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12.08.11

Dell Vostro V131: Endlich ein Akku, der den Namen auch verdient

Der Dell Vostro V131 löst seinen Vorgänger ab und kann vor allem eines besser: 10 Stunden ohne Steckdose auskommen.

 

Endlich. Das Warten hat sich gelohnt. Wer sich an meinen Test des Vostro V130 erinnert, weiß worum es hier geht: Dell hat seinem Arbeitstier V131 einen Akku mit auf den Weg gegeben, der länger als zwei Stunden durchhalten soll - damit ist der Vostro endlich das, was man von ihm erwartet: Ein mobiler Begleiter. Willkommen, Dell Vostro V131.

Die verlängerte Akkulaufzeit war jedoch nicht ohne Veränderungen am Gerät zu erlangen: Zwar versuchten die Texaner das markante Design beizubehalten, ganz gelungen ist es ihnen aber nicht. Ich bin versucht ein "verschlimmbessert" zu vergeben.

Der Vostro V130 hatte alle Anschlüsse an der Rückseite, eine tolle Sache, weil Kabel und anderes Zeugs nie im Weg waren.

Um die Akkulaufzeit zu erhöhen, hat sich Dell für einen Akkuschacht entschieden und der liegt, wie so oft, an der Rückseite. Darum mussten sich sämtliche Ports ein neues Zuhause suchen: Ein USB- und ein HDMI-Port leben in wilder Ehe auf der linken Seite, genau neben dem Gebläse und dem SD-Karten-Friedhof. Ihre zwei USB-Kinder haben ihren Platz an der rechten Seite gefunden und werden vom VGA- und dem Ethernet-Port beaufsichtigt.

Die Party steigt auch dort, denn Herr Kopfhörerausgang wohnt in derselben Straße. Merkwürdigerweise ist der Mikrofoneingang unbekannt verzogen, so dass man entweder auf das eingebaute Mikrofon oder eine externe USB-Lösung zurückgreifen muss. Dafür ist der Lautsprecher endlich tageslicht-tauglich geworden: Hatte der sich zuvor noch hinter der Tastatur versteckt, pumpen jetzt zwei Löcher an der Vorderseite ihre Musik in die Welt hinaus. Die Partybeleuchtung für Capslock, WLAN oder Festplattenaktivität wurden ebenfalls nach vorne verlagert - prinzipiell unerheblich, solange sie endlich hell genug leuchten, damit man diese auch im Freien erkennen kann.

Was sich Anfangs als Insellösung darstellte, fasst nun auch im Vostro Fuß: Die Tastatur kommt im Chiclet-Style daher und tanzt nachts ihren Hula bei schummriger Beleuchtung. Ja, richtig: sie ist endlich hintergrundbeleuchtet, wurde ja auch Zeit.

Die restliche Ausstattung ist etwa gleich geblieben, bzw. dezent angehoben worden: Celeron bis Intel Core i5 2.3GHz CPU, in der günstigen Ausstattung mit Win 7 Home Premium 64-bit, sonst Professional, maximal 8GB Arbeitsspeicher und ein 13-Zoll-Display mit 1366 mal 768 Pixeln. Erfreulicherweise ist das Gewicht mit 1,64 kg nicht gestiegen, das gilt jedoch nur für den 4-Zellen Akku. Insgesamt ein würdiger Nachfolger, vor allem wegen der Akkulaufzeit. Doch durch die unglückliche Platzierung der Anschlüsse und dem Lüfterausgang an der linken Seite (auch Linkshänder wollen nicht ständig von einem Fön angepustet werden) irgendwie ein fauler Kompromiss.

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