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01.04.15

Die Apps der Jobsuchmaschinen: Mobile Jobsuche - wie sinnvoll sind Apps der Job-Portale?

Um den richtigen Job zu finden, durchsucht man heute immer seltener die entsprechenden Seiten der Tageszeitung. Vielmehr nutzt man spezialisierte Suchmaschinen beziehungsweise Arbeitsmarkt-Portale. Viele dieser Anbieter haben mittlerweile auch eine App im Programm. Sinnvolle Ergänzung der Jobsuche oder überflüssig? Wir haben uns ein paar davon angesehen.

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Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, muss erst einmal die richtige Suchmaschine finden. Nicht alle Anbieter sind für alle Branchen geeignet. Aber zumindest die großen habe fast alle eine App für die Jobsuche mit Android- oder iOS-Geräten am Start.

Die mobilen Apps machen es möglich, per Smartphone nach dem passenden Job zu fahnden, ohne sich deshalb an den  Rechner setzen zu müssen.

Nicht nur private Anbieter, auch die Bundesagentur für Arbeit bietet Apps für Android und iOS an. Die App mit dem Namen Jobboerse besitzt ein ordentliches, aufgeräumtes Design, man kann seine Suche nach Berufsgruppen und Ort eingrenzen. Das Angebot lässt sich eingrenzen nach Arbeit (mit Untergruppen für Fach- und Führungskräfte sowie Minijobs), Ausbildung, Praktikum/Trainee, Selbständigkeit und Künstler. Viele Angebote stammen allerdings von Zeitarbeitsfirmen.

Die Jobbörse-App von MeineStadt präsentiert gleich beim Start die  Job-Angebote der Umgebung, sortiert nach Gruppen wie "Finanzen und Versicherungen", "Gesundheit und Pflege" etc. Die meisten Angebote stammen vom Arbeitsamt und sind in der Rubrik "Partner" zu finden, dazu kommen einige wenige, die anscheinend direkt bei MeineStadt eingestellt werden. Die Angebote kann man nach Relevanz, Entfernung, Datum und Name sortieren lassen.

Auch Stepstone, nach eigener Aussage Deutschlands Jobbörse Nr. 1, bietet Apps für iOS und Android zur mobilen Jobsuche. Das schöne daran, im Gegensatz zur App von Experteer: Bei Stepstone kann man nach einer Stelle suchen, ohne sich anmelden zu müssen. Man gibt die Berufsbezeichnung ein, den Ort, optional auch den Umkreis und die Kategorie.

Hat man etwas interessantes gefunden, kann man sich selbst den Link zur Anzeige per Mail schicken oder die gefundene Stelle speichern (das natürlich nur, wenn man bei Stepstone angemeldet ist).

Ähnliche Funktionen hat auch die App von Indeed Jobs, hier kann man sich teilweise sogar mit einem bei Indeed Jobs hinterlegten Profil direkt bewerben. Die Frage ist nur, wie sinnvoll so etwas ist. Eine Standard-Bewerbung mit einem Klick abzuschicken scheint mir heutzutage nicht angebracht.

Das führt zur Frage, wieviel Mehrwert diese Apps zur mobilen Jobsuche überhaupt bieten. Um mal eben auf die Schnelle zu suchen und sich interessante Stellen zu merken, mag es ja ok sein. Aber um ernsthaft eine neue Stelle zu finden? Da setzt man sich doch am besten immer noch an den Rechner und sucht regelmäßig auf den drei bis vier Portalen seiner Wahl. Auf denen man die besten Angebote für die eigenen Fähigkeiten findet, auf denen man in der Regel seine Suche noch genauer eingrenzen kann und auf denen man vor allem die Stellenanzeigen besser lesen kann. Am Rechner ist es auch einfacher, sich mal eben per Klick über das jeweilige Unternehmen zu informieren, das eine Stelle zu besetzen hat. Dafür ist das Display des Smartphones dann doch nicht so gut geeignet, selbst wenn es ein Phablet ist.

Wie seht Ihr das? Nutzt Ihr mobile Apps zur Stellensuche oder setzt Ihr Euch nach wie vor an den Rechner?

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