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08.11.11

Deskpets Skitterbot im Test: Krabbelnde Taschenlampe mit Fernbedienung

Das Hongkonger Unternehmen Deskpets stellt Spielzeuge in ungewöhnlichen Formen her, die sich drahtlos fernsteuern lassen. Wir haben uns den Skitterbot genauer angesehen.

Roboter-Insekt mit Beleuchtung, krabbelnde Taschenlampe - beim ersten Anblick eines Skitterbots in Aktion drängen sich die merkwürdigsten Assoziationen auf. Was macht man mit so einem Ding, das auf Knopfdruck loskrabbelt, stehenbleibt, die Richtung wechselt oder den Rückzug antritt?

Zum Beispiel Kinder glücklich - im Zweifelsfall auch das Kind im Mann. Bei uns ist Tochter 4 (T4), besonders vom Skitterbot angetan. Als Deskpet kann man den Skitterbot übrigens nicht wirklich bezeichnen. Bei der Geschwindigkeit, in der der kleine Roboter loswuselt, ist die Tischkante schnell erreicht. Das folgende Video vermittelt einen ganz guten Eindruck davon.

Zuerst aber muss man den Skitterbot aufladen. Dazu steckt man das kurze Ladekabel der Fernsteuerung in den Skitterbot, fährt an dieser den USB-Stick aus und verbindet sie mit dem Rechner. 30 Minuten Aufladen reichen für 15 Minuten ununterbrochenes Herumkrabbeln.

Die Steuerung funktioniert über fünf kreuzförmig angeordnete Knöpfe. Eigentlich ganz intuitiv, aber trotzdem braucht man ein wenig Übung, bis man auch die Feinheiten heraus hat. Der Skitterbot schießt schliesslich immer gleich mit voller Geschwindigkeit los.

Beherrscht man die Steuerung, kann man sich zum Beispiel an Hindernisparkours versuchen oder sich Skitterbot-Rennen mit Freunden liefern. Der Unterhaltungswert liegt zwar unter dem eines echten Haustiers, dafür ist ein Deskpet Skitterbot aber auch leichter zu steuern und genügsamer. Er gibt sich mit ab und zu einer halben Stunde am USB-Port zufrieden und hinterlässt auch keine olfaktorischen Unerbaulichkeiten auf dem Wohnzimmerboden.

Skitterbots in verschiedenen Farben und weitere Informationen bekommt Ihr bei getDigital für EUR 22,95.

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