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16.09.15

Dott: Die virtuelle Hundeleine

Huch. Der Hund ist weg. Doch zum Glück gibt’s vielleicht bald Dott. Das ist ein kleiner Anhänger für den Fellfreund. Der gibt darüber Aufschluss, wo sich das Haustier gerade befindet.

Unscheinbar. (Foto: Dott) Unscheinbar. (Foto: Dott)

Interessant an Dott: Es ist ein winziger, preisgünstiger GPS-Tracker, der mit keinen weiteren Kosten verbunden ist. Das klingt schon einmal ganz gut, oder?

 

Aus den Augen…

Gerade junge Hunde sind manchmal besonders agil, entfernen sich gerne von ihren Besitzern oder gehen im schlimmsten Fall auf Erkundungstour. Und hier soll Dott behilflich sein, den besten Freund des Menschen wieder aufzuspüren. Dabei versuchen es die Erfinder mit einem simplen Konzept: Das winzige Gerät, das ohne Probleme an ein Halsband passt, verfügt über ein GPS-Modul, das Informationen zur Position über Bluetooth zu einem Smartphone sendet. Befindet sich der Hund außerhalb der Sichtweite, wird der letzte bekannte Ort in der App auf dem Mobiltelefon angezeigt. Das soll zumindest die Suche gravierend erleichtern. Bis auf 100 Metern Entfernung kann man den Vierbeiner auch präzise orten lassen – also solange die Bluetooth-Verbindung besteht.

Der Vorteil an diesem Ansatz: Dott benötigt keine Anbindung zu einem Mobilfunknetz, ist allerdings bezogen auf die Reichweite und Genauigkeit limitiert. Andererseits soll der integrierte Akku sechs Monate halten und die dazugehörige App einige praktische Funktionen bieten. Beispielsweise verspricht man ausgiebige Such-Elemente, eine Community für Hundebesitzer und eine Art virtuelle Hundeleine, bei der sich das Smartphone meldet, wenn sich der Wauwau zu weit entfernt. Und: Dott ist ebenfalls ein Activity-Tracker, der mitzählt. Praktisch.

Keine weiteren Kosten

Die meisten ähnlichen Ideen sind früher oder später mit Kosten verbunden, eben da eine Mobilfunkverbindung aufgebaut wird, um den Hund bei größeren Entfernungen orten zu dürfen. Da dies hier entfällt, soll Dott nur einmalig erworben und dann beliebig lange verwendet werden können. Schön zudem: Wer jetzt Geld bei Kickstarter vorschießt, kann sich ein Exemplar für umgerechnet 23 Euro sichern. Das klingt fair und wohl auch angemessen. Zumindest ist das Interesse an diesem unauffälligen Gadget groß, denn das Finanzierungsziel von 10.000 US-Dollar wurde bereits geknackt.

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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