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