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06.04.15

Disco Dog: Dinge, die das Haustier (nicht) braucht

Was ist nur mit den Herrchen und Frauchen dieser Welt los? Bereitwillig geben sie Geld für ein Kleidungsstück, mit dem ihr Hund im Dunkeln in den lustigsten Farben leuchtet. Und das Disco Dog getaufte Produkt ist sogar erfolgreich!

Armer Dackel. Oder? (Foto: Party NYC) Armer Dackel. Oder? (Foto: Party NYC)

Man stelle sich das vor: Bevor man am Abend mit seinem Fellfreund zum Gassi geht, zieht man ihm eine Weste an, startet eine Smartphone-App und wählt lustige Farbverläufe oder gar Schriftzüge für die integrierten LEDs aus. Der Hund bekommt davon allerdings nicht viel mit...

 

Wozu?

Die Disco Dog LED-Weste verfügt über moderne Technik: Via Bluetooth nimmt der Kälteschutz für Hunde Kontakt zum Smartphone auf. Die App bietet diverse Animationsmodi, die die 256 RGB-LEDs darstellen können. Durch die hohe Anzahl der kleinen Leuchten kann sogar Lauftext dargestellt werden.

Eine App fehlt nicht. (Foto: Party NYC) Eine App fehlt nicht. (Foto: Party NYC)

Immerhin ein nützlicher Ansatz: Sobald die Bluetooth-Verbindung abbricht, weil sich der Hund beispielsweise zu weit vom Besitzer entfernt, ändert sich das LED-Feld in eine „Lost Dog“-Warnmeldung. Das dürfte dann wohl auch passieren, wenn man Bluetooth am Smartphone deaktiviert, um Energie zu sparen. Nunja.

Gefährlich?

Die Macher betonen, dass die niedrige Spannung – zum Einsatz kommt ein 3,7V Lithium-Polymer-Akku – zu keiner Zeit eine Gefahr für den Vierbeiner ist. Bei Regen oder Schnee sollte man die Weste allerdings aufgrund der empfindlichen Elektronik besser nicht verwenden.

Drei Modelle sind von Disco Dog vorgesehen – für kleine, mittlere und große Hunde. Auch ist die App für iOS und Android angedacht.

Vielleicht sehe ich das nur etwas zu ernst, aber Disco Dog ist schon ein ziemlich überflüssiges Produkt. Es ist durchaus sinnvoll, dem eigenen Hund bei Dunkelheit zum Beispiel ein Leuchthalsband zu spendieren, um ihn zumindest ein wenig vor Fahrrad- oder Autofahrern zu schützen, die ihn so besser aus der Entfernung sehen können. Aber diese Form ist in erster Linie zur Bespaßung der Besitzer gedacht und wirkt doch relativ groß und schwer – das ist kein Vergnügen für den „besten Freund des Menschen“, diese Apparatur zu tragen. Dennoch scheint die Idee anzukommen. Bei Kickstarter sammelten die Verantwortlichen ihre anvisierten 15.000 US-Dollar ein. Und dabei geht es preislich bei 300 US-Dollar los.

Da man nur eine limitierte Auflage produzieren möchte (anfänglich), müssen sich Interessierte beeilen, wollen sie sich noch eine Weste sichern. Ab September 2015 soll mit der Auslieferung begonnen werden.

Weitere Details – bei Kickstarter.

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