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23.03.15

Doro Liberto 820 Mini: Das 4 Zoll Smartphone für die Silver Generation

Auch Menschen jenseits der 50 Jahre wollen unterwegs erreichbar sein, Fotos schießen oder Mails checken. Für diese Zielgruppe bietet sich zum Beispiel das neue, kompakte Senioren-Handy Doro Liberto 820 Mini an.

Doro Liberto 820 Mini (Bild: Doro) Doro Liberto 820 Mini (Bild: Doro)

Schneller, flacher, leistungsstärker, teurer, edler: Getreu diesem Motto verfahren Hersteller wie Apple und Samsung, um neue kaufkräftige Zielgruppen anzusprechen. Das hat man kürzlich auf dem Mobile World Congress gesehen, wo zum Beispiel Samsung mit seinem S6 einen auf iPhone macht.

Doch was viele Hersteller gerne vergessen: Nicht nur die jungen und im Berufsleben stehenden Menschen besitzen oft einen dicken Geldbeutel, sondern auch die Silver Generation – die Generation 50 Plus – verfügt über ein gutes Einkommen. Die wird bei der Herstellung von neuen Produkten leider gerne vergessen.

Damit auch die älteren Mitglieder unserer Gesellschaft, deren Anzahl von Jahr zu Jahr deutlich wächst, in den Genuss von Handys kommen, die sie gut bedienen können, haben sich zwei Hersteller darauf spezialisiert: Emporia und Doro. Während erstgenannte Firma kürzlich sein emporiaSMART auf dem MWC enthüllte, stellte Doro das Liberto 820 Mini vor.

Handliches Android-Smartphone für Senioren

Beim Liberto 820 Mini handelt es sich um die kompaktere Version des fast gleichnamigen Doro-Smartphones, das bereits 2014 erschien. Während der „große Bruder“ über ein 4,5 Zoll großes Touch-Display mit einer Auflösung von 940x560 Pixel verfügt, kommt das kleinere Modell mit einem 4 Zoll Display und nur 800x480 Pixel daher. Somit sind auch die Außenmaße geschrumpft: Ehemals 13,7 x 7,1 Zentimetern stehen nun 12,6 x 6,6 Zentimetern entgegen. Laut Doro soll das neue Smartphone aber weiterhin gut in der Hand liegen.

Passend zur Käuferschicht hat der Hersteller die Oberfläche von Android 4.4.2 angepasst. Auf dem Home-Bildschirm befinden sich neben der Uhrzeit, dem Datum, dem aktuellen Wetter und dem Feld für die Google-Suche ein paar große Icons. Hiermit lassen sich schnell und einfach wichtige Personen anrufen, oder man schickt ihnen eine SMS oder E-Mail. Auch die Foto-Funktion wurde auf dem Start-Bildschirm fest verankert.

Wie man es noch von älteren Android-Modellen kennt, bietet auch das Doro Liberto 820 Mini am unteren Ende drei Tasten für die Android-Funktionen Menü, Home und Zurückspringen. Seitlich sind an dem Smartphone Tasten für Lautstärke, On/Off und Kamera angebracht. Was sich bei vielen Senioren-Handys etabliert hat, findet man auch beim neuen Doro-Modell: Die Notruftaste auf der Rückseite, womit schnell wichtige Kontakte erreicht werden können.

Die inneren Werte sind unbekannt

Während Mitbewerber auf einen eigenen App Store setzen, setzt man beim Doro Liberto 820 Mini auf den Google Play Store. Über die technischen Spezifikationen schweigt sich Doro auf seinen Seiten und auf der offiziellen Produktbroschüre aus. Es ist also weder bekannt, welcher Prozessor zum Einsatz kommt, noch wie viel interner Speicher verfügbar ist – was bei dieser Zielgruppe auch nicht von großem Interesse sein dürfte, da sie nicht zu den Hardcore-Usern gehören.

Statt mit Power zu protzen, hat sich Doro noch ein paar nettes Gimmick für seine Käufer einfallen lassen. Um das Liberto-Smartphone zu laden, wird in die mitgeliefert Docking-Station gelegt. In diesem Modus zeigt es die Uhrzeit oder eine Diashow mit den selbstgeschossenen Bildern an. Außerdem kann das Handy beim Laden als Wecker oder als Audioplayer genutzt werden.

Das Doro Liberto 820 Mini ist im ausgesuchten Fachhandel in den Farben Weiß und Silber, Weiß und Schwarz, Schwarz und Rot sowie Stahlgrau erhältlich. Der UVP beträgt 169,99 Euro.

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