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10.05.15

Dicota Smart Connect im Test: Ein Schweizer Messer? Nein, ein Ladekabel-Adapter!

Er sieht aus wie ein Schweizer Taschenmesser in Weiß. Und die Funktionsweise ähnelt ebenso dem Vorbild. Mit dem großen Unterschied, dass der Smart Connect von Dicota nicht für den Ernstfall in der Wildnis, sondern für Alltag von Technik-affinen Menschen gedacht ist.

Dicota Smart Connect (Bild: Jürgen Kroder) Dicota Smart Connect (Bild: Jürgen Kroder)

Anstatt kleiner Messer, Feilen oder Korkenzieher verbergen sich in dem nur 20 Gramm leichten Zubehör vier kurze Kabel. Damit soll man für den Notfall gerüstet sein. Den Notfall, wenn unsere mobilen, elektronischen Begleiter geladen werden müssen, aber kein passendes Ladekabel zur Hand ist.

Smart Connect bietet jeweils einen Micro-USB-, Lightning- und 30-poligen Stecker. Damit kann der leichte Helfer beispielsweise an Digitalkameras und eBook-Reader, Android-Smartphones- und Tablets, sowie an ältere und aktuelle iPhone/iPad-Modelle angeschlossen werden. Das vierte Kabel ist ein Standard-USB-Kabel, das man an den Computer, passende Stromsteckdosen oder Ladestationen steckt.

Der Adapter für alle gängigen Devices

An der Oberseite von Smart Connect befindet sich ein kleiner Schalter, mit dem man auswählt, welcher Adapter genutzt werden soll. So kriegt das angeschlossene Gerät nicht nur Strom, sondern kann auch zum Datenaustausch genutzt werden.

Das heißt, ein Android-Smartphone kann nur geladen werden, wenn der – etwas zu kleine und nicht ganz fest einrastende - Schalter im „Micro USB“-Modus steht. Zumindest in der Theorie.

In meinem Praxistest war es so, dass mein Samsung Galaxy S4 auch Strom erhielt, wenn ich den „Lightning“- oder „30pin“-Modus anwählte. Apple-Geräte wie beispielsweise mein iPhone 4s und mein iPhone 6 erhielten wiederum wirklich nur Saft, wenn ich den Schalter in der passende Position schob.

Flexible und stabile Kabel

Ähnlich einem Schweizer Messer fällt auch die Verarbeitung des Smart Connect erstklassig aus. Die Plastikhülle liegt gut in der Hand, es sind keine störenden Grate oder Dergleichen zu spüren. Die ummantelten Kabel kann man auch mal „um die Ecke“ biegen, ohne dass sie gleich Schaden nehmen.

Die Stecker sitzen so fest, dass man – wie es in der Foto-Show gut zu sehen ist - ein zu ladendes Gerät auch mal „kopfüber“ herunterhängen lassen kann. Nicht empfehlenswert, aber machbar.

In der etwas überdimensionierten Hülle wird neben dem Smart Connect noch eine kleine Anleitung in drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Französisch) mitgeliefert. Die ist zwar nicht wirklich nötig, aber ich werte es als positiv, dass der Hersteller daran gedacht hat.

Der Dicota Smart Connect kann in verschiedenen Onlineshops, zum Beispiel bei Amazon, für rund 15 Euro erworben werden.

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